Geschichte des Zionismus - Brenner, Michael

Michael Brenner 

Geschichte des Zionismus

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Geschichte des Zionismus

Dieses Buch informiert ebenso übersichtlich wie anschaulich über die politische Bewegung, die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts die zunehmende Einwanderung von Juden nach Palästina und schließlich die Gründung des Staates Israel im Jahre 1948 bewirkte. Es zeigt zugleich, daß die Wurzeln des Nahostkonflikts ohne die Geschichte des Zionismus nicht verstanden werden können.


Produktinformation

  • Verlag: Beck
  • 2008
  • 3., durchges. u. aktualis. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 127 S. m. 3 Abb. u. 3 Ktn.
  • Seitenzahl: 127
  • Beck'sche Reihe Bd.2184
  • Deutsch
  • Abmessung: 179mm x 118mm x 12mm
  • Gewicht: 131g
  • ISBN-13: 9783406479847
  • ISBN-10: 3406479847
  • Best.Nr.: 10119192

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Christian Jooss zeigt sich in seiner kurzen Kritik des Buches über die Geschichte des Zionismus sehr angetan. Dass der Autor die "zwiespältige Situation" der Juden in Europa eng mit der Biografie von Theodor Herzl verknüpft, leuchtet dem Rezensenten ein. Er lobt Brenner für seine Fähigkeit, große historische Bewegungen mit "feinen Randbemerkungen" zu kombinieren, wie zum Beispiel Herzls Entscheidung, in "letzter Minute" seinen Zionistenkongress von einem Bierkeller in das Casino zu verlegen. Am besten aber haben Jooss die Schilderungen der "Gründungsmythen" der Juden in Palästina gefallen, die er als das "farbigste Kapitel" des Buches lobt.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.04.2002

Altneuland
Ein Nachruf: Michael Brenners
„Geschichte des Zionismus”
In sein Tagebuch notierte der junge Theodor Herzl eine Assimilationsidee: die jüdische Massentaufe. Mit dem Plan, sich selber rückhaltslos zu integrieren, trat er in Wien der deutschgesinnten Burschenschaft „Albia” bei. Nur wenige Jahre später aber, 1897, wird er schreiben: „In Basel habe ich den Judenstaat gegründet. Wenn ich das heute laut sagte, würde mir ein universelles Gelächter antworten. Vielleicht in fünf Jahren, jedenfalls in fünfzig wird es Jeder einsehen.”
In Michael Brenners „Geschichte des Zionismus” steht die Biografie Herzls für die zwiespältige Situation der Juden im Europa der Jahrhundertwende, zu einer Zeit des massiv ansteigenden Antisemitismus. Eine Position am Scheideweg zwischen forcierter Integration und der zunächst verwegen erscheinenden Idee, einen eigenen Judenstaat aufzubauen. Der Name der ersten von Juden in Palästina neu gegründeten Stadt ist vom Titel des utopischen Romans „Altneuland” inspiriert, den Herzl 1902 schrieb. In der hebräischen Übersetzung hieß er Frühlingshügel –„Tel Aviv”. Brenner verbindet die großen …

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Dr. Michael Brenner, geb. 1964 in Weiden/Opf., ist o. Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwigs-Maximilians-Universität München.

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