Inferno - Dante Alighieri

Dante Alighieri 

Inferno

Die Göttliche Komödie. Mit e. Nachw. v. Kurt Flasch

Aus d. Italien. v. Karl Witte
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Inferno

Im "Inferno", dem ersten Teil seiner "Göttlichen Komödie", wandert Dante durch die neun Kreise der Hölle, die er dem Leser in realistischem Detail vor Augen stellt. Unter den Sündern, die er hier trifft, finden sich Päpste und Ketzer, Geizige und Liebende, Verratene und Verräter. Dante hört ihre oft bewegenden Geschichten und wird Zeuge ihrer zunehmend grausigen Strafen.

Es gibt im Gedächtnis der Menschen und Kulturen Geschichten, die eine besonders mythische Kraft besitzen. Sie überdauern die Zeiten und bilden den Urstoff des Erzählens. Das Gilgamesch- Epos, die Odyssee, der Sagenkreis um König Artus und das Nibelungenlied gehören ebenso dazu wie Tausendundeine Nacht oder die Geschichte von Don Quijote, dem Ritter von der traurigen Gestalt.
C.H.Beck versammelt in einer Auswahl diese Großen Geschichten der Menschheit . Es werden textgetreu berühmte Episoden ausgewählt, um auch einer breiteren Leserschaft diese "klassischen" Werke nahezubringen. Renommierte Fachleute führen in das Werk, seine Entstehung und seinen literarischen Kontext ein. Die Großen Geschichten der Menschheit sind eine klassische Bibliothek für jedermann - und ein Lesevergnügen von erlesenem Rang.


Produktinformation

  • Verlag: Beck
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 121 S.
  • Seitenzahl: 121
  • Beck'sche Reihe Bd.1806
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm x 111mm x 15mm
  • Gewicht: 121g
  • ISBN-13: 9783406548154
  • ISBN-10: 3406548156
  • Best.Nr.: 22807285
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
José ist elf Jahre alt, als ihm sein Boss duch die Hand schießt. Eine Strafe, weil er seinen Job nicht richtig gemacht hat: Beinahe hätten die Bullen das gigantische Kokainlager hops genommen. José spürt den Schmerz nicht, zu oft hat ihn seine Mutter verprügelt. Sein Vater ist ein Penner, liegt irgendwo in Rio auf der Straße. José ist längst kein Kind mehr, war es nie. In den Favelas von Rio de Janeiro bleibt dafür kein Raum. Hier leben Menschen im Müll. Sie leben von Drogen, unter Drogen und neben total Zugeknallten. Hier wird vergewaltigt, gefoltert und gemordet - wen kratzt es? Patricia Melo beschreibt dieses "Inferno" meisterhaft. Brutal verkürzt, abgehackt kommen die Sätze daher, wie ein Rap, um unvermittelt das Tempo zu wechseln. Sehr plastisch beschreibt sie den Aufstieg des kleinen KönigsJosé in der Hierarchie der Drogenmafia. Das ist fesselnd und zugleich auch zutiefst verstörend. Durch Melos Augen schauen wir aus der heilen Welt direkt in die Hölle. (sab)
Dante Alighieri, geb. 1265 in Florenz, gest. 1321 in Ravenna, sah mit neun Jahren erstmals Beatrice, die er später in seinem Werk verklärt. Sein Engagement im Kampf um die Unabhängigkeit von Florenz führte 1302 zu einem Gerichtsprozess und schließlich zu lebenslänglicher Verbannung. Dante, der seitdem als vogelfrei galt, hielt sich danach vor allem in Verona auf und reiste von dort aus in viele oberitalienische Städte und Landschaften. Ab etwa 1316 ließ Dante sich in Ravenna nieder, znächst am Hofe des Cangrande della Scala, später als fürstlicher Sekretär und Lehrer für Poetik und Rhetorik.

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