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Kaskaden
Essays
Aus d. Amerikan. v. Peter Torberg
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Suhrkamp
- 2003
- Ausstattung/Bilder: 2003. 342 S.
- Seitenzahl: 342
- Edition Suhrkamp Nr.2295
- Best.Nr. des Verlages: 12295
- Deutsch
- Abmessung: 177mm x 108mm x 15mm
- Gewicht: 297g
- ISBN-13: 9783518122952
- ISBN-10: 3518122959
- Best.Nr.: 10843153
Produktbeschreibung zu "Kaskaden"
Beschreibung
v. Chr. bis heute die Quellen für Rassismus und Gewalt in der Gegenwart aufdeckt.
Detailinfo
23.12.2003
Rezensentin Sieglinde Geisel zeigt sich fasziniert von den Essays
Eliot Weinbergers, von denen nun eine erste Sammlung in deutscher
Übersetzung vorliegt. Wie sie berichtet, befasst sich Weinberger am
liebsten mit abseitigen Themen wie seltsamen Tieren, aztekischen
Ritualen oder einer von Benediktinermönchen entwickelten
Zeichensprache. Weinberger sieht sich dann auch selbst als
"Exotiker", der lese, um sich in fremde Welten zu
versetzen, und eher aus Neugier als aus Empörung schreibe.
Nichtsdestoweniger versteht es Weinberger auch, im politischen
Diskurs eine "scharfe Klinge" zu führen, betont Geisel.
Seine politischen Essays, die sich um Bushs Amerika drehen, findet
sie "ebenso zornig wie elegant und absolut
unmissverständlich". Weinbergers "eigentliches Werk"
besteht für Geisel jedoch in seinen literarischen Essays. Das
Themenspektrum des Bands "Kaskaden" reicht nach ihrer
Auskunft von den Nacktmullen über politische Ratgeber im
mittelalterlichen Indien bis zu sexuellen Lockmitteln in Tierreich
und Dichtung Dinge, die am Rand der (uns) bekannten Welt liegen.
"In dem Moment jedoch, in dem man davon liest", resümiert
sie Weinbergers Kunst, "sind sie einem so nah, dass man nicht
mehr versteht, warum man sie bisher nicht kannte."
© Perlentaucher Medien GmbH
Autorenporträt zu "Eliot Weinberger"
Eliot Weinberger, geboren 1949 in New York, ist Essayist, Dichter und Übersetzer der Werke von Octavio Paz, Vicente Huidobro, Bei Dao und anderen. Für seine Edition der Selected Non Fictions von Jorge Luis Borges erhielt er den National Book Critics Award. 1992 wurde er für seinen Beitrag zur Förderung hispanischer Literatur in den USA zum ersten Preisträger des PEN/Kolovakos Award ernannt. 2000 verlieh ihm die mexikanische Regierung als erstem Nordamerikaner überhaupt den höchsten mexikanischen Staatspreis, den Azteken-Adler.


























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