Göttin in Gummistiefeln - Kinsella, Sophie

Sophie Kinsella 

Göttin in Gummistiefeln

Roman

Aus d. Engl. v. Gertrud Wittich
Broschiertes Buch
 
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**** ausgezeichnet
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Göttin in Gummistiefeln

Samantha, eine junge, höchst erfolgreiche Londoner Anwältin, geht völlig in ihrer Arbeit auf. Bis sie eines Tages entdeckt, dass ihr ein folgenschwerer Fehler unterlaufen ist. In Panik verlässt sie das Büro und steigt in den nächstbesten Zug, der sie auf das platte englische Land bringt. Als sie nach dem Weg fragen will, kommt es zu einer folgenschweren Verwechslung: Man hält Samantha für die Bewerberin um einen Job als Haushaltshilfe. Völlig überrumpelt lässt Samantha sich einstellen, obwohl sie von Hausarbeit nicht die geringste Ahnung hat. Ein Glück, dass ein junger Gärtner bereit ist, ihr hilfreich zur Seite zu stehen ...



Produktinformation

  • Verlag: GOLDMANN
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 446 S.
  • Seitenzahl: 448
  • Goldmann Taschenbücher Bd.46087
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 120mm x 32mm
  • Gewicht: 375g
  • ISBN-13: 9783442460878
  • ISBN-10: 3442460875
  • Best.Nr.: 14148475
"Märchenhaft." (Woman)<br/><br/>"Sophie Kinsella weiß, wie sie die Bestsellerlisten erobert - mit unterhaltsamen und witzigen Romanen!" (Rhein-Neckar-Zeitung)<br/><br/>"Kein Zweifel: Sophie Kinsella schreibt fantastische romantische Komödien!" (Daily Record)

"Sophie Kinsella weiß, wie sie die Bestsellerlisten erobert - mit unterhaltsamen und witzigen Romanen!"

"Sophie Kinsella weiß, wie sie die Bestsellerlisten erobert - mit unterhaltsamen und witzigen Romanen!"
Sophie Kinsella ist Schriftstellerin und ehemalige Wirtschaftsjournalistin. Ihre Schnäppchenjägerin-Romane um die liebenswerte Chaotin Rebecca Bloomwood werden von einem Millionenpublikum verschlungen. Die Verfilmung ihres Bestsellers »Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin« wurde zum internationalen Kinohit. Sophie Kinsella eroberte die Bestsellerlisten aber auch mit Romanen wie »Göttin in Gummistiefeln«, »Kennen wir uns nicht?« oder »Charleston Girl« im Sturm. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in London.

Leseprobe zu "Göttin in Gummistiefeln" von Sophie Kinsella

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Leseprobe zu "Göttin in Gummistiefeln" von Sophie Kinsella

1 WÜRDEN SIE SICH ALS GESTRESST BEZEICHNEN?
- Nein. Ganz sicher nicht.
- Ich habe nur ... einfach viel zu tun. So ist das nun mal, wenn man einen anspruchsvollen Job hat. Ich bin ehrgeizig/karrierebewusst und habe Spaß an meiner Arbeit.
- Na gut, manchmal stehe ich schon ein bisschen unter Druck. Ich bin schließlich Rechtsanwältin in der Londoner City, dem Finanzmekka sozusagen.

Haben Sie einen Schimmer, was das heißt?! Nein?

Ich habe so fest aufgedrückt, dass der Stift glatt durchs Papier gegangen ist. Mist. Egal. Auf zur nächsten Frage.

WIE VIELE STUNDEN VERBRINGEN SIE TÄGLICH AM ARBEITSPLATZ?
- 12
- 8
- Kommt drauf an.

TREIBEN SIE REGELMÄßIG SPORT?
- Ich gehe regelmäßig schwimmen.
- Ich gehe schwimmen, so oft ich kann.
- Ich habe vor, demnächst mal wieder zum Schwimmen zu gehen. Sobald ich Zeit habe. Ist im Moment viel los in der Kanzlei. Aber nur vorübergehend.

TRINKEN SIE TÄGLICH MINDESTENS 8 GLÄSER WASSER?
- Ja.
- Manchma...
- Nein.

Ich setze kurz ab und räuspere mich. Maya blickt von ihrer kampfbereit aufgepflanzten Kosmetika-Batterie auf. Maya ist die mir zugeteilte Beauty- Therapeutin. Ihr langes dunkles Haar mit der einzelnen weißen Strähne ist zu einem Zopf geflochten. In einem Nasenflügel blitzt ein dezenter Strassstein.

"Kommen Sie voran? Wenn Sie irgendetwas nicht verstehen, fragen Sie mich nur", sagt sie mit ihrer angenehmen, leisen Stimme.

"Nun, ich bin ein wenig in Eile, das sagte ich ja bereits", merke ich höflich an. "Muss ich das denn wirklich alles beantworten?"

"Ich fürchte, ja. Diese Fragen dienen dazu, so viel wie möglich über die Gesundheits- und Beauty-Defizite unserer Kundinnen in Erfahrung zu bringen", erklärt sie, nun mit einem Hauch von Strenge.

Ich werfe einen Blick auf meine Uhr. Schon Viertel vor zehn.

Ich habe einfach keine Zeit für dieses Theater. Ehrlich. Aber es ist nun mal ein Geburtstagsgeschenk und ich hab's Tante Patsy versprochen.

Genauer gesagt, habe ich den Gutschein schon vor einem Jahr, zu meinem letzten Geburtstag, bekommen. Um mich mal so richtig zu entspannen. Mir was zu gönnen. Tante Patsy ist die Schwester meiner Mutter und hat was gegen Karrierefrauen. Immer, wenn ich sie sehe, packt sie mich bei den Schultern und späht mir besorgt ins Gesicht. Auf der beigefügten Karte stand: "Lass dich einfach mal in aller Ruhe verwöhnen, Samantha!!"

Was ich ja auch vorhabe. Bloß, dass im Moment so viel los ist in der Kanzlei. Und irgendwie ist das Jahr verflogen, ohne dass ich auch nur eine Sekunde Zeit gefunden habe. Ich bin Rechtsanwältin bei Carter Spink, und, wie gesagt, im Moment ist ein bisschen viel los. Nur vorübergehend, natürlich. In ein paar Wochen ist der Spuk vorbei. Bestimmt.

Na jedenfalls, als ich dann vor ein paar Tagen Tante Patsys diesjährige Geburtstagskarte erhielt, fiel mir plötzlich siedend heiß ein, dass ich den Gutschein vom letzten Jahr ja noch gar nicht verbraten hatte und dass es höchste Zeit wurde, bevor er verfällt. Und deshalb sitze ich jetzt hier auf dem Sofa. An meinem neunundzwanzigsten Geburtstag. In einem weißen Frotteebademantel und grauslichen Wegwerfslips. Wo ich doch eigentlich in der Kanzlei sein sollte.

RAUCHEN SIE?
- Nein.

TRINKEN SIE ALKOHOL?
- Ja.

BEREITEN SIE SICH REGELMÄßIG FRISCHE MAHLZEITEN ZU?
- Was soll das schon wieder heißen? Ich blicke auf, ein wenig unsicher. Wozu sollte ich mir selbst was kochen?
- Ich ernähre mich gesund und ausgewogen, schreibe ich schließlich hin.

Was die absolute Wahrheit ist.

Weiß doch jeder, dass die Chinesen länger leben- was könnte also gesünder sein, als sich regelmäßig was vom Take-Away zu holen? Und Pizza, das ist was Mediterranes. Ist wahrscheinlich sogar noch gesünder als Selbstgekochtes.

HABEN SIE DAS GEFÜHL, EIN AUSGEGLICHENES LEBEN ZU FÜHREN?
- Klar.
- N
- Ja.

"Fertig", verkünde ich und reiche den Fragebogen an Maya weiter, die sich sofort darin vertieft. Ihr Finger kriecht im Schneckentempo übers Papier.

Als ob wir alle Zeit der Welt hätten.

Sie vielleicht. Ich nicht. Ich muss bis eins im Büro sein. Allerspätestens.

"Ich habe Ihre Antworten gründlich studiert", Maya mustert mich bedenklich, "und bin zu dem Schluss gekommen, dass Sie offenbar eine außerordentlich gestresste Person sind."

Was? Wie bitte? Wo hat sie das denn her? Ich habe doch draufgeschrieben, dass ich nicht gestresst bin.

"Nein, das bin ich nicht." Ich zaubere ein Da-siehst-du-mal-wie-entspannt- ich-bin-Lächeln auf mein Gesicht.

Maya wirkt nicht gerade überzeugt. "Sie haben offenbar einen recht stressigen Beruf."

"Ich liebe Stress", versuche ich zu erklären. Stimmt ja auch. Das weiß ich schon, seit ...

Ja, seit es meine Mutter zu mir gesagt hat, ich war etwa acht. Du liebst Stress, Samantha. Wir alle tun das. Es ist unser Familienmotto. Oder so ähnlich.

Abgesehen von meinem Bruder Peter, natürlich. Der hatte einen Nervenzusammenbruch. Aber wir übrigen lassen uns nicht so schnell kleinkriegen.

Ich liebe meinen Beruf. Ich liebe es, die Lücken in einem Vertragstext ausfindig zu machen. Ich liebe den Adrenalinrausch, wenn es zum Abschluss kommt. Ich liebe die Verhandlungen, das Ringen mit dem Gegner, äh, Klienten.

Ich liebe es, die andere Seite mit dem besten Argument niederzuschmettern.

Nun ja, gelegentlich habe ich schon das Gefühl, als würde mir jemand eine gewaltige Last auf die Schultern laden - die ich dann schleppen muss, egal wie erschöpft ich bin ...

Aber so geht's doch jedem. Ist doch ganz normal.

"Ihre Haut ist total dehydriert." Maya schüttelt den Kopf. Fachmännisch streichen ihre Finger über meine Wange, heben mein Kinn. "Ihr Puls ist sehr hoch. Das ist besorgniserregend. Stehen Sie im Moment unter starker Anspannung?"

"Es ist zur Zeit viel los in der Kanzlei." Ich zucke die Achseln. "Nur vorübergehend, natürlich. Mir geht's gut." Könnten wir jetzt mal zu Potte kommen?

"Wie Sie wollen." Maya steht auf und drückt auf einen Wandschalter.

Plötzlich ertönt dezente Panflötenmusik. "Ich kann nur sagen, bei uns sind Sie gut aufgehoben, Samantha. Bei uns werden Sie Ihren Stress los, bei uns können Sie mal so richtig entspannen. Bei uns werden Sie revitalisiert und gründlich entgiftet."

"Wie nett", murmle ich. Ich habe kaum zugehört, weil mir plötzlich eingefallen ist, dass ich ja vergessen habe, mich bei David Elldridge wegen des ukrainischen Öl-Deals zu melden. Ich wollte ihn doch gestern anrufen.

Verdammter Mist!

"Wir vom Green Tree Center bieten dem gestressten Menschen von heute einen Hort der Ruhe, eine Zuflucht vor dem Lärm und der Hektik des Alltags, den täglichen Sorgen des Lebens", leiert Maya mit Singsangstimme. Sie drückt auf einen anderen Schalter und plötzlich herrscht stimmungsvolles Schummerlicht.

"Aber bevor wir anfangen", säuselt sie, "haben Sie noch irgendwelche Fragen?"

"Ach ja, schon." Eifrig beuge ich mich vor.

Maya strahlt. "Schön! Wollen Sie vielleicht mehr über die heutige Behandlung erfahren oder ist Ihre Frage eher allgemeiner Natur?"

"Dürfte ich vielleicht schnell eine E-Mail schicken?"

Mayas Lächeln gefriert zu Eis.

"Nur ganz schnell", versichere ich hastig. "Dauert keine zwei Sekündchen -"

"Samantha, Samantha ..." Maya schüttelt den Kopf. "Sie sind hier, um sich zu entspannen. Um sich mal Zeit für sich selbst zu nehmen. Nicht um E-Mails zu verschicken. Das ist eine Sucht! Eine Pest! So schlimm wie Alkohol. Oder Koffein."

Um Himmels willen, ich bin doch nicht süchtig. Einfach lächerlich. Ich meine, ich checke meine E-Mails doch nur ... alle dreißig Sekunden. In etwa.

Es ist doch so: In dreißig Sekunden kann eine Menge passieren.

"Im Übrigen, Samantha", fährt Maya fort, "sehen Sie hier irgendwo einen Computer?"

"Nein." Gehorsam blicke ich mich in dem schummrigen Kabäuschen um.

"Deshalb verlangen wir ja von unseren Gästen, sämtliche elektronischen Geräte in einem der Schließfächer zu lassen. Handys verboten.

Taschencomputer verboten." Maya breitet die Arme aus. "Das hier ist ein Hort der Ruhe, der Erholung. Eine Zuflucht vor der Hektik der modernen Welt."

"Schon kapiert." Ich nicke demütig.

Jetzt ist wahrscheinlich nicht der beste Zeitpunkt, ihr zu verraten, dass ich einen BlackBerry im Papierhöschen eingeschmuggelt habe.

"Also, dann wollen wir mal." Maya lächelt wieder. "Legen Sie sich hier hin und decken Sie sich mit einem Handtuch zu. Und bitte nehmen Sie Ihre Uhr ab."

"Was, meine Uhr?!"

"Noch so eine Sucht." Sie schnalzt missbilligend mit der Zunge. "So lange Sie hier sind, steht die Zeit für Sie still."

Von wegen. Da mir jedoch nichts anderes übrig bleibt und sie mir bereits auffordernd den Rücken zukehrt, mache ich schließlich widerwillig meine Armbanduhr ab. Dann lasse ich mich umständlich auf der Liege nieder und breite das Handtuch über mir aus. Schließlich will ich meinen kostbaren Black-Berry nicht zerquetschen.

Ich habe das mit dem elektronischen Equipment natürlich gelesen. Und mein Diktaphon habe ich ja auch brav abgegeben. Aber drei Stunden ohne meinen BlackBerry? Ich meine, wenn jetzt was in der Kanzlei sein sollte? Ein Notfall? Was Brandeiliges?

Und diese Vorschrift ist sowieso unsinnig. Wie soll man sich ohne Handy & Co. eigentlich entspannen? Wenn die wirklich wollen, dass man sich erholt, dann sollten sie einem die Sachen lieber lassen als sie zu konfiszieren.

Außerdem - ich habe ihn ja gut versteckt. Da findet sie ihn nie.

"Ich beginne jetzt mit einer entspannenden Fußmassage", verkündet Maya bedeutungsvoll und schmiert meine Füße mit irgendwas ein. "Versuchen Sie Ihren Geist zu leeren."

Leeren. Meinen Geist. Gehorsam blicke ich zur Decke. Mein Geist ist so leer wie, wie ... ein leerer Geist.

Was wird jetzt mit Elldridge? Ich hätte mich bei ihm melden müssen. Sicher wartet er schon auf meinen Anruf. Wenn er sich jetzt bei den Seniorpartnern beschwert? Das könnte meine Chancen, selbst Seniorpartnerin zu werden, gefährden.

Panik durchzuckt mich. Gerade jetzt heißt es aufpassen. Nichts dem Zufall überlassen.

"Machen Sie sich von allen Gedanken frei ...", säuselt Maya. "Fühlen Sie, wie Ihre Anspannung aaabklingt ..."

Vielleicht könnte ich ihm ja rasch eine E-Mail schicken. Unterm Handtuch.

Verstohlen taste ich nach meinem BlackBerry. Millimeterweise ziehe ich ihn aus dem Slip, sorgfältig darauf bedacht, ein Rascheln des Papierstoffs zu vermeiden. Maya massiert derweil hingebungsvoll meine Füße.

"Ihr Körper wird gaaanz schwer ... Ihr Kopf wird leeeer ..."

Schwitzend ziehe ich den Taschencomputer so weit hoch, dass ich gerade eben einen Blick auf den Bildschirm erhaschen kann. Gott sei Dank ist es hier so schummrig. Vorsichtig tippe ich einhändig eine Nachricht ein.

"Entspaaaannen", intoniert Maya in beruhigendem Ton. "Stellen Sie sich vor, Sie wandern am Strand entlang ... die Sonne scheint ..."

"Mhm", murmle ich zerstreut.

"David", tippe ich, "Betr. ZFN Öl-Kontrakt. Habe Ergänzungen gelesen. Finde, wir sollten "Was tun Sie da?", fragt Maya alarmiert.

"Nichts!" Hastig schiebe ich den BlackBerry wieder unters Handtuch. "Bloß ...

äh ... relaxen."

Maya geht um die Liege herum und blickt auf den Huckel im Handtuch, wo ich meinen BlackBerry umklammere.

"Sie haben da doch nicht etwa was versteckt?", fragt sie ungläubig.

"Nein!"

In diesem Moment stößt der mistige Taschencomputer ein Piepsen aus. Scheiße.

"Blöde Zentralverriegelungen", sage ich möglichst lässig. "Man hört sie bis hier herauf."

Mayas Augen verengen sich zu Schlitzen. "Samantha", sagt sie drohend, "Sie haben da doch nicht etwa ein elektronisches Gerät unterm Handtuch versteckt?"

Ich könnte lügen. Aber dann würde sie mir wahrscheinlich das Handtuch runterreißen.

"Ich wollte bloß eine klitzekleine E-Mail ..." Zerknirscht hole ich meinen BlackBerry hervor.

"Ihr unverbesserlichen Workaholics!" Entnervt nimmt sie mir mein kleines Spielzeug weg. "E-Mails können warten. Alles kann warten. Sie wissen einfach nicht, wie man mal abschaltet."

"Ich bin kein Workaholic!", widerspreche ich empört. "Ich bin Rechtsanwältin! Das ist was anderes!"

"Sie wollen's einfach nicht wahrhaben." Mitleidiges Kopfschütteln.

"Doch! Ich meine, nein! Hören Sie, wir stehen kurz vor ein paar Mega- Abschlüssen! Ich kann jetzt nicht einfach abschalten! Jetzt nicht. Ich ... na ja, ich kann vielleicht Seniorpartnerin in der Kanzlei werden. Sie wissen schon."

Jetzt, wo ich es laut ausspreche, verspüre ich wieder dieses Zucken, das immer durch meine Nerven geht, wenn ich nur daran denke. Seniorpartner in einer der bedeutendsten Anwaltsfirmen des Landes. Mein ganz großer Traum.

Das, was ich immer wollte, was ich mir immer gewünscht habe.

"Morgen fällt die Entscheidung", fahre ich in ruhigerem Ton fort. "Wenn es klappt, werde ich die jüngste Seniorpartnerin in der Geschichte sein.

Begreifen Sie, was das heißt? Haben Sie auch nur eine Ahnung -"

"Jeder kann sich ein paar Stunden freinehmen", unterbricht mich Maya. Sie legt mir die Hände auf die Schultern. "Samantha, Sie sind fürchterlich nervös. Angespannt bis in die Haarspitzen. Kurz vor dem Nervenzusammenbruch
..."

"Mir fehlt nichts."

"Sie sind das reinste Nervenbündel!"

"Bin ich nicht!"

"Sie müssen einen Gang zurückschalten, Samantha." Sie mustert mich eindringlich. "Aber Sie müssen das selbst wollen. Es liegt an Ihnen. Nur Sie können beschließen, Ihr Leben zu ändern. Sind Sie dazu bereit?"

"Äh ... na ja ..."

Ich stoße ein überraschtes Quieken aus. In meinem Wegwerfhöschen zuckt was.

Mein Handy. Ich hab's zusammen mit dem BlackBerry reingeschoben und zuvor auf "vibrieren" gestellt, damit man nichts hört, falls es klingelt.

"Was ist das?!" Maya starrt mit herunterhängendem Unterkiefer auf mein zuckendes Handtuch. "Was ... was um Himmels willen ... zuckt denn da?"

Ich kann unmöglich sagen, dass es mein Handy ist. Nicht nach dem BlackBerry.

"Ähm ..." Ich räuspere mich. "Das ist mein ... äh ... Vibrator ..."

"Ihr was?!" Maya wirkt eine Winzigkeit entsetzt.

Das blöde Handy vibriert erneut. Ich muss rangehen. Es könnte ja die Kanzlei sein.

"Äh ... wissen Sie, ich erreiche da gleich einen, äh, ziemlich intimen Moment." Ich versuche mich an einem vielsagenden Zwinkern, was bei mir immer so aussieht, als wäre mir gerade was ins Auge geflogen. "Vielleicht könnten Sie ja kurz rausgehen?"

Maya fällt nicht auf mein Ablenkungsmanöver herein.

"Einen Moment mal!" Ein misstrauischer Blick auf den zuckenden Huckel im Handtuch. "Sie haben da doch nicht etwa ein Handy drunter? Sie haben das Handy auch noch mit eingeschmuggelt?"

O Gott. Jetzt explodiert sie gleich.

"Hören Sie", versuche ich hastig die sich auftürmende Killerwelle zu glätten, "ich weiß ja, Sie haben Ihre Regeln und so - das sehe ich völlig ein! -, aber verstehen Sie doch bitte, ich brauche mein Handy." Ich stecke die Hand unters Handtuch, um besagtes Kleingerät herauszuholen.

"Fassen Sie das nicht an!", kreischt Maya. Ich zucke erschrocken zurück.

"Samantha", sagt sie, mit herkulischer Anstrengung um Geduld ringend, "wenn Sie auch nur ein Wort von dem, was ich gesagt habe, mitbekommen haben, dann schalten Sie das Ding jetzt sofort ab."

Das Handy vibriert in meiner Hand. Ich werfe einen Blick auf die Caller-ID und mein Magen krampft sich zusammen. "Es ist die Kanzlei."

"Die können Ihnen eine Nachricht hinterlassen. Das kann warten."

"Aber -"

"Das hier ist Ihre Zeit." Sie beugt sich vor und nimmt mich bei beiden Händen. "Ihre Zeit."

Herrgott, sie kapiert's einfach nicht. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

"Ich bin bei Carter Spink", versuche ich ihr zu erklären. "Carter Spink. Die bekannte Anwaltskanzlei?! Ich habe keine Zeit. Meine Zeit gehört der Firma."

Ich klappe das Handy auf und sofort durchbricht eine zornige Männerstimme den Frieden unserer schummrigen Beauty-Klause.

"Samantha, wo zum Teufel stecken Sie?"

Wieder krampft sich mein Magen zusammen. Es ist Ketterman. Der Boss. Er hat sicher einen Vornamen, aber gehört habe ich ihn noch nie. Er wird von allen nur mit Ketterman angesprochen. Er hat schwarze Haare, eine Stahlrandbrille und stechende graue Augen. In meiner Anfangszeit bei Carter Spink habe ich nur seinetwegen nachts Alpträume gehabt. "Der Fallons-Deal ist wieder aus der Schublade. Sehen Sie zu, dass Sie schleunigst in die Kanzlei kommen.

Meeting um halb elf."

Wieder aus der Schublade?

"Komme sofort." Ich klappe das Handy zu und lächle Maya zerknirscht an.

"Sorry."

Ich schaue wirklich nicht jede Sekunde auf meine Uhr.

Obwohl ich zugegebenermaßen ohne sie ziemlich aufgeschmissen wäre. Das wären Sie auch, wenn man Ihre Zeit in Sechs-Minuten-Segmenten messen würde. Mein Büroalltag ist in Zeitspannen von sechs Minuten unterteilt. Alle sechs Minuten klingelt die Kasse. Oder sollte sie klingeln. Läuft alles über computerisierte Formulare:
- 11:00-11:06: Vertragsentwurf für Projekt A
- 11:06-11:12: Überarbeitung der Akte für Klient B
- 11:12-11:18: Rücksprache bezüglich Vertrag C Als ich bei Carter Spink anfing, fand ich den Gedanken, über alles, was ich in jeder Minute meines Bürotages tue, Rechenschaft ablegen zu müssen, gelinde gesagt, erschreckend. Ich dachte immer: Und wenn ich jetzt mal sechs Minuten lang nichts tue? Was soll ich dann aufschreiben?
- 11:00-11:06: Gelangweilt aus dem Fenster geschaut
- 11:06-11:12: Davon geträumt, wie ich bei Harrods George Clooney begegne
- 11:12-11:18: Versucht, Nasenspitze mit Zunge zu berühren Aber die Wahrheit ist, man gewöhnt sich dran. Man gewöhnt sich dran, sein Leben in kleine Zeiteinheiten zu zerhacken. Und man gewöhnt sich daran, zu arbeiten. Immerzu, jede Minute des Tages.

Bei Carter Spink wird nicht Däumchen gedreht. Da wird nicht aus dem Fenster geschaut oder sich Tagträumen hingegeben. Nicht, wenn sechs Minuten deiner Zeit so viel wert sind. Sie müssen es so sehen: Wenn ich sechs Minuten einfach so verstreichen ließe, würde das die Firma glatte fünfzig Pfund kosten. Zwölf Minuten: hundert Pfund. Achtzehn Minuten: hundertfünfzig.

Wie gesagt, bei Carter Spink wird nicht Däumchen gedreht.

2 Als ich schnaufend in mein Büro platze, erwartet mich Ketterman bereits wie ein aufziehendes Unwetter. Sein Blick ist mit einem Ausdruck des Missfallens, ja Ekels auf das Chaos auf und um meinen Schreibtisch herum gerichtet.

Es ist schon wahr, mein Arbeitsplatz ist nicht gerade der Allerordentlichste. Tatsächlich ... ist es der reinste Saustall. Aber ich habe ganz fest vor, mal gründlich aufzuräumen! Sobald ich Zeit habe.

Einschließlich der wackeligen, staubigen alten Aktenstapel, die meinen Schreibtisch umschließen, wie ein Ring Felsbrocken ein zugewachsenes Eiland.

"Meeting in zehn Minuten", verkündet er mit Blick auf seine Uhr. "Überprüfen Sie vorher bitte noch einmal den Finanzierungsentwurf."

"Selbstverständlich", antworte ich, um Gelassenheit bemüht. Nicht einfach bei einem Menschen, der einen derartig einschüchtert wie Ketterman.

Und das ist noch eine seiner liebenswerteren Seiten. Der Mann verströmt eine furchteinflößende, messerscharfe Geisteskraft, wie andere Männer ihr Aftershave. Aber heute ist es noch tausendmal schlimmer, denn Ketterman gehört zum dreizehnköpfigen Gremium von Seniorpartnern, das darüber entscheidet, wer als neuer Seniorpartner in ihren erlauchten Kreisaufgenommen wird. Ein Meeting, das morgen stattfindet.

Leseprobe zu "Göttin in Gummistiefeln" von Sophie Kinsella

"25 (S. 319-320)

Die Nachricht landet auf der Titelseite der Daily Mail. Ich bin eine echte Berühmtheit geworden. SAMANTHA ENTSCHEIDET SICH FÜR BÜRO STATT KLO. Als ich am nächsten Morgen in die Küche komme, sehe ich Trish über den Artikel gebeugt. Eddie ist in eine andere Zeitung vertieft. »Die haben Trishs Interview gedruckt, sehen Sie mal!«, sagt er begeistert. »›Ich wusste immer, dass Samantha etwas Besseres war als eine gewöhnliche Haushälterin, sagt Trish Geiger, siebenunddreißig‹«, liest Trish stolz vor.

»›Wir haben uns oft über Philosophie und Moralfragen unterhalten, während sie den Wohnzimmerteppich saugte.‹« Sie blickt auf, und ihre Miene ändert sich, als sie mich sieht. »Samantha, geht es Ihnen nicht gut? Sie sehen ja schrecklich aus.« »Habe nicht sehr gut geschlafen«, gebe ich zu und schalte den Wasserkocher an. Ich habe die Nacht bei Nathaniel verbracht. Wir haben nicht mehr über meine Abreise geredet. Aber als ich um drei Uhr morgens zu ihm hingeschaut habe, lag er mit offenen Augen da und starrte an die Decke. »Sie brauchen Ihre Kraft!«, sagt Trish besorgt. »Das ist schließlich Ihr großer Tag!

Da müssen Sie gut aussehen!« »Werde ich.« Ich lächle. »Ich brauche nur eine Tasse Kaffee.« Es wird wirklich ein ganz großer Tag werden. Die PR-Abteilung von Carter Spink ist nach meinem Anruf sofort in Aktion getreten und hat die ganze Sache in einen riesigen Medienrummel verwandelt. Ich soll gegen Mittag eine Pressekonferenz vor dem Haus der Geigers geben, wo ich sagen soll, wie überglücklich ich bin, wieder in den Schoß von Carter Spink zurückzukehren. Ein paar Seniorpartner werden auch da sein, um mir vor der versammelten Presse die Hand zu schütteln, und dann werde ich noch ein paar kurze Interviews geben. Anschließend werden wir alle mit dem Zug nach London zurückfahren. »So«, sagt Eddie, während ich Kaffeepulver in die Kanne löffle.

»Alles gepackt?« »So ziemlich. Und Mrs. Geiger … hier.« Ich händige Trish meine Polyesteruniform aus, die ich zusammengefaltet mit nach unten gebracht habe. »Frisch gewaschen und gebügelt. Bereit für Ihre neue Haushälterin.« Trish nimmt die Uniform mit einem Schniefen entgegen. »Ach ja, danke«, stößt sie mit zitternder Stimme hervor. »Danke, Samantha.« Sie tupft sich mit dem Taschentuch die Augenwinkel ab. »Na, na«, sagt Eddie und tätschelt ihr den Rücken. Er sieht selbst ein bisschen feucht um die Augen aus. O Gott, jetzt fange ich auch gleich an zu heulen. »Ich bin Ihnen so dankbar für alles«, schlucke ich.

»Und es tut mir Leid, dass ich Sie so plötzlich im Stich lassen muss.« »Wir wissen, dass Sie die richtige Entscheidung getroffen haben. Das ist es nicht.« Trish tupft sich immer noch die Augen. »Wir sind sehr stolz auf Sie«, brummt Eddie. »Na«, Trish gibt sich einen Ruck und nimmt einen Schluck Kaffee. »Ich für meinen Teil habe jedenfalls beschlossen, auf der Pressekonferenz eine kleine Rede zu halten. Ich bin sicher, die Journalisten erwarten von mir, dass ich etwas sage.« »Bestimmt«, sage ich verwirrt. »Gute Idee.« »Immerhin sind wir jetzt Personen des öffentlichen Interesses – « »Was sind wir?«, fragt Eddie ungläubig. »Wir sind doch keine Personen des öffentlichen Interesses!«"

Kundenbewertungen zu "Göttin in Gummistiefeln" von "Sophie Kinsella"

31 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 31 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 15.04.2012 ***** ausgezeichnet
Ich fand dieses Buch einfach extrem witzig. Stellenweise habe ich mich fast kaputtgelacht. Total empfehlenswert. Perfekt für alle, die einen erfrischenden Liebesromane suchen, der zum Glück nicht kitschig ist.

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Bewertung von anne60 aus verden am 29.01.2011 ***** ausgezeichnet
Ich kannte bisher nur die Becky- Bloomwood-Bücher und war darauf gespannt, mal ein anderes Buch von Sophie Kinsella zu lesen.
Diese begabte Autorin schafft es mit einer Leichtigkeit, Charaktere zu erschaffen, mit denen man mit leidet und bangt, sich freut und amüsiert, ärgert und wütend ist - ganz einfach - an deren Schicksal man teilhaben will.
Dabei kann sie die Tiefen und Gemeinheiten und Abgründe der Kollegen in der Londoner Welt der Rechtsanwaltskanzleien ebenso treffend charakterisieren, wie die freundlichen Menschen in der wunderschönen Landschaft der Cotswolds.
Die Geschichte wird flüssig und fröhlich erzählt und wirkt nur ganz selten überdreht. (Das Titelbild und auch der Titel sind dabei viel zu albern und werden dem Inhalt des Buches nicht gerecht.)
Ein wundervolles Gute-Laune-Buch, das ich wirklich empfehlen kann!

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Bewertung von grille aus Gerolstein am 03.10.2010 ***** ausgezeichnet
Sam ist eine erfolgreiche Anwältin in London. Ihr Leben besteht nur aus Arbeit und sie steht kurz vor der Beförderung zur Seniorpartnerin, damit soll ihr größter Wunsch in Erfüllung gehen. Doch an ihrem großen Tag entdeckt sie,dass sie einen schweren Fehler gemacht hat. Geschockt verlässt sie das Gebäude und steigt in den nächstbesten Zug. Als sie dann aussteigt,findet sie sich in einem kleinen Dorf wieder. Sie läuft durch die Gegend bis sie vor einer Villa steht.In der Hoffnung auf eine Aspirin klingelt sie,und wird herzlich von Trish empfangen.Diese hält sie für die neue Haushälterin und da Trish ihr ein Bett für die Nacht in Aussicht stellt, spielt Sam mit.Am nächsten Tag ruft sie ihren Kollegen Ketterman an,um ihn zu fragen, was gerade dort los ist.Dieser sagt ihr, dass sie sich erstmal nicht dort blicken lassen soll und dass sie wahrscheinlich gefeuert wird.Nun soll sie Frühstück machen,und für den Abend ein tolles Essen kochen.Da Sam nicht zurück nach London kann und ihre Arbeit sowieso verliert kann sie auch als Haushälterin arbeiten.Doch da gibt es ein Problem:Sie kann weder kochen noch putzen.Das Frühstück bekommt sie noch hin, aber als sie das Abendessen kocht, endet es in einer Kathastrophe. Als Nathaniel,der Gärtner in die Küche kommt,erzählt sie ihm,dass sie nicht kochen kann.Sie kann sich aber noch retten und Nathaniel schlägt ihr vor,bei seiner Mutter kochen zu lernen.So schafft sie es eine gute Haushälterin zu werden,sie und Nathaniel werden ein Paar und Sam ist zufrieden mit ihrem Leben.Durch Zufall findet sie heraus,dass der Fehler,für den sie gefeuert wurde gar nicht ihr Fehler war,sondern ein Betrug von Ketterman und sie schafft es die ganze Sache klarzustellen.Ihr wird sofort eine Teilhaberschaft angeboten,doch sie lehnt ab.Als die Presse herausfindet,dass sie als Haushälterin arbeitet,sind alle entsetzt, und Sam denkt nochmal über ihr Leben nach.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Man kann gut mit Samantha mitfühlen, der Schock über den Fehler, die Verzweiflung, die Herausforderung als Haushälterin und der Zweifel ob sie nicht doch wieder Anwältin werden soll. Zum Schluss gibt es viele falsche Fährten, sodass man das Ende nicht vorhersehen kann.

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Bewertung von saskia aus Xanten am 02.07.2010 ***** sehr gut
Samantha ist eine junge, erfolgreiche Anwältin und ihre Arbeit macht ihr wirklich viel Spaß. Bis sie eines Tages bemerkt, dass ihr ein folgenschwerer Fehler unterlaufen ist. Samantha bricht total in Panik auf und steigt in den nächst Besten Zug, um bloß von der Arbeit zu verschwinden. Dabei hat sie nicht darauf geachtet wohin die fährt. Als sie nach dem Weg fragen will, wird sie mit der Bewerberin für den Job als Haushaltshilfe verwechselt. Überrumpelt und wortlos lässt sie sich einstellen. Dabei hat sie nicht die geringste Ahnung von Haushalt. Und dann taucht auch noch ein junger Gärtner auf, der ihr aber bereit ist zu helfen.
Sophie Kinsella versteht es einfach, einem ihre Figuren nahe zu bringen, hat einen wunderbaren Humor und einfach einen schönen Schreibstil. Das war jetzt mein zweites Buch von ihr (nach "Sag's nicht weiter, Liebling", ebenfalls sehr zu empfehlen)

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Mücke aus Büdingen am 04.06.2010 ***** ausgezeichnet
Hier geht es um eine junge Staranwältin namens Samatha die gerne Seniorpatnerin werden will.Sie schufftet sieben Tage sieben Jahre lange ohne Wochenende, Urlaub usw. ihr zu Hause ist ein einziges Chaos .Sie kann nicht putzen und nicht kochen geschweigen den bügeln.Dazu hat sie natürlich sowieso keine Zeit.Als sie als kurz vor ihrem Ziel ist Seniorpartnerin zu werden passiert ihr scheinbar ein Missgeschick, was die Kanzlei in ein großes Finazielleschaos führt. In ihrer Panik läuft sie planlos davon. Zur besinnung kommt sie als sie in einem Dorf an kommt und dort an einer Tür klingelt um etwas zu trinken zubekommen.Die BEsitzer denken allerdings sie wäre die neue Haushälterin. Sie denkt ich spiele das Spiel mit dann findet mich hier auch keiner.Als sie kochen soll entsteht ein einziges Desaster.Der Gärtner überrascht sie bei ihrem 1. kochversuch u. bietet ihr hilfe an.Aber nur bei der Hilfe bleibt es nicht .........
Das Buch ist spitze absolut witzig ,chaotisch,verzwickt , aber toll zulesen .Am Ende gibt es auch ein Happyend.

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Bewertung von Sophie p. aus Nordhorn am 25.05.2010 ***** sehr gut
In dem Buch "Göttin in Gummistiefeln" von Sophie Kinsella geht es um eine junge Anwältin, die gerade vor dem großen Karrieresprung steht und alles richtig ist. Bis aufeinmal alles den Bach herunter läuft. Ein großer Fehler lässt ihre Firma fast in den Ruin laufen und das alles nur wegen Samantha.
Sie weiß keinen Ausweg und setzt sich in den Zug. Wie fährt quasi ins Nirgendwo und stellt sich bei reichen Leuten als neue Hausfrau vor. Doch da gibt es einen Haken : Sie weiß nicht einmal, wie man Brot richtig toastet, geschweigedenn, wie man einen Staubsauger bedient. Zum Glück gibt es da den Gourmet-lieferanten. Doch auf Dauer tut das dem Portemonaie nicht sehr gut. Sie lernt den Gärtner des reichen Ehepaares kennen, verliebt sich heimlich und hat später ein Treffen mit seiner Mutter. Dort gibt es dann Schnellkurse im Kochen, Backen, Waschen und Putzen. Eine romantische Beziehung zum Gärtner wird aufgebaut, bis ihre ehemaligen Chefs Wind von ihrer neuen Bleibe bekommen. Alles kommt zusammen, doch Sam fragt sich allmählich, ob es wirklich IHR Fehler gewesen war. Also wird sie vor eine harte Wahl gestellt : ein Leben auf dem Land, mit Garten- und Küchenarbeit und ihrem Liebsten an der Seite oder ein Luxusleben in der Stadt, mit allem was das Herz begehrt ? wofür entscheidet sie sich ?
Das Buch ist spritzig, witzig und sehr nett geschrieben, jedoch braucht es erst ein wenig Schwung, bis man richtig in 'lese-fahrt' kommt.
Aber natürlich ein Typischer Sophie Kinsella-Roman

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Bewertung von loliMclol aus Worms am 17.05.2010 ***** ausgezeichnet
In dem Buch geht es um Samantha, eine erfolgreiche angesehene Anwältin. Nun soll sie sogar zur Seniorpartnerin befördert werden. Doch dann unterläuft ihr ein Anfängerfehler. Sie hat Angst, dass die anderen davon erfahren, und das ist ziemlich sicher, denn es geht um 50 Millionen. Sie setzt sich in den nächstbesten Zug. Irgendwann steigt sie aus und kommt an ein Haus. Sie wollte nur nach Wasser fragen, doch es gab eine Verwechslung. Man denkt sie sei die neue Haushälterin. In ihrem Zustand sagt Samantha nichts. Nun ist sie die Haushälterin, obwohl sie nicht kochen und putzen kann. Dann verliebt sie sich auch noch in den Gärtner und die Kanzlei wieß bald auch, wo sie sich befindet.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. es ist oft sehr lustig. Man möchte das Buch am liebsten ohne einmal wegzulegen lesen. Man weiß nämlich nie, was als nächstes passiert.

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Bewertung von Tina aus Nordhorn am 05.05.2010 ***** ausgezeichnet
Samantha Sweeting steht kurz vor der Erfüllung ihres größten Traumes: Sie soll zur Seniorpartnerin der besten Anwaltskanzlei Londons ernannt werden. Um dieses Ziel zu erreichen schuftet sie seit Jahren 200 Stunden pro Monat und Freizeit ist für sie ein Fremdwort. Nur die besten dürfen für die Kanzlei "Carter Spink" arbeiten, Fehler sind inakzeptabel - und so trifft es Samantha wie ein Schock als sie eine vergessene Akte auf ihrem chaotischen Schreibtisch findet: durch ihr Versäumnis verlor ein Kunde mehrere Millionen. Doch anstatt den Fehler zuzugeben, steht sie auf, setzt sich in den nächsten Zug und kommt erst wieder in der englischen Provinz zu sich. Als sie dann auch noch fälschlicherweise für eine Haushälterin gehalten wird, ist das Chaos komplett, denn Samantha weiß nicht einmal wie man einen Knopf annäht, geschweige denn wie man kocht oder putzt.
Dieses Buch kann ich nur empfehlen, es vereint guten Stil, Humor und Romantik perfekt um es mal in ein paar freien Stunden allein zu lesen! Der Roman ist im üblichen Kinsella Stil geschrieben und lässt sich flott lesen, man möchte es auch gar nicht mehr aus der Hand legen weil es so spannend ist! In den peinlichen Momenten fiebert man richtig mit der Figur mit und freut sich genauso für sie, wenn sie es schafft diese zu meistern. Die Geschichte einer Karriere-Frau die zur Haushälterin wider willen wird und sich darin ersteinmal einfinden muss und nebenbei die wahre Liebe ihres Lebens findet. Es ist einfach wunderbar.

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Bewertung von caro aus Gerolstein am 29.04.2010 ***** ausgezeichnet
In dem Buch geht es um Samantha, eine erfolgreiche angesehene Anwältin. Nun soll sie sogar zur Seniorpartnerin befördert werden.Doch dann unterläuft ihr ein Anfängerfehler. Sie hat Angst, dass die anderen davon erfahren, und das ist ziemlich sicher, denn es geht um 50Millionen. Sie setzt sich in den nächst besten Zug. Irgendwann steigt sie aus und kommt an ein Haus. Sie wollte nur nach Wasser fragen, doch es gab eine Verwechslung. Man denkt sie sei die neue Haushälterin. In ihrem Zustand sagt Samantha nichts. Nun ist sie die Haushälterin, obwohl sie nicht kochen und putzen kann. Dann verliebt sie sich auch noch in den Gärtner und die Kanzlei wieß bald auch, wo sie sich befindet.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. es ist oft sehr lustig.Man möchte das Buch am liebsten ohne einmal wegzulegen lesen. Man weiß nämlich nie, was als nächstes passiert.

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Bewertung von Deejay aus NRW am 30.05.2009 ***** ausgezeichnet
Ein schönes Buch um von der getressten Welt einfach mal abzutauchen und sich in die Hauptperson Samantha hineinzuversetzen.
Wem ist das denn noch nicht passiert, dass alles schief geht und man kochen erst mal lernen muss... ein tolles Buch.

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Dem Autor für die Bewertung danken
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