Die Thibaults - Martin du Gard, Roger

Roger Martin du Gard 

Die Thibaults

Geschichte einer Familie. Roman

Aus d. Französ. v. Eva Renner-Mertens
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Produktbeschreibung zu Die Thibaults

Die Geschichte der Familie Thibault ist ein epochaler Abgesang auf das bürgerliche Zeitalter, vergleichbar am ehesten mit den Buddenbrooks und den großen Romanen Leo Tolstois. Erzählt wird vom Schicksal zweier ungleicher Brüder im Frankreich am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Beide versuchen auf unterschiedliche Weise, der Enge des konservativ-katholischen Elternhauses und der Macht des Vaters zu entkommen, beide scheitern sie auf ihrem Weg "durch die Welt zur Hölle".

Produktinformation


  • Verlag: Dtv
  • 2003
  • Ausstattung/Bilder: 2003. 801 S.
  • Seitenzahl: 801
  • dtv Taschenbücher Bd.13155
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 120mm x 24mm
  • Gewicht: 483g
  • ISBN-13: 9783423131551
  • ISBN-10: 3423131551
  • Best.Nr.: 12001636
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 29.10.2004

Närrische Schatten
Der Briefwechsel zwischen Roger Martin du Gard und Jean Tardieu

Da will man uns einreden, die Weltliteratur bestünde aus einzelnen Werken, einzelnen Büchern - der "Ilias", dem "Faust", dem "Zauberberg". Ist sie nicht vielmehr ein Meer mit schwimmenden Kontinenten, wimmelnden Inselwelten? Ein solcher wenig erkundeter Archipel erschließt sich dem, der sich in das Gesamtwerk von Roger Martin du Gard (1881 bis 1958) vorwagt: die Romanfolge "Les Thibault", die drei umfangreichen Quartbände seines "Journal", die acht Bände ausgewählter Briefe, die Briefwechsel mit André Gide, Jacques Copeau, Eugène Dabit, zu denen sich nun der mit Jean Tardieu gesellt.

Kennengelernt haben die beiden sich 1922 in dem ehemaligen burgundischen Kloster von Pontigny auf dem nach dem Ersten Weltkrieg ersten kosmopolitischen Treffen, an dem auch Wilhelm Foerster und Ernst Robert Curtius teilnahmen. Der damals neunzehnjährige Tardieu war unter den dort versammelten Zelebritäten ein Niemand; der dreiundzwanzig Jahre ältere Martin du Gard gehörte seit langem dem engsten Mitarbeiterkreis der Nouvelle Revue Française an. Im Vorjahr waren die beiden …

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Roger Martin du Gard, geboren 1881 in Neuilly-sur-Seine und gestorben 1958 in Bellême, stammte aus einer großbürgerlichen Familie, studierte Archäologie und wurde Archivar. Er nahm am Ersten Weltkrieg teil und war eng mit André Gide befreundet. Ab 1920 führte er ein zurückgezogenes Leben auf seinem Landgut.

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Roger Martin du Gard 

Die Thibaults

Die Thibaults - Martin du Gard, Roger

Geschichte einer Familie. Roman

Aus d. Französ. v. Eva Renner-Mertens

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  • Seitenzahl: 801
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Leseprobe zu "Die Thibaults"

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Produktbeschreibung zu "Die Thibaults"

Kurzbeschreibung

Die Geschichte der Familie Thibault ist ein epochaler Abgesang auf das bürgerliche Zeitalter, vergleichbar am ehesten mit den Buddenbrooks und den großen Romanen Leo Tolstois. Erzählt wird vom Schicksal zweier ungleicher Brüder im Frankreich am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Beide versuchen auf unterschiedliche Weise, der Enge des konservativ-katholischen Elternhauses und der Macht des Vaters zu entkommen, beide scheitern sie auf ihrem Weg "durch die Welt zur Hölle".

29.10.2004

Närrische Schatten
Der Briefwechsel zwischen Roger Martin du Gard und Jean Tardieu

Da will man uns einreden, die Weltliteratur bestünde aus einzelnen Werken, einzelnen Büchern - der "Ilias", dem "Faust", dem "Zauberberg". Ist sie nicht vielmehr ein Meer mit schwimmenden Kontinenten, wimmelnden Inselwelten? Ein solcher wenig erkundeter Archipel erschließt sich dem, der sich in das Gesamtwerk von Roger Martin du Gard (1881 bis 1958) vorwagt: die Romanfolge "Les Thibault", die drei umfangreichen Quartbände seines "Journal", die acht Bände ausgewählter Briefe, die Briefwechsel mit André Gide, Jacques Copeau, Eugène Dabit, zu denen sich nun der mit Jean Tardieu gesellt.

Kennengelernt haben die beiden sich 1922 in dem ehemaligen burgundischen Kloster von Pontigny auf dem nach dem Ersten Weltkrieg ersten kosmopolitischen Treffen, an dem auch Wilhelm Foerster und Ernst Robert Curtius teilnahmen. Der damals neunzehnjährige Tardieu war unter den dort versammelten Zelebritäten ein Niemand; der dreiundzwanzig Jahre ältere Martin du Gard gehörte seit langem dem engsten Mitarbeiterkreis der Nouvelle Revue Française an. Im Vorjahr waren die beiden …

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Autorenporträt zu "Roger Martin du Gard"

Roger Martin du Gard, geboren 1881 in Neuilly-sur-Seine und gestorben 1958 in Bellême, stammte aus einer großbürgerlichen Familie, studierte Archäologie und wurde Archivar. Er nahm am Ersten Weltkrieg teil und war eng mit André Gide befreundet. Ab 1920 führte er ein zurückgezogenes Leben auf seinem Landgut.

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