Leseprobe zu "Wo die Seele auftankt" von Marco von Münchhausen
Seit über dreißig Jahren beschäftigt mich die Frage, wie man erfüllter leben kann. Thema meiner Seminare und Bücher war es zunächst, Studenten zu helfen, leichter und effektiver zu lernen. Dann folgten Seminare, Vorträge und Veröffentlichungen über Selbstmanagement, Selbstmotivation und Work-Life-Balance. Doch auch bei meinen jüngsten Büchern zum Thema, wie man seinen "inneren Schweinehund" zähmen kann, und bei den "Vier Säulen der Lebensbalance", geht es in Teilaspekten darum, wie man erfüllter und zufriedener leben und gleichzeitig erfolgreich sein kann. Und immer wieder bewegte mich die zentrale Frage: Wo und wie tanken wir eigentlich innerlich auf, wie regenerieren wir unsere seelischen Ressourcen? Seit vielen Jahren schon habe ich hierzu Ideen gesammelt, Bücher gelesen und von vielen Seminaren und Vorträgen Anregungen und wertvolle Gedanken zusammengetragen. Nun ist die Zeit reif, dies in strukturierte Form zu bringen und zu veröffentlichen!
"Wo die Seele auftankt" bedeutet dabei: wie wir innerlich auftanken, also unsere psychischen und geistigen Batterien wieder aufladen - unabhängig von der theoretischen Frage, was die Seele des Menschen genau ist und unabhängig von allen abstrakten Konzepten, die hierzu in der Geistesgeschichte entstanden sind. Denn es geht in diesem Buch nicht primär um Ideen und Theorien, sondern um pragmatische, im Alltag umsetzbare Anregungen.
Das Muschelmotiv des Buchcovers symbolisiert den Weg von außen nach innen, gewissermaßen die zentripetalen Kräfte, die uns auf dem Weg zu uns selber, in unser Innerstes unterstützen können (wie sie im ersten Teil auf Seite 19 dargestellt werden).
Viele der dargestellten Möglichkeiten, innerlich aufzutanken, sind uns ja an sich geläufig, manche mögen auch selbstverständlich klingen, doch im Alltag übersehen wir sie oft oder nehmen sie gar nicht mehr wahr. Das Buch wird Sie zum einen vielleicht an Bekanntes erinnern und dabei auch aufzeigen, warum es sinnvoll sein kann, eine bestimmte "Seelenquelle" zu nutzen. Zum anderen kann es Ihnen auch neue Anregungen und Impulse geben.
Finden Sie heraus, was Ihnen persönlich helfen kann. Wenn Sie nur ein paar Möglichkeiten aus dem Buch für sich mitnehmen und in Ihrem Leben umsetzen, dann hat sich die Lektüre gelohnt.
Dass Sie auf neue Weise zu sich finden wünscht Ihnen Ihr
Marco von Münchhausen
Teil I
KRAFT FÜR DIE SEELE - WARUM UND WIE?
DAS INNERE VAKUUM UND DIE SEHNSUCHT NACH ERFÜLLUNG
Die Sehnsucht der Menschen nach innerer Erfüllung und nach Möglichkeiten, seelisch aufzutanken, ist heute größer denn je. In einer immer schnelllebigeren, hektischen und außenorientierten Zeit spüren immer mehr Menschen ein inneres Vakuum, dass aller Erfolg und Wohlstand zu füllen nicht in der Lage sind. Mit der Zunahme von Ängsten, Selbstzweifeln, innerer Zerrissenheit, Momenten des Ausgebranntseins und depressiver Stimmungen wächst das Verlangen der Seele nach Nahrung und Orientierung umso stärker. Doch was genau suchen die Menschen in ihrem Innersten? Die Antworten darauf mögen unterschiedlich sein, jedoch suchen die meisten Menschen nach:
? Sicherheit und Halt,
? Zuversicht und Vertrauen,
? Geborgenheit und Trost,
? Orientierung und verlässlichen Werten,
? Sinn und Motivation,
? Begeisterung für etwas,
? Zu-sich-Kommen,
? Ruhe und Frieden,
? Weite und Freiheit,
? Lebendigkeit und Freude,
? Glück und Erfüllung,
? Zufriedenheit und Dankbarkeit,
? Gelassenheit und Nachsicht,
? Liebe und Mitgefühl,
? Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft,
? einem Gefühl der Verbundenheit mit anderen und der Welt.
Viele Menschen haben auch ein tiefes Verlangen nach Spiritualität, nach einer Kraft, die ihrer Seele Nahrung für den aufreibenden Alltag gibt. Wer diese Kraft in Gott findet und in seiner religiösen Tradition seelisch auftanken kann, ist gut versorgt, doch immer mehr Menschen, die heute aus der Kirche austreten, betrachten die vielfältigen und widersprüchlichen Alternativangebote des Esoterikmarktes mit ebenso viel Verunsicherung wie Skepsis. Sie fühlen ein inneres Vakuum, eine Leere, und suchen auf neuen Wegen, frei von moralischen Belehrungen oder dogmatischen Konzepten und unabhängig von einer bestimmten konfessionellen Überzeugung nach Erfahrungen und Orten, die ihnen gut tun. Es wird daher immer wichtiger, solche neuen, pragmatischen Wege zu finden, um innerlich Kraft zu schöpfen, die inneren Ressourcen zu aktivieren und Quellen zu entdecken, die das Leben bereichern.
Doch warum haben wir Menschen überhaupt das Bedürfnis, dieses innere Vakuum zu füllen? Und warum erscheint es uns gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je? - Dies hängt unter anderem mit der zunehmenden Verlagerung unseres Lebensschwerpunktes nach außen zusammen: Ohne inneres Gegengewicht ist die Gefahr groß, den Halt und die Balance im Leben zu verlieren.
BAUM, KRONE UND WURZELN
Jeder Baum muss mit seinen Wurzeln im Boden verankert sein. Je größer ein Baum, je üppiger seine Krone ist, je mehr Früchte er trägt, umso tiefer müssen seine Wurzeln in die Erde reichen. Sonst weht schon der erste Sturm ihn um.
Auch der Mensch, der zu viel im Außen investiert und nur dem Erfolg nachjagt, ohne sich um sein Inneres zu kümmern, gerät aus dem Gleichgewicht. Er verliert sich im Außen und erlebt den viel zitierten "Verlust der Mitte". Alle Erfolge im äußeren Leben sind wenig wert, wenn die Verankerung im Inneren fehlt. Spätestens beim Auftreten von Lebenskrisen oder Schicksalsschlägen stellen die meisten fest: Im Außen gibt es keinen wirklichen Halt! (Dies soll nicht bedeuten, dass andere Menschen einen nicht unterstützen können, den eigenen inneren Halt wiederzugewinnen; gemeint ist vielmehr die Orientierung an rein äußerlichen Werten, wie Status, Karriere oder Besitz.) Unsere Wurzeln müssen in der Erde sein, in unserem Leben, also innen: Unsere Wurzeln sind zum Beispiel unsere seelische Tiefe, unsere Charakterstärken, unsere Einstellungen und unsere persönlichen Werte, unsere Kraft, mit Schmerz und Schwierigkeiten umgehen zu können, unsere Vitalität und Motivation, in der Zugehörigkeit zu anderen Menschen und nicht zuletzt unsere Fähigkeit, die inneren Ressourcen zu aktivieren und unsere Seele immer wieder aufzutanken.
Entscheidend für unseren inneren Halt sind also unsere Wurzeln. Von der persönlichen Veranlagung und Einstellung mag es dann abhängen, ob man sich eher als Eiche oder Bambus entwickelt: Eichen gedeihen im dichten Wald sicherer, während der biegsame Bambus dort geeigneter ist, wo es stürmt. Obwohl vieles darauf hinweist, dass heute die statische "Eichenperiode" ihrem Ende entgegengeht und wegen des immer schnelllebigeren Wandels das "Bambuszeitalter" begonnen hat, haben doch beide Pflanzen ihren Lebensraum und ihre Daseinsberechtigung.
ZENTRIEFUGALE UND ZENTRIPETALE KRÄFTE
Es mag sich leicht sagen, dass man Wurzeln braucht, das ist aber in der heutigen Zeit schwerer denn je zu verwirklichen. Eine der Hauptursachen für unser seelisches Vakuum und die geringe Verwurzelung im Inneren liegt in der Vielzahl von Faktoren und Umständen, die uns von uns selber wegziehen und unsere Aufmerksamkeit und unser Handeln immer mehr nach außen verlagern. Diese Kräfte kann man als zentrifugale Kräfte bezeichnen.
Auch Sie haben sicher schon die Erfahrung gemacht, wie schwierig es im Berufsalltag ist, sich in eine Aufgabe zu vertiefen, während ständig das Telefon klingelt, der Chef nach der aktuellen Umsatzanalyse fragt oder das E-Mail-Programm neue Nachrichten meldet. Und es scheint fast unmöglich, einen Brief an die weit entfernt wohnende, beste Freundin zu schreiben, während eines Ihrer Kinder um Unterstützung bei den Hausaufgaben bittet, ein anderes mit aufgeschlagenem Knie weinend ins Zimmer stürmt und gleichzeitig die Nachbarin klingelt.
Das Verhängnisvolle dabei ist: Je mehr unsere Aufmerksamkeit, unser Fokus, außerhalb von uns ist, desto mehr geraten wir in den Sog der äußeren Kräfte, die uns sukzessive von uns selber entfernen, und desto schwächer wird der Kontakt zum eigenen Selbst oder, mit anderen Worten, zu den Quellen in unserem inneren "Seelenraum". Die Folge davon ist, dass sich die meisten Menschen umso ausgebrannter und leerer fühlen, und umso intensiver wird infolgedessen ihr Bemühen, die innere Leere durch erneute Reize von außen zu füllen. Leider lässt diese Wirkung schnell nach: Sobald der kurzzeitige "Kick" des jeweils Neuen verflogen ist und durch Gewöhnung der Reiz seine Kraft verloren hat, beginnt die Jagd erneut ... und so rotieren wir immer schneller in der Zentrifuge des äußeren Lebens.
Je weiter wir uns von unserem Zentrum entfernen, desto größer wird die Rotationsgeschwindigkeit - und desto mehr scheinen, unmerklich, aber kontinuierlich, unsere inneren Wahrnehmungskanäle zu "verstopfen". Wir verlieren gewissermaßen unsere subtilen inneren Antennen und das Gehör für die leise Stimme unseres Herzens, unserer wichtigsten und innersten "Orientierungszentrale".
Der Weg zurück zu diesem Zentrum ist prinzipiell einfach, in der Praxis allerdings nicht ganz leicht umzusetzen. Einfach, weil es an sich nur darum geht, innezuhalten, also gewissermaßen "innen an-zuhalten" und unsere Innenräume wieder zu erschließen, um in unseren inneren Quellen wieder aufzutanken. Für viele Menschen erweist sich dies in ihrem hektischen Alltag aber alles andere als leicht: Für jemanden, der es nicht gewöhnt ist, immer wieder innerlich an-zuhalten, kann es am Anfang schwierig sein, das Innehalten aus-zuhalten. Zum einen, weil einem dieses Inne-halten in voller zentrifugaler Fahrt wie ein Stillstand erscheinen kann, mit dem damit verbundenen Gefühl, in die Leere abzustürzen. Deshalb finden viele es schwer zu bremsen und geben lieber weiter Gas, wenn sie das Schicksal nicht mehr oder weniger unsanft aus der Bahn wirft.
Zum anderen kann es geschehen, dass jemand, der dieses "Atemholen" nicht gewohnt ist, dabei von etwas Innerem ergriffen wird, was er weder er-greifen noch be-greifen kann -
Das innere Vakuum und die Sehnsucht nach Erfüllung
von etwas Tiefem und Intensivem und zunächst Ungewohntem, das ihn verunsichern mag. Je mehr ein Mensch gewohnt ist, seine Sicherheit im Außen und im Be-greifbaren zu suchen, desto behutsamer sollte er bremsen, desto tastender sollte er die Wege in seinen Innenraum suchen, um sich wieder die Quellen zu erschließen, in denen seine Seele auftanken kann.
Um unser Gleichgewicht wiederzugewinnen geht es also darum, in unserem Alltag gegen den zentrifugalen Sog die zentripetalen Kräfte zu stärken, die uns wie die Spirale eines Schneckenhauses oder einer Muschel zu unserem Zentrum zurückführen, uns gewissermaßen wieder bei uns selbst ankommen lassen.
Doch wie lassen sich diese Kräfte aktivieren? Dieses Buch soll Ihnen Methoden aufzeigen, mit denen Sie Ihre zentripetalen Kräfte stärken können. In den beiden folgenden Kapiteln werden Sie erfahren, warum es zunächst einmal so wichtig ist, Raum für die Seele zu schaffen, Raum, in dem die zentripetalen Kräfte überhaupt zur Wirkung kommen können. Außerdem werden Sie die sieben Grundprinzipien seelischen Erlebens kennen lernen, die es Ihnen einfacher machen werden, auf Ihre inneren Bedürfnisse zu horchen und ihnen nachzugehen.
Danach, in Teil II, finden Sie 15 Möglichkeiten, mit denen Sie Ihre Ressourcen aktivieren können. Bei diesen Möglichkeiten - sozusagen den Seelenquellen - handelt es sich um unterschiedliche Techniken, Tätigkeiten oder Rituale, die Sie ausüben können, oder auch um Gelegenheiten oder Orte, die Sie aufsuchen können, um Ihre Seele auftanken zu lassen. Ziel ist es dabei, Ihnen ein möglichst breites Spektrum von Seelenquellen darzustellen, damit Sie nach der Lektüre ganz individuell entscheiden können, welche davon Sie für sich nutzen möchten.
Da es am Anfang allerdings der bewussten Planung bedarf, die eine oder andere Seelenquelle auch tatsächlich in den Alltag zu integrieren, werden Sie in Teil III nützliche Hinweise und Anregungen für die praktische Umsetzung erhalten.
RAUM SCHAFFEN FÜR DIE SEELE
In seinem Buch der Lebenskunst erzählt Pater Anselm Grün folgende Geschichte: Der christliche Mönchsreformer Bernhard von Clairvaux (1090-1153) riet einst Papst Eugen III., seinem früheren Schüler: "Gönne dich dir selbst!" Der Papst hatte sich zuvor bei ihm beklagt, dass er vor lauter Arbeit und Beschäftigung gar nicht mehr zum Beten komme und darüber ganz unglücklich sei. Statt ihn zu bemitleiden, ermahnte ihn der Mönch: Er sei selber schuld, wenn er so viel arbeite, wenn er meine, jedem Bittsteller helfen zu müssen und sich auf alle Angelegenheiten einlassen zu müssen. Gerade weil er eine verantwortungsvolle Stellung innehabe, sei es notwendig, dass er für sich selber sorge. Denn: "Wer nicht für sich selber sorgt, wird mit seiner Sorge für die anderen keinen Segen bringen!" Sie werde ihn vielmehr innerlich verhärten und bitter werden lassen. Wenn er den anderen so viel Zeit gönne, so solle er auch sich selbst genügend Zeit gönnen, damit seine Seele atmen könne, damit er das Leben spüre. Aber er solle sich nicht nur Zeit gönnen, sondern sich auch sich selbst gönnen.
Je geschäftiger und hektischer unser Leben ist, desto wichtiger wird es, uns immer wieder Raum und Zeit zu gönnen, damit die Seele wieder aufatmen und leben kann. Arthur Rubinstein sagte einmal, die wahre musikalische Kunst liege nicht in der Notenbeherrschung verborgen, sondern in den Pausen zwischen den Noten. Und auch in unserem Leben sind die Pausen, in denen wir seelisch Luftholen können, genauso wichtig wie die Pausen zwischen den Noten oder die Freiräume zwischen den Bildern in einem Museum: Ohne diese können weder Musiknoten noch Bilder wirken, und auch wir können nicht richtig wirken, wenn wir uns nicht immer wieder zeitliche Freiräume für uns selber gönnen.
In diesen Freiräumen haben wir Zeit, ganz und ausschließlich für uns alleine, ohne dass wir irgendetwas Bestimmtes tun müssen. Es ist eine Zeit des "Seins", nicht des "Tuns". Eine Zeit, die nicht strukturiert ist, in der wir nicht wieder irgendein Ziel verfolgen, sondern einfach die "Seele baumeln lassen" können. Machen Sie sich bewusst: Beim Baumeln in einer Hängematte, beim Schaukeln als Kind hat man kein Ziel, man schwingt einfach hin und her. Und genau das liebt unsere Seele auch: einfach nur schwingen, sich im Augenblick treiben lassen, und zwar von innen getrieben - nicht von außen.
Es geht darum,
sich ohne ein bestimmtes Ziel von innen treiben zu lassen,
statt von außen getrieben zu werden!
Schaffen auch Sie sich solche Zeit-Räume: Erlauben Sie sich gelegentlich, einfach nur das zu tun, wonach Ihnen gerade ist, was Ihnen spontan Spaß macht. Schauen Sie während solcher Momente möglichst nicht auf die Uhr ...
Leseprobe zu "Wo die Seele auftankt" von Marco von Münchhausen
TEIL III Zusammenfassung und Tipps zur Umsetzung (S. 245-246)
Im zweiten Teil dieses Buches haben Sie anhand der 15 dargestellten Seelenquellen so viele Informationen und Anregungen bekommen, dass es völlig verständlich wäre, wenn Sie sich fragen: Wie soll ich mir das nur alles merken und in meinem Leben umsetzen? Ich sage Ihnen, das müssen Sie nicht. Es geht gar nicht darum, sich die vielen neuen Informationen zu merken, allenfalls die für Sie wirklich relevanten, und diese zu notieren hatten Sie ja am Ende jedes Kapitels Gelegenheit.
Ebenso wenig geht es darum, alle Anregungen umzusetzen, sondern nur diejenigen, die wirklich zu Ihnen passen, bei denen Sie wirklich innerlich auftanken können. Wie Sie das auf Ihre Weise leichter realisieren können, dazu erhalten Sie im Folgenden einige Tipps und vorher nochmals eine Zusammenfassung, die Ihnen den Gesamtzusammenhang der verschiedenen Seelenquellen veranschaulichen kann.
DAS WICHTIGSTE IM ÜBERBLICK
Um den Überblick zu erleichtern, zeigt Ihnen der folgende Abschnitt die verschiedenen Ebenen, auf denen die Seelenquellen wirken. Anschließend erfahren Sie, wie sich Körper und Geist einerseits und unsere innere Verfassung andererseits gegenseitig beeinflussen. Schließlich finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Wirkungsweisen der einzelnen Seelenquellen.
Die verschiedenen Ebenen
Die im zweiten Teil dieses Buches aufgeführten Seelenquellen wirken auf sehr unterschiedlichen Ebenen unseres äußeren und inneren Lebens. Der dargestellte Weg führt gewissermaßen von außen nach innen und dann wieder nach außen:
- Von äußerem Tun (Ordnung schaffen im Außen und konzentriertes Tun)
- über den Körper (körperliche Entspannung, Bewegung und Genießen)
- und die Wirkung heilsamer Impulse (durch Natur, Musik, Gesang, Tanz, Kunst und Literatur)
- zu den positiven inneren Kräften (Lachen, Heiterkeit und Danken)
- und dem Eintauchen im Innersten (mit der Sprache des Herzens, Meditation und Stille) und schließlich wieder nach außen zur Verbindung mit den Mitmenschen (im Gleichklang mit anderen, Ritualen, Festen und dem Engagement für andere)."
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