"Robert Baers Dossier lässt keinen Raum für Illusionen: Das amerikanische Ziel einer 'Demokratisierung' Saudi-Arabiens ist in weite Ferne gerückt." (ARD Kulturweltspiegel)<br/><br/>"Da schreibt einer über Jahre hinweg Berichte über die Wurzeln des islamistischen Terrors, der sich vor allem gegen die USA und ihre Verbündeten richtet, er weist vor allem die Geldströme nach, erklärt schlüssig, wovon einer wie Osama bin Laden sich seine Firma finanziert - und niemand in Washginton rührt auch nur einen Finger. Wie soll dieser Mann nicht wütend sein auf sein eigenes Land?" (ORF HF/Ö1)
"Robert Baers Dossier lässt keinen Raum für Illusionen: Das amerikanische Ziel einer 'Demokratisierung' Saudi-Arabiens ist in weite Ferne gerückt."<br />ARD Kulturweltspiegel<br/><br/>"Da schreibt einer über Jahre hinweg Berichte über die Wurzeln des islamistischen Terrors, der sich vor allem gegen die USA und ihre Verbündeten richtet, er weist vor allem die Geldströme nach, erklärt schlüssig, wovon einer wie Osama bin Laden sich seine Firma finanziert -- und niemand in Washginton rührt auch nur einen Finger. Wie soll dieser Mann nicht wütend sein auf sein eigenes Land?"<br />ORF HF /Ö1
Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension
Eine "lesenswerte Studie" sieht Rezensent Thomas Speckmann in Robert Baers Buch über die Verflechtungen von Ökonomie und Terror am Beispiel Saudiarabiens. "Eindringlich" führe der Autor, ehemaliger Operationsleiter der CIA, vor Augen, wie sehr das Königreich mit der Terrororganisation Al Kaida verstrickt ist. Wie Speckmann zu berichten weiß, flossen seit 1992 eine halbe Milliarde Dollar aus dem Hause Saud in die Kassen des Terrornetzwerk von Osama bin Laden. Aber auch Koranschulen, in denen der Hass auf den Westen gepredigt werde, sowie zahlreiche militante islamische Bewegungen im Nahen Osten, in Afrika und Asien erhielten ihre Budgets von der Königsfamilie. Das in Washington propagierte Projekt einer Demokratisierung der arabischen Welt halte Baer für "völligen Blödsinn", stattdessen plädiere er dafür, eine gewaltsame Enteignung der Saudis ernsthaft in Erwägung zu ziehen, ein Szenario, das Speckmann dann allerdings doch ein ziemlich utopisch erscheint.
© Perlentaucher Medien GmbHRobert Baer war von 1976 bis 1997 Operationsleiter der CIA und erhielt zum Abschied die »Career Intelligence Medal«. Seine Einsatzorte waren u.a. der Nordirak, Duschanbe, Rabat, Beirut, Khartum und Neu-Delhi. Er arbeitete mit Agenten, die Organisation wie Hisbollah und die Al Qaida infiltrieren sollten. Robert Baer spricht fließend Arabisch, Farsi, Französisch und Deutsch. Er lebt heute abwechselnd in Washington, D.C. und Frankreich.
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