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In Asien
Mentalität - Kultur - Politik
Übersetzer: Liebl, Elisabeth
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Goldmann
- 2008
- Ausstattung/Bilder: 2008. 569 S.
- Seitenzahl: 576
- Goldmann Taschenbücher Bd.15310
- Deutsch
- Abmessung: 183mm x 123mm x 38mm
- Gewicht: 465g
- ISBN-13: 9783442153107
- ISBN-10: 3442153107
- Best.Nr.: 23327117
Leseprobe zu "In Asien"
Bitte klicken Sie auf die Navigation oder das Artikelbild, um in "In Asien" von "Terzani, Tiziano" zu blättern!
Produktbeschreibung zu "In Asien"
Kurzbeschreibung
Auf dem asiatischen Kontinent war Tiziano Terzani zu Hause. Über ein Vierteljahrhundert hat er in Fernost gelebt und als Auslandskorrespondent des SPIEGEL unser Bild von Asien mitgeprägt. Er berichtet von abenteuerlichen Erlebnissen in Vietnam, Kambodscha, Thailand und Birma, von besonderen Ereignissen in Japan, Südkorea oder China sowie von bewegenden Begegnungen mit dem Dalai Lama oder Mutter Teresa. Wie kaum einem westlichen Betrachter gelingt es Terzani über die Jahre, die asiatischen Länder und ihre Menschen von innen heraus zu verstehen und uns näher zu bringen.
Beschreibung
Leseprobe zu "In Asien" von Tiziano Terzani
Wie alles anfing
Journalist bin ich geworden, weil ich bei jedem Wettlauf
grundsätzlich als Letzter ins Ziel kam. Damals besuchte ich in
Florenz das Gymnasium und wollte partout bei jedem Laufwettbewerb
mitmachen, der draußen in Cascine stattfand. Erfolg hatte ich mit
meinen sportlichen Bemühungen nicht, abgesehen davon, dass ich
damit bei meinen Kameraden wahre Heiterkeitsstürme auslöste. Eines
Tages nun, ich durchlief gerade die Ziellinie, während das Publikum
schon längst auf dem Heimweg war, kam ein etwa dreißigjähriger Herr
auf mich zu und sagte: "Du bist Abiturient? Also, wenn du
schon unbedingt bei solchen Wettkämpfen mitmischen willst, dann
schreib doch lieber drüber." Das war meine erste Begegnung mit
einem Journalisten, dem ich mit meinen sechzehn Jahren auch gleich
meinen ersten Job verdankte: Ich wurde Sportjournalist für das
Giornale del mattino, eine Florentiner Tageszeitung. Zuerst
berichtete ich über Laufwettbewerbe, wechselte dann zum Radsport
und landete schließlich beim Fußball. Am Sonntag ging ich nicht zu
den diversen Tanzvergnügen, sondern tuckerte mit meiner Vespa 98
durch die Toskana, von Dorf zu Dorf und von Städtchen zu …
31.05.2003
Tiziano Terzanis Band mit zwischen 1972 und 1997 für das
Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" verfassten Berichten aus
Asien hat den mit dem Kürzel "us" zeichnende Rezensent
nicht überzeugt. Die Anordnung der Texte ist ihm zu sprunghaft für
eine vertiefte Auseinandersetzung, viele Urteile Terzanis über
Asien findet er überholt. Sein Hauptvorwurf ist aber, dass bei
Terzani allzu vieles klischeehaft bleibt. Terzani liebe die
griffige Formel, kritisiert der Rezensent, er schreibe mit
plakativen Sätzen und Verkürzungen, die kaum Raum ließen für eine
differenzierte Darstellung von geschichtlichen, sozialen und
kulturellen Hintergründen. "Das Buch", so der Rezensent
vernichtend, "strotzt von billigem Voyeurismus, der die
Menschen und Gesellschaften, über die berichtet wird, zu Exoten
degradiert."
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezension
Stimme aus dem Verlag
"Dieses Buch gehört zweifellos zum Besten, was man über das
Asien der Gegenwart lesen kann. Terzanis Reportagen aus seinen über
25 Jahren an den Brennpunkten Asiens spannen ein komplexes und
lebensnahes Szenario der jüngsten Geschichte Asiens auf. Terzani
doziert nicht und hält sich wohltuend zurück mit dem Anspruch, zu
urteilen und Schlüsse zu ziehen. Desto plausibler und
eindrucksvoller fängt er Hintergründe, Mentalitäten und Stimmungen
ein, als ruhiger, einfühlsamer Beobachter und als Freund des
asiatischen Kontinents und seiner Menschen."
(Werner Lord, Lektor, Riemann Verlag)
Autorenporträt zu "Tiziano Terzani"
Tiziano Terzani, 1938 in Florenz geboren, in Europa und den USA
ausgebildet, kannte Asien wie kaum ein anderer westlicher
Journalist. Von 1972 bis 1997 war er dort Korrespondent des SPIEGEL
- anfangs in Singapur, dann in Hongkong, Peking, Tokio und Bangkok.
1995 war er einer der wenigen westlichen Reporter, die in Saigon
blieben, als Kommunisten die Stadt übernahmen. Terzani lebte
bereits fünf Jahre in China, als er 1984 plötzlich verhaftet,
antirevolutionärer Aktivitäten beschuldigt, einen Monat umerzogen
und schließlich ausgewiesen wurde. Nach mehrjährigen Aufenthalten
in Japan und Thailand ging Terzani 1994 nach Indien. Er starb in
Juli 2004.































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