Sansibar oder Der letzte Grund - Andersch, Alfred

Alfred Andersch 

Sansibar oder Der letzte Grund

Roman

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Sansibar oder Der letzte Grund

In der kleinen Stadt an der Ostsee treffen zufällig sechs Gestalten zusammen: Der Junge Gregor, der KPD-Funktionär; Judith, die Jüdin; am Ort selbst befinden sich Pfarrer Helander; Knudsen der Fischer und Kutterbesitzer; als letzter die Holzplastik des lesenden Klosterschülers. Und die sechs Gestalten haben kein anderes Anliegen, als Deutschland zu verlassen. Anderschs großes Buch von Sansibar ist Mißtrauensvotum ersten Ranges gegen unser behäbig-aufgeblasenes Volk der Mitte.


Produktinformation

  • Verlag: Diogenes
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 178 S.
  • Seitenzahl: 178
  • detebe Diogenes Taschenbücher Nr.23601
  • Deutsch
  • Abmessung: 181mm x 114mm x 14mm
  • Gewicht: 160g
  • ISBN-13: 9783257236019
  • ISBN-10: 3257236018
  • Best.Nr.: 20917703
Alfred Andersch, 1914 in München geboren, war nach dem Krieg u. a. Redaktionsassistent Erich Kästners bei der 'Neuen Zeitung', gab zusammen mit Hans Werner Richter die Zeitschrift 'Der Ruf' heraus, nahm an den ersten Tagungen der Gruppe 47 teil und war Herausgeber der literarischen Zeitschrift 'Texte und Zeichen'. Er lebte seit seinem Weggang als Leiter der Redaktion 'radio-essay', die er beim Süddeutschen Rundfunk begründete, als freier Schriftsteller in der Schweiz, wo er 1980 starb.

Leseprobe zu "Sansibar oder Der letzte Grund"

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Kundenbewertungen zu "Sansibar oder Der letzte Grund" von "Alfred Andersch"

9 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.1 von 5 Sterne bei 9 Bewertungen ***** gut)
***** ausgezeichnet
 
(1)
***** sehr gut
 
(4)
***** gut
 
(1)
***** weniger gut
 
(1)
***** schlecht
 
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Bewertung von Adrian aus Mössingen am 18.05.2011 ***** sehr gut
In dem Buch "Sansibar oder Der letzte Grund" von Alfred Andersch, geht es um eine kleine Gruppe von Leuten im Ostseestädtchen Rerik. Gregor kommt aufgrund eines Parteitreffens mit Fischer Knudsen nach Rerik. Knudsen fühlt sich von der Partei im Stich gelassen und hat somit einen Hass auf Gregor, der eigentlich gar keine Lust mehr auf die Partei hat. Judith ist eine Jüdin. Sie kam von Hamburg nach Rerik, um vor den Anderen zu flüchten (Nazis). Sie flüchtete aus Hamburg nachdem sich ihre Mutter selbst vergiftet hatte. Helander ist der Pfarrer der Kirche. Er beauftragt Knudsen, den "lesenden Klosterschüler", eine Holzfigur vor den Anderen zu schützen und nach Schweden zu schiffen. Knudsen muss nun mit Hilfe seines Bootsjungen (der Junge) und Gregor die Figur nach Schweden schiffen. Am Tag als das ganze stattfinden soll, trifft Gregor Judith. Judith fühlt sich in Rerik nicht mehr sicher und will flüchten. Dies bemerkt Gregor und nimmt sie mit auf die Flucht. Um Mitternacht holen Gregor und Judith die Figur aus der Kirche. Knudsen ist mit dem Schiff schon losgefahren und wartet am anderen Ufer. Der Junge muss mit Gregor in einem Paddelboot die Figur zu Knudsen ans andere Ufer bringen. Der Junge sieht jetzt eine große Chance aus Rerik rauszukommen. Er hat drei Gründe warum er aus Rerik raus will: In Rerik ist nichts los, Sein Vater starb auf See und wird als Säufer bezeichnet und weil es irgendwo Sansibar gibt. Als Gregor mit Judith am Paddelboot bei dem Jungen angekommen sind paddeln sie hinüber zu Knudsen. Dort gibt es einen Konflikt zwischen Knudsen und Gregor. Die beiden schlagen sich und Gregor bleibt zurück. Knudsen, der Junge und Judith fahren nun nach Schweden. Als sie in Schweden ankommen nutzt der Junge seine Chance und haut ab. Als er gucken will ob Knudsen noch da ist entscheidet er sich aber doch wieder nach Deutschland zurück zu gehen.
Das Buch hat mir ziemlich gut gefallen. Die Spannung steigt immer mehr und man will erfahren ob es Knudsen schafft den lesenden Klosterschüler zu retten oder ob es der Jung schafft aus Rerik zu flüchten. An manchen Stellen ist das Buch aber ein bisschen schleppend zu lesen, da nichts neues passiert. Trotzdem ist es ein gutes Buch, das man weiterempfehlen kann.

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Bewertung von Manu aus Mössingen am 17.05.2011 ***** sehr gut
Das Buch „Sansibar oder der letzte Grund“ von Alfred Andersch spielt im Jahre 1937 in einem kleinen Dorf namens Rerik, einem Ort an der Ostseeküste von Deutschland. Der ortsansässige Pfarrer Helander sorgt sich um den“ lesenden Klosterschüler“, eine Holzstatue aus der Kirche von Rerik. Sie soll von den Nationalsoziallisten geholt werden, doch das will Helander auf gar keinen Fall zulassen, da die Statue für ihn und seinen Glauben etwas sehr wichtiges ist. Also beauftragt Pfarrer Helander Knudsen, einen Fischer und kommunistischen Funktionär aus Rerik, und seinen Schiffsjungen, den lesenden Klosterschüler nach Schweden in Sicherheit zu bringen. Dies kommt dem Jungen gerade recht, da er schon lange auf der Suche nach einem Abenteuer ist. Er würde am liebsten so schnell wie möglich Deutschland verlassen, auf irgendeinem großen Dampfer anheuern und, auf der Suche nach Sansibar, durch die ganze Welt segeln. Jedoch weigert sich Knudsen, sein Leben für eine Holzstatue aufs Spiel zu setzen. Knudsens Parteigenosse Gregor ist allerdings sehr angetan von dem lesenden Klosterschüler und erklärt sich aufgrund dessen gegenüber Helander bereit, die Aktion zu übernehmen und Knudsen doch noch zu überreden, was ihm dann auch gelingt. Also entfernen Pfarrer Helander und Gregor des Nachts den lesenden Klosterschüler aus der Kirche, um ihn zum Boot von Knudsen zu bringen. Noch vor dieser Aktion trifft Gregor dann auch noch auf Judith, einer sich auf der Flucht befindenden Jüdin. Er verliebt sich in sie und verspricht ihr auf der Flucht aus Deutschland zu helfen. Doch auch hier stellt sich Knudsen wieder in den Weg und weigert sich, Judith auf die Fahrt nach Schweden mitzunehmen. Erst nachdem Gregor Knudsen verprügelt hat, ändert dieser seine Meinung und bringt gemeinsam mit dem Jungen Judith und den lesenden Klosterschüler nach Schweden. Die Mission ist geglückt, und die Hoffnung im Kamp
Mir persönlich hat das Buch, nachdem ich mich auf den ersten paar Seiten etwas einlesen musste, sehr gut gefallen. Das Buch ist aus meiner Sicht zwar außergewöhnlich, aber doch sehr interessant geschrieben. Die Kapitel der Lektüre sind nicht, wie normaler weiße, nach Nummern oder Überschriften eingeteilt, sondern nach den fünf Hauptfiguren. So erfährt man in jedem Kapitel immer nur die Sichtweise von einer der Hauptpersonen, was das Lesen am Anfang zwar vielleicht etwas mühsam, aber vor allem gegen Ende hin immer spannender macht, da man immer nur ein Teil erfährt, und so einen gewissen „Wissensdurst“ entwickelt. Mein Fazit lautet also: Die Lektüre „Sansibar oder der letzte Grund“ ist am Anfang aufgrund seiner etwas eigentümlich wirkenden Schreibweise etwas gewöhnungsbedürftig, wird aber im Verlauf der Handlung immer interessanter und spannender, und ich kann das Buch vor allem auch an Geschichtsinteressierte auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Bewertung von MarcSe aus Mössingen am 17.05.2011 ***** sehr gut
In dem Buch Sansibar oder der letzte Grund von Alfred Andersch geht es um 5 Personen die in dem Dorf Rerik wohnen. Das Buch spielt kurz vor dem zweiten Weltkrieg 1937. Pfarrer Helander ist ein alter Mann mit einer Prothese und wilö nicht unbedingt Rerik verlassen. Gregor und Knudsen sind von der Partei, diese Partei ist gegen die Nazis. Judith ist eine Jüdin und ist nach dem Tod ihrer Mutter nach Rerik auf Rat der Mutter gegangen. Der Junge ist schon immer in Rerik will aber schleunigst dort raus, er hat drei Gründe dafür, erstens sein Vater wird als Säufer dargestellt, zweitens in Rerik ist nichts los und drittens er will nach Sansibar. Pfarrer Helander will nicht mehr aus Rerik raus will aber das der lesende Klosterschüler, der in seiner Kirche steht mit genommen wird nach Schweden um ihn in Sicherheit zu bringen. Der lesende Klosterschüler ist eine Skulptur die die Bibel liest, Judith findet aber das er zu jeder passenden Situation ein Buch liest Knudsen kuttert meistens jede Nacht mit seinem Gehilfen den Jungen. Als Helander fragt ob Knudsen den lesenden Klosterschüler nach Schweden bringen kann, sagt er ja. Judith die Jüdin muss auch fliehen und fragt ebenfalls ob er sie mitnehmen kann, Knudsen antwortete wieder ja. Als Knudsen und der Junge Judith und den lesenden Klosterschüler nach Schweden gebracht haben, hat dort der Junge eine Hütte angeschaut, weil er unbedingt aus Rerik raus will. Der JUnge bleibt aber nicht in der Hütte und geht wieder zurück zum Kutter, der in Richtung Rerik wieder abfährt. In der Zwischenzeit kommen die Nazis und gehen in die Kirche, als sie bemerkten das der lesende Klosterschüler weg ist gehen sie ins Pfarrhaus, dort erschießt Helander einen von den Nazis.
Ich finde das Buch gut, es ist aber schwer zu verstehen denn es ist aus 5 Sichtweisen geschrieben. Diese Sichtweisen gemeinsam geben den Sinn des Buches. Ich empfehle das Buch weiter, aber nur wenn es interessiert was in einem kleinen Dorf mit 5 verschiedenen Personen passiert.

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Bewertung von bücherwurm am 24.02.2009 ***** weniger gut
Wir haben dieses Buch in der Schule durchgenommen und ich würde es auf gar keinen fall und unter keinen umständen noch mal lesen. Es ist zwar gut geschreiben und immer aus verschiedenen Perspektiven und so und es wird viel erzählt wie sich die menschen damals fühlten währen der NZ-Zeit. Aber ich finde es einfach nur langweilig man könnte den Inhalt des Buches in einem Satz beschreiben und diese Geschichte ist soooo unnötig in die länge gezogen, dass man es am liebsten zur seite schmeißen möchte. Also wenn ihr nicht MÜSST tut euch dieses Buch nicht an!! Ich würde es mir kein zweites mal antun.

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Bewertung von der lektüren teufel am 30.10.2007 ***** schlecht
das buch ist unnötig!
es gibt so viele gute bücher über die nz zeit, da muss man sich das nicht antun!

keine spannende handlung, beim lesen erzeugt sich keine mentale verbindung mit den personen...

aber muss jeder für sich herausfinden... ich würd es nicht nochmal kaufen

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Bewertung von Miss Felsenmeer am 28.08.2007 ***** schlecht
Kaugummilektüre mit langezogener Story, die in zwei Sätzen fertig erzählt wäre.

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Bewertung von johánna am 14.03.2007 ***** gut
wenn man sich zu tode langweilen will ist das buch genau richtig, jedoch muss man ihm lassen: das buch ist ganz gut geschrieben und nicht so anspruchsvoll wie manch andere pflichtlektüren

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Bewertung von Nari aus Nürnberg am 23.06.2001 ***** ausgezeichnet
Ein sehr interessantes Buch. Sehr gut geschrieben. In jedem Deutschunterricht Pflicht.

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Bewertung von Manuela Heinen aus Hellenthal am 04.05.2001 ***** sehr gut
Besonders die Erzählperspektive macht dieses Buch interessant.

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