Morgen bin ich ein Löwe - Lauveng, Arnhild

Arnhild Lauveng 

Morgen bin ich ein Löwe

Wie ich die Schizophrenie besiegte

Aus d. Norweg. v. Günther Frauenlob
Broschiertes Buch
 
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Morgen bin ich ein Löwe

Ein Buch, das Mut macht: Eindrucksvoll schildert die Psychologin Arnhild Lauveng ihren Weg aus der SchizophrenieSeit ihrer Jugend litt Arnhild Lauveng an Schizophrenie, die als unheilbar diagnostiziert wurde. Fast zehn Jahre ihres Lebens verbrachte sie in der Psychiatrie. Doch die junge Frau überwand nicht nur die Krankheit, sondern auch das Gesundheitssystem, das sie gefangen hielt. Heute ist sie klinische Psychologin, gefragte Referentin und erfolgreiche Autorin.

"Ihr beeindruckender Erfahrungsbericht führt den Leser tief in ihre von außen betrachtet verrückte Innenwelt." -- Emotion

'Arnhild Lauveng ist eine meisterhafte Vermittlerin psychologischer Probleme - sowohl aus der Sicht der Betroffenen als auch der Psychologin.' -- Dagens Næringsliv

"Die Offenheit, mit der Arnhild Lauveng ihr Martyrium schildert, berührt." -- Frankfurter Allgemeine Zeitung


Produktinformation

  • Verlag: Btb
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 224 S. 187 mm
  • Seitenzahl: 221
  • btb Bd.74087
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 118mm x 24mm
  • Gewicht: 215g
  • ISBN-13: 9783442740871
  • ISBN-10: 3442740878
  • Best.Nr.: 27947525
"Die Offenheit, mit der Arnhild Lauveng ihr Martyrium schildert, berührt."

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Arnhild Lauvengs Buch über ihre Schizophrenie und ihren Sieg über diese Krankheit hat Melanie Mühl sehr beeindruckt. Beklemmend findet sie die Beschreibung der vielen Monate und Jahre, die Lauveng unter permanenter medizinischer Beobachtung in geschlossenen Anstalten verbrachte. Die Offenheit, mit der die Autorin, die heute völlig gesund ist und als Psychologin in einem Vorort von Oslo arbeitet, ihren Leidensweg beschreibt, hat ihr dabei besonders imponiert. Sie sieht in dem Buch auch eine Kritik und Anklage des medizinischen Systems aus Fallstudien, Krankheitsbeschreibungen und Diagnosehandbüchern. Ein wenig Informationen mehr hätte sich Mühl allerdings über die Vergangenheit von Lauveng, ihre Kindheit, ihre Familie und Freunde gewünscht.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 21.04.2008

Gefangen im Anstaltsalltag
Eine Anklage: Arnhild Lauveng schildert, wie sie die Schizophrenie besiegte

Der Nebel, der sich über ihr Leben legte, zog langsam auf, wie Schleierwolken an einem Sommertag, die sich unversehens vor die Sonne schieben. Erst wenige, dann immer mehr, bis die Sonne irgendwann verschwindet, die Temperatur fällt, die Vögel verstummen. Was bleibt, sind Dunkelheit und Leere.

Arnhild Lauveng bemerkte kaum, wie ihr die Welt entglitt. Mit fünfzehn wurde die Angst zu einer festen Größe in ihrem Leben, der Boden unter ihren Füßen bekam Risse, die Furcht, nicht zu existieren, setzte sich fest. War sie womöglich nur eine Romanfigur, erfunden von einem fremden Wesen? Ihre Sinneswahrnehmungen verschoben sich zusehends, und die Geräusche, die sie hörte, führten bald ein Eigenleben. Es konnte passieren, dass Arnhild Lauveng mit einer Freundin im Wald spazieren ging, dabei aber nicht verstand, was diese ihr erzählte, weil ihre eigenen Schuhsohlen auf dem Asphalt jedes Wort übertönten.

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Manchmal mutierten die Häuser am Straßenrand zu riesengroßen, bedrohlichen Wolkenkratzern und eine …

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"So spannend erzählt, daß man es nicht aus der Hand legen kann." Vårt Land<br/><br/>"Arnhild Lauveng ist eine meisterhafte Vermittlerin psychologischer Probleme - sowohl aus der Sicht der Betroffenen als auch der Psychologin." Dagens Næringsliv
Arnhild Lauveng, Jahrgang 1972, hat an der Universität von Oslo studiert und arbeitet heute als klinische Psychologin, daneben ist sie erfolgreiche Buchautorin und gefragte Referentin. Für ihr Bemühen um mehr Offenheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen wurde sie 2004 mit dem Mental Health Prize ausgezeichnet.

Leseprobe zu "Morgen bin ich ein Löwe" von Arnhild Lauveng

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Kundenbewertungen zu "Morgen bin ich ein Löwe" von "Arnhild Lauveng"

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Bewertung von Jule am 20.12.2009 ***** ausgezeichnet
Ausgezeichnetes Buch. Ich hatte manchmal selbst das Gefühl verrückt zu sein, so gut war es nachzuvollziehen. Sehr empfehelnswert vor allem für Familienangehörige und Freunde um diese Krankheit besser zu verstehen und besser damit umzugehen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

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