Knigge für jeden Tag, m. DVD - Kleber, Barbara

Barbara Kleber 

Knigge für jeden Tag, m. DVD

Richtiges Benehmen. Zeitgemäße Umgangsformen

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Knigge für jeden Tag, m. DVD

Der "Knigge für jeden Tag" erläutert anschaulich zeitgemäßes Benehmen. Ob am Arbeitsplatz, in der Familie, im Umgang mit Gästen, etwa bei Geschäftsessen oder privaten Festen: Hier finden sich alle wesentlichen Stil- und Etikette-Regeln. Dazu gibt es Anleitungen für richtiges Verhalten - auch in schwierigen Situationen.

Der Knigge für jeden Tag erläutert anschaulich zeitgemäßes Benehmen. Ob am Arbeitsplatz, in der Familie, im Umgang mit Gästen, etwa bei Geschäftsessen oder privaten Festen: Hier finden sich alle wesentlichen Stil- und Etikette-Regeln. Dazu gibt es Anleitungen für richtiges Verhalten auch in schwierigen Situationen.


Produktinformation

  • Verlag: Humboldt
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 276 S. m. Farbabb.
  • Seitenzahl: 280
  • Information & Wissen
  • Best.Nr. des Verlages: 41016
  • Altersempfehlung: 0 bis 99 Jahre
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 145mm x 22mm
  • Gewicht: 626g
  • ISBN-13: 9783869100166
  • ISBN-10: 3869100168
  • Best.Nr.: 32655936

Blick ins Buch "Knigge für jeden Tag, m. DVD"


Leseprobe zu "Knigge für jeden Tag, m. DVD" von Barbara Kleber

Umgang mit Nachbarn (S. 92-93)

Gute Beziehungen zu den Nachbarn brauchen Rücksichtnahme und einen respektvollen Umgang. Seine Nachbarn kann man sich in aller Regel nicht aussuchen: Man muss mit denen zurechtkommen, die nebenan ihr Zuhause haben. Viele Nachbarschaftsstreitigkeiten beschäftigen sogar deutsche Gerichte. Das könnte in den meisten Fällen verhindert werden, wenn die Beziehungen zur Nachbarschaft ganz bewusst gestaltet und gepflegt würden.

Gegenseitige Rücksichtnahme

Streitigkeiten zwischen Nachbarn beschäftigen immer wieder die Gerichte. Da geht es nicht selten um banale Fragen, die zumeist auch außergerichtlich hätten geklärt werden können. Viele Kommunen haben Schlichtungsstellen eingerichtet, um im Streitfall zwischen Nachbarn auch die Gerichte zu entlasten. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und der Beachtung der Befindlichkeit der Mitmenschen in der Nachbarschaft lassen sich viele konfliktträchtige Situationen entschärfen. Nicht selten ist aber der Streit über das Laub vom Baum des Nachbarn nur ein Vorwand, um den Nachbarn, den man eigentlich nicht leiden kann, mal zu ärgern. Nachbarn kann man sich nicht aussuchen, sie sind entweder schon da oder ziehen zu. Das schafft mehr oder weniger Sympathie. Aber unabhängig vom „Nasenfaktor“ müssen sich alle Beteiligten um ein reibungsloses Miteinander bemühen.

Um gute nachbarschaftliche Beziehungen zu gestalten, ist gegenseitige Rücksichtnahme das Gebot jeder Stunde. Dabei ist es egal, ob es sich um die Bewohner in einem Mehrfamilienhaus handelt oder um die Nachbarn im Nebenhaus. Hier gelten ganz einfache Regeln und Normen: Wer neu zuzieht, sollte sich seinen Nachbarn in der unmittelbaren Umgebung vorstellen. Es lohnt sich, an den Türen der Nachbarwohnungen auf der gleichen Etage zu klingeln und kurz „Hallo“ zu sagen: „Guten Tag, wir sind Familie Meier, Ihre neuen Nachbarn.“ Das erleichtert das Miteinander in der Folgezeit und schafft eine vertrauensvollere Atmosphäre. Gleiches gilt auch für den Zuzug in eine Wohnsiedlung. Auch hier sollten die nächsten Nachbarn wissen, wer hier künftig ein- und ausgeht.

Zu wem sich dann möglicherweise engere Nachbarschaftsbeziehungen herausbilden, kann die Zukunft zeigen. Wer einen Nachbarn trifft, sollte ihn grüßen. Zu einem freundlichen Umgang mit Nachbarn gehört auch der Gruß, wenn man sich begegnet. Das ist die elementarste Form der Beziehungspflege und trägt zu einem guten Gefühl aller Bewohner bei. Außerdem schafft es Vertrauen und erleichtert damit auch die Nachbarschaftshilfe. Rücksichtnahme gilt aber nicht nur für die Nachbarn, sondern auch für deren Eigentum. Es ist genauso respektvoll und achtsam zu behandeln wie das eigene Hab und Gut. Wenn das im Hausflur abgestellte Fahrrad im Weg steht, sollte ein freundliches Gespräch mit dem Radfahrer geführt werden.

So lassen sich die meisten im Zusammenleben auftretenden Probleme beheben. Ein Beispiel: Dirk Blitz arbeitet als Fahrradkurier. Aus Bequemlichkeit bringt er sein Rad am Feierabend nicht mehr in den Fahrradraum im Keller seines Mietshauses, sondern lässt es unter den Briefkästen stehen. Schließlich fährt er ja am nächsten Morgen wieder zur Arbeit. Frau Prantel wohnt im selben Haus wie Blitz. Sie ist Krankenschwester im Schichtdienst und kommt mitunter erst spät nach Hause. Sie hat dann Mühe, über dem abgestellten Fahrrad von Herrn Blitz an ihren Briefkasten zu kommen. Sie ärgert sich über die Rücksichtslosigkeit des Herrn Blitz. Eines Morgens treffen sich beide vor den Briefkästen: Frau Prantel kommt vom Dienst – Herr Blitz möchte seinen Dienst antreten. Frau Prantel wollte schon seit Tagen bei Blitz klingeln und das Fahrradproblem ansprechen. Nun nutzt sie die Gelegenheit für ein Gespräch: „Guten Morgen, Herr Blitz.

Videoclip zu "Knigge für jeden Tag, m. DVD"

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