Einfach fantastisch! - Linster, Léa
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Einfach fantastisch!

Neue Rezepte, Tipps & Tricks der Spitzenköchin -

Léa Linster 

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Einfach fantastisch!

Einfach fantastisch, wie Lea das macht!

Lea Linster, die beliebte Sterneköchin aus Luxemburg, hat mehr als 100 neue Rezepte kreiert. Und wie immer bei Lea Linster ist garantiert: Alles gelingt, auch ohne viel Erfahrung. Ein wundervolles Kochbuch, unentbehrlich für alle, die Kochen zu ihrem Hobby gemacht haben.

Kleine Köstlichkeiten für das Dinner zu zweit oder raffinierte Gerichte für Festtage und Gäste. Was bei Spitzenköchin Lea Linster schlicht und einfach wirkt, ist in Wahrheit große Kochkunst. Ob sie ein Wachtelei perfekt pochiert und Äpfel in Balsamico schmort, ob sie einen Zander in Riesling gart oder ein kaltes Avocadosüppchen zubereitet - alle ihre Rezepte sind einfach genial. Und wenn ein Rezept mal ein bisschen mehr Zeit und Fingerspitzengefühl erfordert: Immer stehen Aufwand und Genuss im richtigen Verhältnis. Verführung pur: Häppchen und Salate, Pasta und Gemüse, Fisch, Fleisch und Geflügel - und die wundervollen Desserts und Kuchen. Nicht zuletzt versteht es die Luxemburgerin auch, Eis und Sorbets zu machen, die vollendet auf der Zunge zergehen.

Mit Lea Linsters neuen Rezepten, Tricks und Tipps gelingt auch zu Hause Spitzenküche in Perfektion!

- BASICS - alles was man braucht, um nach Lea Linsters Rezepten kochen zu können: vom selbst gemachten Nudelteig zum fettfreien Garen von Fisch

- PASTA - Lea Linsters Lieblingsrezepte für raffiniert gefüllte Ravioli und herrliche Soßen


Produktinformation

  • Verlag: Diana
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 159 S. m. zahlr. Farbfotos.
  • Seitenzahl: 159
  • Brigitte
  • Deutsch
  • Abmessung: 270mm x 210mm
  • Gewicht: 931g
  • ISBN-13: 9783453285248
  • ISBN-10: 3453285247
  • Best.Nr.: 26924766
Lea Linster hat seit 1982 ein eigenes Restaurant in Frisange/Luxembourg: "Lea Linster - Cuisiniere". Inzwischen betreibt sie auch das hoch gelobte Bahnhofsrestaurant "Au Quai" in Luxemburg-Stadt und ein kleines Restaurant mit deftiger luxemburgischer Küche in Hellange. Wegen der gleichbleibend erstklassigen Qualität ihrer Küche ist ihr Restaurant seit vielen Jahren mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. 1989 gewann sie die "Goldmedaille" der Kochkunst, den "Bocuse d Or", übrigens als erste und einzige Frau. Ihr Jura-Studium hängte sie an den Nagel, um das einfache Lokal ihres Vaters zu übernehmen. Lea Linster hat das C.A.P. cuisinier und das Meisterdiplom erworben und bei berühmten Kollegen wie Paul Bocuse, Joel Robuchon und Fredy Girardet hospitiert. Immer wieder wird sie als Gastköchin eingeladen, mal von Kurt Jäger ins Schloss Hubertushöhe bei Berlin, mal ins renommierte Raffles Hotel in Singapur, mal begleitet sie den luxemburgischen Erzherzog zum Antrittsbesuch ...
"Lea ist einfach eine grandiose Frau"

Außergewöhnlich, was Cornelia Poletto hier über ihre Sterne-Kollegin sagt. Denn wenn großartige Köche aufeinandertreffen, ist es sonst schon ein Kompliment, dass es nichts zu meckern gibt. Bei Lea Linster ist eben vieles anders

Alfred Biolek kennt sie am längsten. "Lea war schon 1989 Kandidatin bei Mensch Meier<, nachdem sie als erste Frau den Bocuse-Preis gewonnen hatte. Seitdem war ich oft zum Essen bei ihr, auch privat, manchmal kochen wir sogar zusammen. Ich freue mich immer, wenn ich das, was sie gekocht hat, essen darf. Denn es ist sehr, sehr gut." Bio, wie ihn alle nennen, lobt ihre Qualität. "Lea Linster kocht nicht überkandidelt, kocht sehr intuitiv, mehr nach Gefühl, was zusammenpasst. Immer macht sie aus dem Einfachen das Beste." Vor allem auch als Mensch schätzt er sie: "Sie hat einen unglaublichen Charme und Humor und ist sehr warmherzig. Ich kenne wirklich nur wenige Menschen mit solchen Qualitäten wie Lea."

Ähnlich geht es Cornelia Poletto. "Niemand sonst schickt mir nach der Sendung eine SMS mit >Deine Bolognese heute fand ich toll<", erzählt die Hamburger Sterneköchin, die wie Lea Linster oft Gast bei "Lanz kocht" im ZDF ist. "Lea ist die herzlichste und genussvollste Köchin, die ich mir vorstellen kann. Sie vermittelt unendliche Lebensfreude - auch wer sich nicht so für Essen interessiert, wird zum großen Genussmenschen, wenn er sie erst kennen gelernt hat." Horst Lichter, Koch und Entertainer, war neulich erstmals mit Freunden bei ihr im Restaurant. "Ich habe einen wunderschönen Abend dort verbracht, Lea kocht mit absoluter Leidenschaft und Liebe", sagt er. "Und wenn man sie über Fisch und Fleisch und Gemüse reden hört, dann merkt man: Sie liebt Lebensmittel über alles." Cornelia Poletto bestätigt diesen Eindruck: "Lea redet über ein Stück Butter, also ob sie gerade ein Kind geboren hätte." Komplimente liebt die Spitzenköchin aus Frisange (Frisingen) in Luxemburg, nahe der deutschen und der französischen Grenze. "Ich bin Köchin, weil ich Komplimente so gern habe", lacht sie. "Aber im Ernst: Wenn ich abends von Tisch zu Tisch gehe, und die Gäste sind zufrieden - das ist für mich das größte Glück. Es gibt nur wenige Berufe, in denen man Lob und Kritik so direkt erfährt wie beim Kochen." Cornelia Poletto ist denn auch überzeugt, dass Lea Linsters Erfolg damit zusammenhängt, dass sie eine so gute Gastgeberin ist. "Ihr großes Talent ist: Man geht zu Lea und fühlt sich wohl. Wenn die Leute viel Geld für ein Essen ausgeben, wollen sie das Gefühl haben: Da ist jemand, der freut sich auf mich." Und schmecken muss es! Der Berliner Kollege Kolja Kleeberg meint: "Bei Köchen, die mit Lebensfreude und Lebenslust kochen, ist es einfach am besten. Und Lea ist für mich die personifizierte Lebensfreude." Davon bekommt auch Markus Lanz in seiner Sendung immer eine gute Portion ab. "Ich mag Lea wirklich unheimlich gern, weil die Fröhlichkeit, die sie ausstrahlt, nicht aufgesetzt ist." Als Südtiroler hat Lanz eine besondere Verbindung zu ihr: "Wir kleinen Völker müssen uns immer gegen die großen Nachbarn behaupten. Lea weiß genau, was sie will, vor allem aber: Was sie nicht will! Das ist keine Köchin aus der luxemburgischen Provinz, Lea ist auch in Paris und New York zu Hause." Kulinarisch findet Lanz sie ebenfalls großartig. "Ich verbinde Lea mit tollen Soßen, ein Kompliment, denn ich mag Soßen eigentlich nicht besonders. Und mir gefällt, dass sie Gewürze nur in homöopathischen Dosen einsetzt, da wird nichts zugedeckt."

Der Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann erinnert sich: "Lea Linster ist bis jetzt die einzige Frau, die jemals den renommierten Kochwettbewerb Bocuse d'Or gewann. Ich war damals in der Jury, und es war eine echte Sensation und Überraschung. Sie kocht intelligent, kreativ und hat eine eigene Handschrift entwickelt. Talent, Kreativität und Fleiß sind nun einmal die Grundvoraussetzungen für eine große Kochkarriere, und Lea Linster ist mit diesen Attributen reich gesegnet." Mehr Lob geht nicht.

Hauchdünne Pizza mit Schinken

Gefüllte Lachsroulade

Für den Hefeteig verrühre ich erst einmal drei Esslöffel vom Mehl, die Hefe und das Salz mit einem Achtelliter Wasser in einer Schüssel und lasse diesen Vorteig etwa 20 Minuten gehen. Ich gebe ihn ins restliche Mehl, dann kommen das Olivenöl und wieder ein guter Achtelliter lauwarmes Wasser dazu. Ich verknete den Teig ausgiebig mit den Händen, bis er elastisch und reißfest ist. Den fertigen Teig lasse ich gehen, bis er sein doppeltes Volumen angenommen hat: Das dauert etwa 40 Minuten.

Inzwischen bereite ich den Tomaten-Sugo zu.

Den fertigen Hefteteigkloß halbiere ich mit einem großen Messer, rolle den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche möglichst dünn zu zwei Rechtecken in der Größe eines Backblechs aus und lege die beiden Teigfladen auf Backpapier.

Jetzt heize ich den Backofen auf 250 Grad (Umluft 230 Grad, Gas Stufe 5) vor. Dabei lege ich den Backofenrost mit der Wölbung nach oben direkt auf den Backofenboden.

Ich steche die Teigfladen mit einer Gabel mehrfach ein - so bekomme ich eine schöne knusprige Pizza. Ich bestreiche die Teigfladen dünn mit etwas Tomatensoße und gebe sie so für knapp zehn Minuten in den Ofen: Einfach das Backpapier mit dem Fladen auf den heißen Rost legen. Meine Pizza ist fertig gebacken, wenn sie Blasen wirft und am Rand braun wird.

Für den Belag teile ich den Büffelmozzarella (achten Sie bitte auf gute Qualität!) in kleine Stücke und lege ihn auf die knusprig gebackenen Teigfladen. Ich träufele pro Pizza etwa einen Esslöffel Olivenöl direkt aus der Flasche darauf und streue kräftig Pfeffer aus der Mühle darüber. Jetzt schneide ich jede Pizza in zwölf Stücke. Die belege ich außerdem mit geviertelten Kirschtomaten und großzügig mit luftgetrocknetem Schinken, hauchdünn geschnitten. Ich dekoriere noch mit ein bisschen Rauke und ein paar Basilikumblättern. Mal wieder einfach und genial, genießen Sie die Komplimente!

TIPP: Das Beste: So einen Hefeteig können Sie auch schon fertig im Tiefkühler haben!

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