Das Konzept der Transkulturalität löst sowohl die
Interkulturalitäts-Studien als auch die Postcolonial Studies als
kulturwissenschaftliches Paradigma ab: Während die
Interkulturalitäts-Forschung Kulturen als "Inseln oder
Sphären" (Wolfgang Welsch) begriffen hat, zeichnen sie sich
heute durch Fluidität und Grenzverschiebungen aus und entwickeln
neue Strategien des kulturellen Ein- und Ausschlusses.
Dieser Band stellt Ansätze der Transkulturalitätsforschung in den
verschiedenen Disziplinen vor und nimmt dabei globale, politische
und gesellschaftliche Veränderungen ebenso in den Blick wie
kleinräumige, alltägliche kulturelle Praktiken.
Prof. Dr. Dorothee Kimmich ist Literaturwissenschaftlerin an der Universität Tübingen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Literaturtheorie, Philosophie und Literatur sowie die Literatur der klassischen Moderne.
Sitemap: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20