Eine heiße Affäre\Verbotene Nächte - Kent, Alison

Alison Kent 

Eine heiße Affäre\Verbotene Nächte

Zwei erotische Romane

Dtsch. v. Rebecca Lindholm
Broschiertes Buch
 
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Eine heiße Affäre\Verbotene Nächte

Tödlich und sexy: die unwiderstehlichen Agenten von der SG-5

Der Geheimagent im Dienste seiner Majestät, James Bond, lässt grüßen: Auch die Männer von der SG-5 haben es in sich! Zielstrebig, wenn's sein muss, eiskalt - und vor allem sexy: Und so setzt nicht nur Topagent Christian Bane in 'Eine heiße Affäre' seine Reize ein, um der attraktiven Natasha die wohlgehüteten Geheimnisse zu entlocken. Auch Tripp Shaughnessy erprobt sich in 'Verbotene Nächte' im Nahkampf mit dem weiblichen Geschlecht ...
- Eine explosive Kombination: Agententhriller und Erotik
- Zwei prickelnde Romane im Doppelband

"Smart, aufregend und extrem sexy!" Cherry Adair

"Heiß, heiß, heiß! Mehr Spannung als in einem Starkstromkabel!" Romantic Times


Produktinformation

  • Verlag: Blanvalet
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 536 S.
  • Seitenzahl: 536
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.37136
  • Deutsch
  • Abmessung: 18, 5 cm
  • Gewicht: 460g
  • ISBN-13: 9783442371365
  • ISBN-10: 3442371368
  • Best.Nr.: 23816687
»Smart, aufregend und extrem sexy!« Cherry Adair
Leidenschaftlich gern gelesen hat Alison Kent schon immer, ihre Lust am Schreiben entdeckte sie erst als Dreißigjährige. Mittlerweile hat sie bereits zahlreiche Romane verfasst, denen die Romantic Times Leidenschaft, Sinnlichkeit und dunkle Faszination bescheinigt. Mit ihrem ganz persönlichen Helden, drei Teenagern und Hund Smith lebt die erfolgreiche Autorin in Houston, Texas.

Leseprobe zu "Eine heiße Affäre\Verbotene Nächte"

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Leseprobe zu "Eine heiße Affäre\Verbotene Nächte" von Alison Kent

Ein schnelles Pferd, eine gute Zigarre und eine schöne Frau - zwei von dreien war doch gar kein so schlechter Schnitt, oder?

Mit der Stoppuhr in der fleischigen linken Hand und dem Stummel einer Montecristo Corona Grande im Mundwinkel sah Hank Smithson zu, wie Maddy Bar None dahinflog. Die Stute erreichte die Viertel-Meile-Marke; Hank drückte die Stoppuhr und rollte seine Zigarre von einem Mundwinkel in den anderen. Die dumpfen Schläge der Pferdehufe hallten in seinem Kopf wider.

Wahnsinn. Einfach unglaublich.

Er grinste und sah zu, wie die Stute langsamer wurde, den Kopf zurückwarf und mit ihrem wunderbaren, kastanienfarbenen Arsch über die Rennbahn tänzelte. Er warf einen weiteren Blick auf die Zeit und schüttelte ungläubig den Kopf. Dieses Pferd war das Beste, was ihm jemals im Leben widerfahren war. Nein, das stimmte nicht ganz. Madelyn war das Beste in seinem Leben gewesen, und bei dem Gedanken an sie schwand sein Grinsen dahin, und die Wunde in seinem Herzen, die nie richtig verheilen wollte, begann aufs Neue zu schmerzen. Seine Madelyn war eine gute Frau gewesen, und er vermisste sie jeden Tag nur noch mehr.

Die vielen Morgen von bestem Saratoga-County-Weideland, die sich hinter den Ställen und der Rennbahn erstreckten, waren bis auf die rot-, orange- und gelb-goldenen Sprenkel der Blätter, die von den bewaldeten Bergen dahinter herüberwehten, immer noch saftig grün. Frost lag in der Luft. Er spürte es in seinen zunehmend schwächer werdenden Knochen, in seinen Gelenken, die dringend einmal der Ruhe bedurften.

Die Sache war nur die - es lag ihm einfach nicht im Blut zurückzustecken. Madelyn hatte das gewusst, hatte mit dem Wissen darum und mit ihm einundvierzig Jahre gelebt. Seine Jungs wussten es auch; jedes Mal, wenn er einen seiner Aufträge für das SG-5-Team annahm, drohten sie damit, ihn in Maddy-Bs Stall an Händen und Füßen zu fesseln und aufzuhängen, bis das Pferd zu alt war, um Rennen zu laufen.

Das war dann der Augenblick, in dem er sie daran erinnerte, wer ihnen den Arsch vor dem Militärgericht gerettet oder wer dafür gesorgt hatte, dass die unehrenhafte Wahrheit über die eine oder andere Entlassung unter den Tisch gefallen war. Oder wer - im Falle des jungen Bane - dafür geblecht hatte, dass er sich in irgendwelchen Schuppen und Bikershops und Sushibars rumtreiben durfte, statt in einem thailändischen Gefängnis dahinzuvegetieren.

War schon komisch, dass es diese Spezialeinheiten der Regierung und ihre Undercover-Agenten mit einer solchen Leichtigkeit schafften, einen Mann in Schwierigkeiten zu bringen, aber wenn es darum ging, ihn wieder herauszuholen, dann waren sie plötzlich zu dämlich, ihren Arsch hochzukriegen.

Hank hielt nicht viel von diesem Meine-Lippen-sind-versiegelt- oder Mein-Leben-für-mein-Vaterland-Scheiß. Für ihn standen seine Männer an erster Stelle. Immer. Und das war nicht einfach nur so dahingesagt. Er hatte selbst gedient. In Korea und Vietnam. Hatte sogar einmal während der Operation "Desert Storm" dem guten Norman inoffiziell den einen oder anderen Rat geben dürfen.

Im Endeffekt lief es doch darauf hinaus, dass es ohne Männer gar kein Land gab. Das war zumindest Hanks Ansicht.

Maddy-B fuhr fort, mit schlaff herunterhängendem Schweif und geblähten Nüstern herumzutänzeln. Doch Hank spitzte die Ohren, denn er vernahm die Geräusche schwerer Stiefel, die knirschend über den Kies hinter ihm schritten, und er steckte die Stoppuhr in die Tasche. Dann nahm er seine unangezündete Zigarre zwischen die Finger, lehnte sich gegen den Zaun der Übungsbahn und lauschte, wie sich der Junge näherte. Eigentlich war es endlich einmal an der Zeit, damit aufzuhören, die Mitglieder seines SG-5-Teams als "Jungs" zu bezeichnen.

Es wären Männer. Eliteagenten, die ihrem Land gedient hatten, hervorragend gedient hatten, aber dennoch namenlos und gesichtslos waren und clever dazu.

Hanks eigener tiefer Patriotismus, seine Liebe zu seinem Vaterland, für dessen Verteidigung er so oft sein eigenes Leben riskiert hatte, hatte ihn überhaupt erst dazu bewogen, die fünfköpfige Smithson Group zusammenzustellen. Auf der Suche nach Männern, die es wagten, dorthin zu gehen, wohin sich all die gesetzestreuen, die Vorschriften einhaltenden braven Bürger niemals hintrauen würden, und die das taten, was getan werden musste, hatten ihn diskret eingezogene Erkundigungen in die Gerichtssäle des Militärs und in Dschungelgefängnisse geführt.

Er hatte jeden Einzelnen von ihnen selbst ausgewählt. Und die fünf hatten sehr schnell begriffen, dass mit dem alten Hank nicht zu spaßen war - auch wenn er schon ein Dreivierteljahrhundert auf dem Buckel hatte. Nun waren diese Prachtburschen bereit für ihre Einsätze und wussten seine Erfahrungen, die er im Pazifik unter Westmoreland und Krulak gesammelt hatte, zu schätzen.

Was hätte er nicht alles gegeben, um die Uhr gut zwanzig

Jahre zurückdrehen zu können. Er war es leid, hier draußen auf der Farm festzusitzen. Oder schlimmer noch, in den Büroräumen von Smithson Engineering in der Stadt. Zum Teufel mit dem Geld, das das Unternehmen einbrachte, Geld, das ihm die Pferde und die Zigarren ermöglichte und das auch für die Frauen gesorgt hätte, wenn es ihn auch nur noch im Mindesten gejuckt hätte. Nichts zu tun war für einen Mann wie ihn nicht die richtige Art zu leben.

Weitere zehn Sekunden knirschender Schritte auf Kies, und Christian Bane setzte einen Stiefel auf den untersten Querstab des Zaunes, stützte seine langen Unterarme auf die oberste Latte und richtete seinen durchdringenden Blick auf Maddy-B. Hank drehte sich zur Seite, bis er mit seiner lädierten Hüfte Halt fand, und betrachtete für einen Moment das Profil des Jungen, der das stillste Mitglied seines Teams war.

Derjenige, den Hank als Ersten ausgesucht hatte.

Wortkarg war nicht das richtige Wort. Christian hatte einfach nicht viel zu sagen. Und das war in Ordnung. Mehr als in Ordnung. Teufel nochmal, Hank hatte so viele Leute in seinem Leben kennen gelernt, die gern redeten und doch nichts zu sagen hatten. Wenn Christian einmal redete, dann lohnte es sich wenigstens zuzuhören. Auch wenn sich Hank manchmal fragte, ob der Junge mit seiner Art, sich im Hintergrund zu halten und nur dann etwas zu sagen, wenn man ihn ansprach, wirklich der Richtige für diesen Job war.

Es würde nicht leicht für ihn werden, sich als Peter Deacon auszugeben, diese Marionette, die die Drecksarbeit für das Syndikat erledigte, das unter dem Namen Spectra IT bekannt war. Das zuwege zu bringen würde eine Menge Konversation und auch andere, nicht ganz so angenehme Dinge für Christian Bane erforderlich machen.

Hank blickte zu MaddyB hinüber, die von ihrem Trainer zu den Ställen hinübergeführt wurde, und durchbrach die Stille mit einem Räuspern. "Dieses Mal benötigst du keinen Reisepass, mein Junge. Ich schätze, das ist eine erfreuliche Nachricht für dich." Er kniff die Augen zusammen, warf einen Blick zur Seite und wartete auf Christians Reaktion. Und die kam auch. Sein rechter Mundwinkel wanderte langsam in die Höhe. "Du musst nicht mal diesen Bundesstaat verlassen. Bloß ein paar Bezirksgrenzen überqueren."

Christian trat von dem Zaun weg und wandte sich Hank zu. "Ich würde mal sagen, das ist die beste Neuigkeit, die ich in letzter Zeit gehört habe, aber ich kenne dich. Da steckt doch mehr dahinter."

Er war ein großer Mann, übertraf Hanks ein Meter achtzig um knapp zehn Zentimeter. Natürlich war Hank früher einmal größer gewesen, vor dieser Sache mit seiner beschissenen Hüfte. Der militärisch anmutende Bürstenschnitt, den Christian trug, gefiel ihm, auch wenn die Bartstoppeln den properen Eindruck ein wenig verdarben. Und seine Augen ... oh ja. Das waren dieselben Augen, die Hank vor sieben Jahren wie Dartpfeile durchbohrt hatten, als er den Jungen im Dschungel der nordthailändischen Provinz Chiang Rai in einem Gefangenenlager entdeckt hatte.Spectra IT war dafür verantwortlich gewesen, dass er dort gelandet war, und sie hatten ihn einfach dem sicheren Tod überlassen.

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