Das Erstlingswerk des Freiburgers Dirk Bersch erzählt frische, weil
lebensnah pointierte Stellvertreter-Geschichten. Vom ersten Kuss
über Verkupplungs-Attentate bis hin zu (meist) enttäuschten
Liebesgelüsten erinnert sich der Ich-Erzähler an Momente des
Erwachsenwerdens und Erwachsenseins. In Anekdoten und Kolumnen
schlittert der Protagonist durch Urlaubsreisen, Familienschluchten,
Nebenjobs, Partys und sein eigenes Leben. Wenn er den betrogenen
Freund mit einer Karnevals-Nacht aufzurichten versucht, mit sich
selbst um die richtigen Komplimente ringt oder ihn die Angst vor
der gestiefelten Wohnungsmaklerin ergreift, dann ist das alles
andere als schön. Vielmehr sind es die hübschen und prägenden
Augenblicke, von denen berichtet wird und die den Leser auf eine
Reise in die eigene Vergangenheit schicken. Mit einem
spielerischen, aber messerscharfen Sprachgestus gelingt es Dirk
Bersch den Weg eines oft hilflosen jungen Mannes so treffend
nachzuzeichnen, dass einem das Lesen ein breites Grinsen beschert.
Dabei ist HÜBSCH kein Buch, das besserwisserische Antworten für ein
schöneres Leben liefert, sondern eine Sammlung detailgenauer
Beobachtungen über den Weg dorthin.
»Hübsch« erzählt Geschichten des Erwachsenwerdens und
Erwachsenseins, vom ersten Kuss bis zum Vergessen, vom Verkuppeln
über das Verlieben bis hin zum Alleinsein. Der Ich-Erzähler
erinnert sich an »hübsche« Momente auf der Klinge des Alltags und
fragt sich, wo all das Leben nur hin ist. In Anekdoten, Kolumnen
und Wortfetzen tanzt der taumelnde Protagonist durch Urlaubsreisen,
Familienschluchten, Partys, Bars und durch sein Leben. Erwarten Sie
keine verlässlichen Antworten, aber jede Menge Beobachtungen über
ein Dasein zwischen Oberfläche und Glück.
Dirk Bersch wurde 1971 an der Schweizer Grenze im badischen Lörrach geboren, studierte Germanistik und Sportwissenschaft in Freiburg im Breisgau, wo er heute als Gymnasiallehrer und freier Autor arbeitet und lebt.