Wo bleibt Jeeves? - Wodehouse, Pelham G.

Pelham G. Wodehouse 

Wo bleibt Jeeves?

Roman

Aus d. Engl v. Thomas Schlachter
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Wo bleibt Jeeves?

Bertram Wooster ist wie vor den Kopf geschlagen: Aus der Zeitung muß er von seinem Verlöbnis mit Roberta Wickham erfahren. Daß diese es nicht für nötig befunden hat, ihren 'Bräutigam' darüber persönlich in Kenntnis zu setzen, sollte Bertie eigentlich nicht erstaunen, hat er diese eigenwillige Vertreterin des starken Geschlechts doch schon lange in Verdacht, über das Temperament einer tickenden Zeitbombe zu verfügen. Als nun auch noch sein treuer Diener und Stimme der Vernunft Jeeves seinen alljährlichen Urlaub antritt, beschließt Bertie, allein nach Brinkley zu fahren, um die Sache aufzuklären. Aber dort lauern neue Gefahren und Verführungen.


Produktinformation

  • Verlag: Suhrkamp
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 332 S.
  • Seitenzahl: 208
  • Suhrkamp Taschenbücher Nr.4105
  • Best.Nr. des Verlages: 46105
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 120mm x 20mm
  • Gewicht: 220g
  • ISBN-13: 9783518461051
  • ISBN-10: 3518461052
  • Best.Nr.: 25549424
"... britischer Humor par excellence ... P.G. Wodehouse zaubert eine Fülle von Einfällen und Anspielungen wie von leichter Hand aus dem Hut. Dieses Buch platzt vor Ideen und ist das pure Lesevergnügen."
Manfred Orlick buchinformationen.de

»Mit bemerkenswerter Leichtigkeit streute P.G. Wodehouse seinerzeit Ironiebröckchen zwischen die Zeilen seiner Werke. Mehr als 90 literarische Leckerbissen hat der britische Meister des englischen Humors hinterlassen. Und endlich dürfen wir glucksend unsere Nase in die deutsche Übersetzung von Wo bleibt Jeeves? stecken ...«

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 04.10.2006

Tweed-Welt
Und wieder ein neuer P.G. Wodehouse
Bertolt Brecht war einer. Douglas Adams war einer. Und Tony Blair ist einer. Ein Fan der über 90 Romane und Erzählungen des britischen Humoristen P.G. Wodehouse (1881-1975). Wolf Lepenies hat in dieser Zeitung einmal geschrieben, bei Wodehouse-Enthusiasten handele es sich um einen Defekt, für den trotz der Entschlüsselung des menschlichen Genoms noch keine Heilung in Aussicht stehe. Nun, Heilung ist auch weiterhin nicht in Sicht. Im Gegenteil.
Die Edition Epoca, die sich seit einigen Jahren des Schriftstellers angenommen hat, bringt nun eine weitere Neuübersetzung, die siebte insgesamt und die dritte der sogenannten Jeeves-Romane: Nach „SOS, Jeeves!” und „Ohne mich, Jeeves!” nun also „Wo bleibt Jeeves?”. Für die Übersetzung – die Erstausgabe erschien 1960 – zeichnet wieder Thomas Schlachter verantwortlich. Er besitzt den richtigen Drive.
Bei Wodehouse kommt es weniger auf den Inhalt an, vielmehr ist bei ihm alles Sprache. Seine Protagonisten, allen voran der juvenile, dandyesk angekränkelte Ich-Erzähler Bertram „Bertie” Wooster, reden nicht einfach miteinander, sondern sie kalauern …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

" Von der Wodehouse-Krankheit ist keine Heilung in Sicht, freut sich der mit "flow" zeichnende Rezensent angesichts des dritten Jeeves-Romans, der jetzt auf Deutsch (in der bewährten Übersetzung von Thomas Schlachter) erschienen ist. Bei Wodehouse, so der Rezensent, sei der Inhalt eigentlich irrelevant, die Sprache wiederum alles. So dass seine Figuren ständig "unter Sprachdruck zu stehen" scheinen. So auch das parlierende Duo vom "juvenilen, dandyesk-angekränkelten" Ich-Erzähler Bertram Wooster und seinem ihm geistig überlegenen Diener Jeeves. Sie sprechen nicht nur, schreibt der Rezensent, sie parlieren und ziehen dabei alle Register, wenn auch nicht immer gekonnt. Doch auch das gehört zu Wodehouses Sprachkomik, in der "flow" sogar den Keim für den absurden Monty-Python-Humor zu erkennen glaubt.

© Perlentaucher Medien GmbH"
P.G. Wodehouse, geboren 1881 in Guildford, Surrey, starb 1975 in Long Island, NY. 1902 veröffentlichte er seinen ersten Roman, 95 weitere folgten. Er hat »nicht ein einziges Buch geschrieben, das kein Vergnügen bereiten würde« (Philipp Blom, Neue Zürcher Zeitung). Zwei Monate vor seinem Tod wurde der 94jährige Wodehouse von der Queen in den verdienten Ritterstand erhoben.

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