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Leben in Israel. Alltag im Ausnahmezustand. - Borgstede, Michael
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Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Lobend äußert sich Rezensent Carsten Hueck über Michael Borgstedes Buch "Leben in Israel". Er attestiert dem mit einer Israelin verheirateten, in Tel Aviv lebenden Journalisten und Musiker, ein "ungeschöntes Panorama israelischer Wirklichkeit" zu zeigen. Das Buch konzentriert sich vor allem auf die jüngere Geschichte des Lands. Neben Holocaustüberlebenden lasse der Autor Prostituierte zu Wort kommen und beleuchte die israelische Clubszene ebenso wie die Welt der Orthodoxen und der mehr als 150 000 Fremdarbeiter. Borgstedes Hauptinteresse sieht Hueck im spannungsreichen Miteinander verschiedener Bevölkerungsschichten und ethnischer Gruppen. Besonders hebt er die Ausführungen über die sich aus dem säkularen und religiösen Verständnis des Staates ergebenden Widersprüche hervor. Auch über die oft komplexen Hintergründe aktueller Konflikte hat er in dem Buch viel erfahren.

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