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Eine klirrend kalte Vollmondnacht im Wiesbachtal. Man hat sich zur Eisweinlese zusammengefunden. Da fließt statt Rebensaft Blut aus der alten Presse. Was ist im einsam gelegenen Presshaus des Weinbauern Karl Fürnkranz geschehen? Polt ermittelt im Umfeld des Opfers. Weitere Spuren führen ins Rotlichtmilieu jenseits der tschechischen Grenze. Als der Gendarm dann von einem alptraumhaften Polterabend im Presshaus erfährt, sieht er sich in auswegloser Lage...…mehr

Produktbeschreibung
Eine klirrend kalte Vollmondnacht im Wiesbachtal. Man hat sich zur Eisweinlese zusammengefunden. Da fließt statt Rebensaft Blut aus der alten Presse. Was ist im einsam gelegenen Presshaus des Weinbauern Karl Fürnkranz geschehen? Polt ermittelt im Umfeld des Opfers. Weitere Spuren führen ins Rotlichtmilieu jenseits der tschechischen Grenze. Als der Gendarm dann von einem alptraumhaften Polterabend im Presshaus erfährt, sieht er sich in auswegloser Lage...
  • Produktdetails
  • detebe Diogenes Taschenbücher Nr.23393
  • Verlag: Diogenes
  • 6. Aufl.
  • Seitenzahl: 240
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 240 S. 180 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm
  • Gewicht: 201g
  • ISBN-13: 9783257233933
  • ISBN-10: 3257233930
  • Best.Nr.: 12362624
Autorenporträt
Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee. Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich als literarischer Wegbegleiter durch österreichische und europäische Kulturlandschaften erweist, aber auch als Essayist und Erzähler. Gestaltung von Features und Feuilletons, Drehbüchern und Dokumentationen fürs Fernsehen. Seine Krimis der Polt-Serie schafften alle den Sprung in die Bestseller-Listen und wurden für das Fernsehen verfilmt, ebenso seine Roman-Tetralogie, die im Salzkammergut spielt. 2011 wurde Alfred Komarek mit dem "Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln" ausgezeichnet.
Der Autor lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.
Rezensionen
"... Komareks neuer und vierter Ethno-Krimi aus dem Weinviertel und der tschechischen Grenze. Personal und Geografie sind bekannt, die Stimmung düster, und die Korken der Weinflaschen sitzen locker ... Komarek erzählt einfach, aber nicht einfältig. Die Atmosphäre, die er ganz unaufgeregt erzeugt, erinnert an einen der uralten Weinkeller des Dorfes. Voller Geschichten und Schweigen, modrig, einsturzgefährdet und doch heimelig geborgen im Bauch der Erde. Mit dem vierten Polt-Krimi hat Komarek nun seinen Jahreszeitenzyklus beendet. Er könnte ja wieder mit dem Frühling anfangen ..." (Ingeborg Sperl, Der Standard)

" ... bietet wie seine Vorgänger eine Menge Lokalkolorit ... am ehesten lässt sich Polt als Typ wohl mit Simenons Maigret vergleichen, obwohl das Umfeld völlig anders ist. Stilistisch hat sich Komarek gesteigert, vor allem seine kurzen und prägnanten Dialoge sind hier wirklich gelungen und passend. Der Charakter des eher wortkargen Menschenschlags wird damit für den Leser noch deutlicher herausgearbeitet." (Alfred Ohswald, www.buchkritik.at)

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Eine Menge "Gestaltungskunst" des Autors Alfred Komarek steckt nach Ansicht von Tobias Gohlis in diesem Krimi. Der ist es auch zu verdanken, dass "Gendarmerieinspektor" Polt trotz seiner behäbigen, den Regeln der "modernen Polizeiarbeit" widersprechenden Ermittlungsarbeit eine Menge über den Mord in der Mostpressmaschine herausfindet. Mehr noch, die Wurzeln der Geschichte reichen bis nach Tschechien und gehen über 20 Jahre zurück. Trotz seines Erfolges bleiben angesichts seines eigenwilligen Ermittlungsstils Konflikte zwischen Polt und seinem neuen Chef nicht aus - so erzählt das Buch auch von einem Kulturclash innerhalb der Polizei.

© Perlentaucher Medien GmbH