Lass mir mein Geheimnis! - Nuber, Ursula

Ursula Nuber 

Lass mir mein Geheimnis!

Warum es gut tut, nicht alles preiszugeben

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Lass mir mein Geheimnis!

Müssen wir wirklich immer alles offenlegen? Und schadet es einer Beziehung oder einer Freundschaft, wenn man Geheimnisse voreinander hat? - Die bekannte Psychologin und Autorin Ursula Nuber zeigt, warum ein Geheimnis zu haben entgegen der weit verbreiteten Meinung durchaus lebenswichtig sein kann und ein Stück Selbstbestimmung bedeutet.

Geheimnisse faszinieren uns. Ein Geheimnis ist ein Bereich, der nur uns selbst gehört, zu dem niemand unerlaubt Zutritt hat und das uns so einen persönlichen Freiraum schafft. Ursula Nuber erklärt, warum gerade für Frauen das Geheimnis so wichtig ist. Außerdem erläutert sie den Unterschied zwischen guten, konstruktiven und schlechten, destruktiven Geheimnissen. Dabei erklärt sie, wie wir durch eigene Geheimnisse gestärkt werden, wie wir die geheimnisvolle Seite in uns entdecken und wann es sinnvoll sein kann, ein Geheimnis zu lüften.


Produktinformation

  • Verlag: Campus Verlag
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 239 S.
  • Seitenzahl: 239
  • Deutsch
  • Abmessung: 224mm x 148mm x 24mm
  • Gewicht: 434g
  • ISBN-13: 9783593382340
  • ISBN-10: 3593382342
  • Best.Nr.: 22807219
04.11.2009, Lisa Die Spuren der Kindheit "In ihrem Buch zeigt Ursula Nuber, wie wir die Schatten der Vergangenheit loswerden."
Ursula Nuber, geboren 1954 in München, Studium der Psychologie. Freie Journalistin u.a. für "Cosmopolitan". Seit 1983 Redakteurin bei "Psychologie Heute", seit 1996 stellvertretende Chefredakteurin. Die Autorin lebt in der Nähe von Heidelberg.

Leseprobe zu "Lass mir mein Geheimnis!" von Ursula Nuber

Geheimnisse haben einen schlechten Ruf. Wer etwas geheim hält, hat etwas zu verbergen. Und das kann nichts Gutes sein, denn sonst könnte er doch offen sprechen.

Geheimnisse sind schädlich. Sie quälen den Geheimnisträger, und sie verstören die Menschen, die ihm nahestehen und zu denen er nicht ehrlich sein kann oder will.

Geheimnisse sind meist nur durch Lügen vor der Entdeckung zu bewahren. Lügen aber sind unmoralisch.

Deshalb: Geheimnisse müssen gelüftet werden. Wer sein Geheimnis beichtet, fühlt sich danach erleichtert. Er kann nun sich und den anderen Menschen in seiner Umgebung wieder in die Augen sehen.

So oder so ähnlich denken und argumentieren die meisten Menschen, wenn sie mit dem Thema "Geheimnis" konfrontiert werden. Die wenigsten können es gutheißen, wenn andere etwas Wichtiges für sich behalten wollen. Kein Wunder, hören wir doch von klein auf Sätze wie "Du sollst nicht lügen", "Lügen haben kurze Beine", "Ich sehe es dir an der Nasenspitze an, wenn Du mir etwas verheimlichst" oder - die absolut wirkungsvollste Einschüchterungsmethode - "Der liebe Gott sieht alles". Zudem bekommen wir ebenfalls bereits als Kinder mit, dass geheimnisvolle Menschen "seltsam" sind. Weil man spürt, dass sie etwas verbergen, glaubt man, ihnen nicht trauen zu können. Wer ein Geheimnis aus sich und seinem Leben macht, wird argwöhnisch beäugt: Welchen Grund hat er für seine Zurückhaltung? Hat er etwas angestellt? Wahrscheinlich, denn ein guter Mensch hat nichts zu verbergen; er kann sich in die Karten schauen lassen, sie sind nicht getürkt.

Diese kritische Haltung dem Geheimnis gegenüber wird auch von der Wissenschaft gestützt. Zahlreiche psychologische Untersuchungen und Fallstudien belegen überzeugend: Zurückgehaltenes Wissen kann eine unselige Wirkung auf die Geheimnisträger und sogar auf die Personen haben, die gar nichts vom Geheimnis wissen. Wer etwas Wichtiges für sich behält, stülpt seinem und dem Leben anderer unter Umständen eine Glasglocke über, unter der sich nur schwer atmen lässt.

Ein Geheimnis scheint also nichts Gutes zu sein. Seltsam nur, dass jeder von uns eines hat. Wer jetzt spontan erwidern möchte: "Ich aber nicht!", sollte einen Moment nachdenken. Es ist nicht immer eine große Sache - wie etwa eine außereheliche Beziehung oder ein kriminelles Delikt oder eine bizarre Leidenschaft -, die man besser für sich behält. Sehr viel häufiger sind es nur Meinungen, Gedanken, Wünsche, Pläne, Sehnsüchte, Schamgefühle oder Ängste, die man anderen nicht mitteilen will. Nicht immer ist einem dann bewusst, dass es sich dabei auch um Geheimnisse handelt. Einen Menschen ganz ohne eine verborgene Seite gibt es höchstwahrscheinlich gar nicht. Wir leben mit Geheimnissen, Tag für Tag. Natürlich kennen wir die Geheimnisse anderer nur in Ausnahmefällen, aber wir können davon ausgehen, dass jeder Mensch, den wir kennen, etwas verbirgt. Geheimnisse sind allgegenwärtig. In gewisser Hinsicht, meint der französische Psychoanalytiker Serge Tisseron, "ist alles geheim. Die Gedanken, die uns in den Sinn kommen und über die wir mit niemandem reden, unsere Phantastereien und Träumereien, das Intimleben eines Liebes- und Ehepaares, das komplizierte Beziehungsgeflecht innerhalb einer Familie, das unser Privatleben ausmacht, Gefühle, die wir für andere empfinden und die wir nicht öffentlich zur Schau stellen wollen ... Es gibt viele Arten von Geheimnissen, an die wir uns so gewöhnt haben, dass sie uns als selbstverständlich erscheinen."

Die Vorstellung, dass die Menschen in unserer nächsten Umgebung - unser Partner, unsere Freunde und Freundinnen, unsere Kinder - Seiten haben, die wir nicht kennen, ist nicht unbedingt schön. Gedanken wie "Ich werde betrogen", "Man belügt mich", "Ich erfahre nicht die Wahrheit" drängen sich spontan auf und führen zu der kritischen Frage: "Kann ich dem anderen dann überhaupt noch trauen?" Wir werden misstrauisch, fühlen uns ausgeschlossen. Es berührt uns unangenehm, wenn wir davon ausgehen müssen, dass Menschen, die wir gut kennen, etwas vor uns verbergen. Diese Reaktion ist verständlich: Wenn wir hören oder auch nur vermuten: "Da hat jemand ein Geheimnis!", assoziieren wir damit meist, dass etwas aus böser Absicht geheim gehalten und Schlimmes im Schilde geführt wird. Unser Unbehagen rührt aus dem erwähnten schlechten Image von Geheimnissen. Wir kennen meist nur ihre Schattenseite. Wenig bekannt dagegen sind die positiven, hilfreichen Aspekte, die Geheimhaltung auch haben kann.

Geheimnis ist nicht gleich Geheimnis. Neben den schwarzen Schafen unter den Geheimnissen, die im Leben aller davon Betroffenen schlimme Schäden anrichten können, gibt es die große Herde der "weißen Geheimnisse". Diese richten nicht nur keinen Schaden an, sie sind für uns von existenzieller Bedeutung. Sie sind unverzichtbar für unser Wohlbefinden und unsere seelische Stabilität. Vieles, was wir verschweigen (oder verschweigen sollten), ist von großer Bedeutung für unsere Entwicklung, unsere Autonomie und unser Selbstbestimmungsrecht:

Wenn wir nichts für uns behalten dürften und könnten, wären wir anderen, ihren Vorstellungen, Manipulationen, Wünschen und Bedürfnissen völlig schutzlos ausgeliefert. Wenn andere in uns lesen könnten wie in einem offenen Buch, dann könnten wir keine Gefühlsregung, keinen Wunsch, keinen Plan vor fremder Neugierde schützen. Ohne Geheimnisse würden wir auf der öffentlichen Bühne stehen wie in unseren schlimmsten Albträumen: nackt und ungeschützt. Wenn wir keine Geheimnisse haben könnten, wären wir mehr Marionetten denn selbstständige Persönlichkeiten. Geheimnisse schützen unseren Lebensraum vor dem Zutritt Unbefugter, und sie dienen uns auch als soziales Schmiermittel. Das soziale Miteinander würde nicht mehr funktionieren, wenn es keine Geheimnisse geben dürfte. Die absolute Wahrheit wäre unerträglich.

Positive Geheimnisse sind ein faszinierendes Phänomen, dessen Bedeutung nicht unterschätzt werden darf. Wir brauchen Geheimnisse. Ja, wir haben sogar ein Recht darauf.

Das gilt für alle Menschen, in ganz besonderer Weise trifft es aber auf Frauen zu. Mehr noch als Männer scheinen sie davon zu profitieren, wenn sie bestimmte Bereiche ihres Lebens für sich behalten oder nur besonders Ausgewählten Zutritt dazu gewähren. Frauen neigen dazu, sich anderen zu "grenzenlos" zu präsentieren. Bereitwillig zeigen sie ihr Innerstes, bereitwillig lassen sie Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle zu. Das ist nicht immer und in jeder Situation von Vorteil. So manches Ziel wird von Frauen nicht erreicht, weil sie anderen Menschen die Erlaubnis gegeben haben, in ihr Leben einzugreifen. Durch wohlwollende oder weniger wohlwollende Ratschläge, durch Entmutigung, durch Eifersucht oder falsch verstandene Fürsorge lassen sie sich nicht selten von ihren Vorhaben und Wünschen abbringen. Zudem bleibt Frauen oft kein Raum für sich selbst. Privatsphäre ist für das weibliche Geschlecht oft ein Fremdwort: Partner, Kinder, Freundinnen und Freunde, die alten Eltern, der Beruf - Anforderungen und Erwartungen von vielen Seiten lassen wenig Zeit für Eigenes. Wenn Frauen lernen, dass sie nicht alles gleich an die große Glocke hängen müssen, dass weniger Offenheit mehr Unabhängigkeit bedeutet, dann können sie sich Freiräume schaffen, in denen sie ihre Balance wiederfinden, Pläne entwickeln und Ziele verwirklichen können. Gerade für Frauen ist es daher oft sinnvoll, mithilfe von Geheimnissen einen Gartenzaun um ihr Lebensgrundstück zu ziehen und, derart geschützt, die eigenen Pflanzen und Blumen zum Wachsen zu bringen.

In diesem Buch gilt den "weißen Geheimnissen" die Aufmerksamkeit. Und den Menschen, die solche Geheimnisse wahren. Sie stehen im Mittelpunkt der Betrachtung. Zu kurz kommen, das sei an dieser Stelle bereits eingeräumt, die Opfer von Geheimnissen. Sie werden möglicherweise manchmal empört sein über das Verständnis, das Geheimnisträgern hier entgegengebracht wird. Auf ihre schwierige Situation geht das Schlusskapitel ein. Aber auch Geheimnisopfer können von den folgenden Ausführungen profitieren. Nicht zuletzt deshalb, weil sie möglicherweise feststellen, dass auch sie ein Geheimnis haben - oder haben sollten.

Als ich beschloss, ein Buch über Geheimnisse zu schreiben, stand ich vor einem Problem: Geheimnisse sind geheim. Das liegt in der Natur der Sache. Natürlich hätte ich abstrakt über Geheimhaltung schreiben können, doch ohne die realen Geheimnisse realer Menschen wäre das eine blutleere Angelegenheit geblieben. Was also tun? Freunde und Bekannte fragen? Dies ist nur bedingt erfolgreich: Wer verrät schon eigene Geheimnisse? Und die Geheimnisse, die man von anderen oder vom Hörensagen weiß, sind mit Vorsicht zu genießen. Aus langen Zugfahrten wusste ich, dass manchmal Fremde die intimsten Dinge von sich preisgeben, weil sie den Gesprächspartner nie wieder sehen werden. In der geschützten Anonymität lockern sich die Zungen. Und nicht selten werden dabei Geheimnisse veröffentlicht. Wenn ich also wissen wollte, welche Geheimnisse andere Menschen haben, musste ich die Anonymität suchen. Eine Anzeige, die ich im Zuge meiner Recherchen Anfang 2006 in einer überregionalen Tageszeitung und in dem Wissensmagazin Psychologie Heute aufgab, bot diesen Schutzraum an:

Es funktionierte. Mich erreichten Briefe von Frauen und Männern, die mir entweder gleich ihre Geschichte erzählten oder mir ihre Bereitschaft signalisierten, am Telefon oder per E-Mail meine neugierigen Fragen zu beantworten. Ich wollte wissen: Wie leben Menschen, die wichtige Dinge, Gedanken und Lebensbereiche vor anderen über längere Zeit geheim halten? Mich interessierte, wie es gelingen kann, teilweise über Jahre hinweg ein Doppelleben zu leben, und wie Männer und Frauen es schaffen, eine Liebesaffäre, eine sexuelle Orientierung, eine Veranlagung, ein ungewöhnliches Hobby oder Ähnliches vor der Neugier selbst nahestehender Menschen zu schützen. Ich wollte erfahren: Gab es schon in der Kindheit Geheimnisse? Welche waren das? Und ich stellte Fragen zu den Auswirkungen: Schadet es einem Menschen immer und ausnahmslos, wenn er vor wichtigen anderen etwas geheim halten will oder muss? Sind Geheimnisse wirklich so schlecht wie der Ruf, den sie haben? Ist alles, was im Verborgenen gelebt wird, destruktiv und schädlich für die Gesundheit? Oder haben Geheimnisse nicht auch eine wichtige, schützende Funktion?

Die Männer und Frauen, die sich auf meine Anzeige meldeten, standen in erstaunlicher Offenheit Rede und Antwort. Ihre Schilderungen finden sich in diesem Buch wieder. Die richtigen Namen meiner Informanten kenne ich natürlich nicht. Manche haben sich mir unter Pseudonym vorgestellt, andere einen Vornamen genannt, der sicher nicht ihr richtiger ist. So geschützt gaben sie mir die Erlaubnis, ihre Geheimnisse im Buch zu veröffentlichen. (Im Text sind die Vornamen dieser Geheimnisträger kursiv gesetzt.)

Wofür ich meinen anonymen Gesprächspartnern und -partnerinnen besonders dankbar bin: Sie erzählten keine oberflächlichen Geschichten oder prahlten mit irgendwelchen kleinen oder größeren "Schandtaten", wie sie beispielsweise im Magazin der Süddeutschen Zeitung vom 1. September 2006 zu finden waren. Die Macher dieses Blattes hatten in 13 deutschen Städten Postkarten an Passanten verteilt, mit der Bitte, auf der Rückseite der Postkarte anonym ein Geheimnis zu beichten. Der Rücklauf war gewaltig. Und viele Absender erleichterten ihr schlechtes Gewissen: "Den Stift, mit dem ich auf diese Karte schreibe, habe ich gerade gestohlen." Oder: "Ich schreibe jede Woche gut sieben Arbeitsstunden mehr auf, als ich wirklich gearbeitet habe!" - "Ich sammle in Restaurants liegengelassene Bewirtungsrechnungen und reiche sie als meine eigenen bei der Steuer ein."

Harmlose Bekenntnisse. Die geheimnisvollen Geschichten, die mir meine Gesprächspartner und -partnerinnen erzählten, gingen über das Motto "... und dann habe ich mal etwas Verbotenes getan" weit hinaus. Ihre Geschichten und Erlebnisse übertrafen meine Erwartungen. Richtig spannend fand ich manches, was ich zu hören oder zu lesen bekam. Manche Berichte waren erschütternd, andere berührten mich emotional sehr. Gleichgültig gelassen hat mich keine dieser geheimnisvollen Lebensgeschichten. Denn sie handelten von Geheimnissen, die Schutz bieten vor Zumutungen und zu großer Neugier. Geheimnissen, die leidenschaftliche Beziehungen erst möglich machen. Geheimnissen, die Ehen retten. Geheimnissen, die es einem Menschen erlauben, seine nicht der Norm entsprechenden Bedürfnisse oder auch Fähigkeiten auszuleben. Geheimnissen, die ein Leben auf Probe ermöglichen und so vor dem Scheitern schützen. Die Menschen, die mir auf meine Anzeige "Geheimnisse gesucht" antworteten, bestätigten meine These: Ohne konstruktive Heimlichkeiten ist ein unabhängiges Leben kaum denkbar.

All den Männern und Frauen, die zu einem mündlichen oder schriftlichen Gespräch mit mir bereit waren, danke ich für ihre Offenheit. Ihre Erfahrungen haben mich sehr bereichert, und ohne ihre Geschichten würde diesem Buch etwas Wesentliches fehlen.

Danken möchte ich auch Gisi. Sie hat mich mehrmals per E-Mail kontaktiert, um mir ihr Geheimnis zu erzählen. Doch obwohl mein Interesse groß war, ist es nie dazu gekommen. Vielleicht konnte sie niemals in Ruhe mailen oder telefonieren, vielleicht gab es zu viele Störungen. Vielleicht aber sollte das Geheimnis ein Geheimnis bleiben und auch nicht anonym mit einer Fremden geteilt werden. Wie auch immer: Gisi und mit ihr alle meine Gesprächspartner haben mir deutlich gemacht, dass Geheimnisse ein wertvolles Gut sind. Und ich hoffe, dass Sie, liebe Leserin und lieber Leser, nach der Lektüre dieses Buch auch zu diesem Schluss kommen.

Ladenburg, im Frühling 2007.

Inhaltsangabe

- Vorwort

- Einleitung: Warum Reden Silber und Schweigen Gold ist

- Reden befreit?
Das Recht zu schweigen
Was wir verbergen
Spannendes Geheimnis

- Warum wir Geheimnisse brauchen

- Was ist ein Geheimnis?
Acht gute Gründe, ein Geheimnis zu haben
1. Geheimnisse fördern die Selbstständigkeit
2. Geheimnisse gewähren Schutz
3. Geheimnisse helfen, Ziele zu erreichen
4. Geheimnisse schützen die Privatsphäre
5. Geheimnisse dienen der Liebe
6. Geheimnisse bewahren uns vor schmerzlicher Selbsterkenntnis
7. Geheimnisse ermöglichen ein zweites Leben
8. Geheimnisse geben Frauen Kraft

- Du sollst nicht lügen - oder doch?

Lügen - aus Rücksicht
Lügen - zur Selbsterhaltung
Lügen - zum Selbstschutz

- Das Geheimnis wahren - eine Anleitung

Ein Geheimnis wahren ist harte Arbeit
Geheimhaltung ist eine Gedächtnisleistung
Übung macht den Meister
Geheimnisse - nichts für Schüchterne!
Ein Sonderfall - die heimliche Liebe
Der Test: Wie hoch ist das Risiko?

- Das Geheimnis lüften - eine schwere Entscheidung

Geheimnisse in der Mythologie
Psychologische Studien zum Schweigen
Schweigen schadet nicht in jedem Fall
Das Geheimnis lüften: Ist das immer ratsam?
Dunkle Geheimnisse müssen offenbart werden
Welche Folgen hat die Wahrheit?
Ein Geheimnis offenlegen
Sind Mitwisser Hüter des Geheimnisses?
Enthüllen oder schweigen - ein Entscheidungsmodell
Die Alternative: neue Einsichten gewinnen

... und was ist mit den Opfern?

- Der Grad der Kränkung - eine Frage der Einstellung

- Literatur

- Register.

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