"Es geht nach Kundus, in den Krieg? Jedenfalls sterben dort
Menschen."
Nach über sechs Jahrzehnten gibt es wieder Feldpost deutscher
Soldaten, es gibt wieder deutsche Briefe von einer Front. Der
Einsatz ist umstritten, und kaum jemand hier weiß, was die
deutschen Soldaten dort genau tun, Friedensmission oder
Krieg?
Wer könnte besser erklären, wie die Lage in Afghanistan ist, als
die Männer und Frauen, die jeden Tag dort ihren Dienst tun? Was
wäre besser geeignet, uns den Einsatz näherzubringen, als die
Botschaften, die diese Soldaten Woche für Woche nach Hause
schicken? In diesen Briefen, E-Mails und SMS-Nachrichten, deren
ausschnittweise Veröffentlichung im Magazin der Süddeutschen
Zeitung die Bundeswehr verhindern wollte, kommen die Frauen und
Männer zu Wort, die für uns in den Krieg ziehen müssen. Sie bieten
einen bestürzenden und bewegenden Einblick in ihren Alltag und
erzählen offen von einer Wirklichkeit, von der wir kaum eine
Vorstellung haben.
Ausstattung/Bilder: 2011. 206 S. m. Duoton-Fotos u. Faks.
Seitenzahl: 208
Süddeutsche Zeitung Magazin
Deutsch
Abmessung: 210mm x 137mm x 23mm
Gewicht: 453g
ISBN-13: 9783498006709
ISBN-10: 3498006703
Best.Nr.: 32469707
"Diese Feldpost vermittelt ein authentisches Gefühl dafür, wie die Deutschen in den Krieg und der Krieg zu den Deutschen kam. Eine ferne Front ist plötzlich ganz nah." (Elke Heidenreich in ihrer Laudatio zum Henri Nannen Preis)
Mauritius Much schreibt als freier Journalist für das SZMagazin, Neon und die Financial Times Deutschland. 2010 wurde er mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnet.
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