"Ein wunderbares Buch." -- Gehirn+Geist<br/><br/>"Ein sehr lesbares und auch persönliches Buch darüber, was wir über die Natur des Menschen wissen - und was nicht. Ein Buch darüber, welche ethischen Fragen sich ergeben, wenn wir versuchen, über uns selbst immer mehr zu erfahren." -- New York Times<br/><br/>"Wer sich auf den sehr persönlichen und manchmal eigenwilligen Stil der Autorin einlässt, wird mit neuen Einsichten in die Psychologiegeschichte und in das menschliche Verhalten belohnt." -- WDR 5<br/><br/>"Lauren Slater hat ein lesenswertes Buch geschrieben, ein kluges Stück Wissenschaftsgeschichte, eine sensible, gelehrte und amüsante Essay-Sammlung, aus der die Seele der engagierten Autorin atmet." -- Süddeutsche Zeitung<br/><br/>"Die menschlichen Abgründe sind unermesslich tief - sie führen in samtweiches Schwarz oder finsterste Dunkelheit. Mit den unterschiedlichsten Experimenten versuchen Psychologen, diese verzweigten Wege zu ergründen. Lauren Slater stellt die wichtigsten in ihrem Buch vor und beschreibt mit Spannung diese Versuche für Liebe, Grausamkeit oder Gerechtigkeit." -- Welt<br/><br/>"Von 'Ratten und Menschen' - schon der Titel ist Programm, denn die amerikanische Autorin Lauren Slater, ihrerseits übrigens selbst Psychologin, entführt sehr gekonnt, humorvoll und manchmal auch ein bisschen zynisch in die oft skurril wirkende Welt der Psychologie und ihrer Akteure. Oder wie es im Originaltitel so schön heißt 'Openning Skinner's box': Sie öffnet die Kiste, eine für Laien geheimnisvolle. Und das macht sie äußerst unkonventionell. Denn Lauren Slater beschreibt nicht nur zehn der bedeutendsten psychologischen Experimente des 20. Jahrhunderts und ordnet sie historisch ein, sondern sie stellt auch die Versuchsmacher ausführlich vor, schildert deren Vita, beruflich wie privat und versucht dabei immer zu ergründen, inwieweit die Versuche das Leben der Macher selbst beeinflusst haben.<br/><br/>Geschickt haucht die Autorin so den Versuchen Leben ein, holt sie raus aus der entrückten Welt der Wissenschaft und macht sie fassbar. Dabei scheut sie nicht davor zurück, einige der vorgestellten Experimente am eigenen Leib zu wiederholen. All das macht sie so gut, so gekonnt, dass man ihr als Leser gerne folgt." -- Deutschlandradio<br/><br/>"Ein wunderbares Buch. Es gehört zum Besten, was ich in den letzten Jahren im Bereich der (Populär-)Wissenschaft gelesen habe. Das Buch liest sich dabei wie ein Krimi von literarischer Qualität." -- Barbara Ritzert, Bild der Wissenschaft
Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension
Durchaus kritisch betrachtet Rezensentin Sabine Etzold dieses Buch über zehn berühmte Experimente der Psychologie, das Lauren Slater vorgelegt hat. Sie hält der Psychologin zwar zu Gute, redlich zu vermerken, dass keines der Experimente - von Milgrams Gehorsamkeitsexperiment bis zu Harlows Vergewaltigungsmaschinen für Rhesusaffen - ohne begründeten Widerspruch geblieben ist. Auch beschreibe Slater die Gegenpositionen und demontiere so die Ergebnisse. Am eigentlichen Skandal der Tierversuche aber übt die Autorin zur Enttäuschung Etzolds keine Kritik. Sie erwähnt, dass das Buch in den USA für einigen Wirbel sorgte, nicht wegen des Inhalts, sondern wegen der Art und Weise, wie sie einige der heute noch lebenden Experimentatoren darstellt. In diesem Zusammenhang tadelt Etzold die Autorin für ihre "blauäugige Psychologisierung". Grundsätzlich fragwürdig erscheint ihr indes, dass Slater nie den geringsten Zweifel äußere, dass die Psychologie "im 'biologischen Grenzbereich' in die Irre" gelaufen sein könnte.
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 | Besprechung von 22.11.2005 |
Und es sagt plopp im Kopf
Von Scheinpatienten und der Auslotung der Grausamkeit, des
Mitleids, der Erinnerung, der Liebe: Lauren Slater präsentiert
klassische psychologische Experimente an Mensch und Ratte
Von Wolfgang U. Eckart
Was geschähe wohl heute, wenn sich eine Versuchsperson in einer
beliebigen psychiatrischen Notfallambulanz mit einem erfundenen,
aber glaubhaft vorgetragenen Leiden vorstellen würde: „Ich höre
eine Stimme, und die sagt immer Plopp”? Möglicherweise nicht allzu
viel, wohl keine stationäre Aufnahme, vielleicht die Einladung zur
ambulanten Beobachtung, eine vorsichtige Diagnose, ein vorläufiger
Medikationsvorschlag, ein mildes Beruhigungsmittel? Anfang der
1970er Jahre sah das noch ganz anders aus, wie Lauren Slater in
ihrem ironisch-amüsant verfassten und von Andreas Nohl glänzend
übersetzten Bericht „Von Menschen und Ratten” enthüllt.
Der Psychiater und Psychologe David Rosenhan hatte 1973 acht
Freiwillige als vermeintlich schizophrene Patienten mit eben der
erfundenen Stimme „Plopp” im Gehirn in psychiatrische Kliniken
geschickt, und keinen hatten die Ärzte als Simulanten erkannt. Die
echten Patienten der …
"Ein wunderbares Buch." Gehirn+Geist "Ein Sachbuch, das sich wie ein Roman liest." Die Welt "Ein sehr lesbares und auch persönliches Buch darüber, was wir über die Natur des Menschen wissen - und was nicht. Ein Buch darüber, welche ethischen Fragen sich ergeben, wenn wir versuchen, über uns selbst immer mehr zu erfahren." New York Times "Wer sich auf den sehr persönlichen und manchmal eigenwilligen Stil der Autorin einlässt, wird mit neuen Einsichten in die Psychologiegeschichte und in das menschliche Verhalten belohnt." WDR 5 "Lauren Slater hat ein lesenswertes Buch geschrieben, ein kluges Stück Wissenschaftsgeschichte, eine sensible, gelehrte und amüsante Essay-Sammlung, aus der die Seele der engagierten Autorin atmet." Süddeutsche Zeitung "Die menschlichen Abgründe sind unermesslich tief - sie führen in samtweiches Schwarz oder finsterste Dunkelheit. Mit den unterschiedlichsten Experimenten versuchen Psychologen, diese verzweigten Wege zu ergründen. Lauren Slater stellt die wichtigsten in ihrem Buch vor und beschreibt mit Spannung diese Versuche für Liebe, Grausamkeit oder Gerechtigkeit." Welt "Von 'Ratten und Menschen' - schon der Titel ist Programm, denn die amerikanische Autorin Lauren Slater, ihrerseits übrigens selbst Psychologin, entführt sehr gekonnt, humorvoll und manchmal auch ein bisschen zynisch in die oft skurril wirkende Welt der Psychologie und ihrer Akteure. Oder wie es im Originaltitel so schön heißt 'Openning Skinner's box': Sie öffnet die Kiste, eine für Laien geheimnisvolle. Und das macht sie äußerst unkonventionell. Denn Lauren Slater beschreibt nicht nur zehn der bedeutendsten psychologischen Experimente des 20. Jahrhunderts und ordnet sie historisch ein, sondern sie stellt auch die Versuchsmacher ausführlich vor, schildert deren Vita, beruflich wie privat und versucht dabei immer zu ergründen, inwieweit die Versuche das Leben der Macher selbst beeinflusst haben. Geschickt haucht die Autorin so den Versuchen Leben ein, holt sie raus aus der entrückten Welt der Wissenschaft und macht sie fassbar. Dabei scheut sie nicht davor zurück, einige der vorgestellten Experimente am eigenen Leib zu wiederholen. All das macht sie so gut, so gekonnt, dass man ihr als Leser gerne folgt." Deutschlandradio "Ein wunderbares Buch. Es gehört zum Besten, was ich in den letzten Jahren im Bereich der (Populär-)Wissenschaft gelesen habe. Das Buch liest sich dabei wie ein Krimi von literarischer Qualität." Barbara Ritzert, Bild der Wissenschaft
Lauren Slater ist promovierte Psychologin und studierte in Harvard und Boston in den USA. Ihre Arbeit wurde in die Bände der besten amerikanischen Essays von 1994 bis 1997 aufgenommen und sie gewann 1993 den New Letters Literary Award. Neben zahlreichen Büchern schreibt sie für die New York Times, Harper's und Elle.
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