Wir waren die Mulvaneys - Oates, Joyce C.

Wir waren die Mulvaneys

Roman

Joyce C. Oates 

Aus d. Amerikan. v. Renate Orth-Guttmann
Broschiertes Buch
 
Vergriffen, keine Neuauflage
Nicht lieferbar
5 Angebote ab € 1,39
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Wir waren die Mulvaneys

Die sechsköpfige Familie Mulvaney ist vom Glück begünstigt, beliebt und angesehen, ein All-American-Clan - bis zu dem Tag, an dem ein schreckliches Verbrechen den Zusammenhalt und alle Stärke der Mulvaneys fordert und sie vor eine Zerreißprobe stellt.

An einem Valentinstag bricht das Unglück über die Mulvaneys herein: Die einzige Tochter der Familie, Marianne, soll vergewaltigt worden sein. Dieses Verbrechen, über das in der Stadt gemutmaßt und innerhalb der Familie geschwiegen wird, stellt alle auf die Probe und löst schließlich einen Nervenkrieg aus, der zum bislang undenkbaren Bruch in der Familie führt.
Der jüngste Sohn Judd macht sich als Erwachsener auf die Suche nach der Wahrheit, wird so zum Chronisten der Familie Mulvaney, und bringt eine erschreckende wie tragische Geschichte ans Licht. Erst siebzehn Jahre später gibt es Hoffung auf Versöhnung.


Produktinformation

  • Verlag: Fischer Taschenbuch
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 592 S. 190 mm
  • Seitenzahl: 592
  • Fischer Taschenbücher Bd.16386
  • Deutsch
  • Gewicht: 440g
  • ISBN-13: 9783596163861
  • ISBN-10: 3596163862
  • Best.Nr.: 13270231
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.09.2003

Lügen für jede Lebenslage
In Joyce Carol Oates' neuem Roman stimmt einfach alles

Das Unglück kommt am Valentinstag und hat einen unmißverständlichen Namen, auch wenn ihn kaum jemand aussprechen mag: Vergewaltigung. Die blühende Tochter der Familie, noch keine siebzehn, ist nach der rauschenden Ballnacht ihrer Schule noch mit ein paar älteren Freunden unterwegs, läßt sich zu Tanz und Drinks einladen und merkt zu spät, wie sie dabei an jemanden gerät, der ihre Ausgelassenheit brutal mißbraucht. Der Rest ist Verschweigen, Verzweiflung, Selbstzweifel, Schmerz.

Obschon der Fall bald klar zutage liegt, bleibt er für den Täter lange folgenlos. Der junge Mann ist immerhin aus gutem Hause und überdies Sohn eines Geschäftsfreunds ihres Vaters. Das Opfer fühlt sich bei der Vorstellung, den Hergang etwa vor Gericht bezeugen zu müssen, nur wie ein weiteres Mal geschunden. Schon macht die Meinung Runde, sie habe sich die Verfehlung ohnehin selbst zuzuschreiben. Wir sind in einer amerikanischen Kleinstadt, Upstate New York, im Jahr 1976. Wir sind im neuen Roman von Joyce Carol Oates.

"Wir waren die Mulvaneys" ist ihr …

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Ursula März sähe es lieber, Joyce Carol Oates würde nicht so viele und nicht so lange Bücher schreiben. Sie sei nämlich ihrer "schieren Überproduktivität" wegen zwar "berühmt, aber unbekannt". Auch März schickt sich keinesfalls an, das Loblied der unentdeckten Bestsellerautorin zu singen, im Gegenteil: "Wir waren die Mulvaneys" sei durchaus fehlerhaft und befinde sich in "Grenznähe zu literarischer Unterhaltung" - die Rezensentin fühlt sich auf unangefochten künstlerischen Boden wohler und kreidet dem Buch seine Unausgereiftheit an. Vor allem die Erzählerstimme, ein Ich, das eigentlich als Wir spricht, sei unausgegoren. Sie hält Oates allerdings zugute, eine bewegende Familientragödie geschrieben zu haben, und gibt sich schließlich gnädig: "Bei allen handwerklichen Schwächen ist Joyce Carol Oates der Intensität der Geschichte am Ende gewachsen."

© Perlentaucher Medien GmbH

"Oates' bestes Buch - eine Geschichte über das Schicksal und die unzerstörbaren Bande der Liebe. Eine großartige Leistung." (Chicago Tribune)

"Oates´ bestes Buch - eine Geschichte über das Schicksal und die unzerstörbaren Bande der Liebe. Eine großartige Leistung." (Chicago Tribune)
"Auf den neuen Roman von Joyce Carol Oates, auf ihre spröde, ganz konventionelle Erzählweise muss man sich einlassen, ohne Kompromisse, und sich die Zeit nehmen, die es braucht, einer komplizierten, nicht immer heiteren Familiensaga zu folgen. ... Keine leichte Lektüre. Aber eine, die sich genießen lässt." (Hörzu)

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Ursula März sähe es lieber, Joyce Carol Oates würde nicht so viele und nicht so lange Bücher schreiben. Sie sei nämlich ihrer "schieren Überproduktivität" wegen zwar "berühmt, aber unbekannt". Auch März schickt sich keinesfalls an, das Loblied der unentdeckten Bestsellerautorin zu singen, im Gegenteil: "Wir waren die Mulvaneys" sei durchaus fehlerhaft und befinde sich in "Grenznähe zu literarischer Unterhaltung" - die Rezensentin fühlt sich auf unangefochten künstlerischen Boden wohler und kreidet dem Buch seine Unausgereiftheit an. Vor allem die Erzählerstimme, ein Ich, das eigentlich als Wir spricht, sei unausgegoren. Sie hält Oates allerdings zugute, eine bewegende Familientragödie geschrieben zu haben, und gibt sich schließlich gnädig: "Bei allen handwerklichen Schwächen ist Joyce Carol Oates der Intensität der Geschichte am Ende gewachsen."

© Perlentaucher Medien GmbH
Joyce Carol Oates, geb. 1938 in Lockport (NY), zählt zu den bedeutendsten amerikanischen Autorinnen der Gegenwart. Für ihre zahlreichen Romane und Erzählungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem National Book Award. Joyce C. Oates lebt in Princeton, New Jersey, wo sie Literatur unterrichtet. Im Jahr 2012 erhielt sie den Blue Metropolis Literary Grand Prix.

Leseprobe zu "Wir waren die Mulvaneys"

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