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Nun ist es schon ein Weilchen her, dass sich Kaiser Karl V. die philosophische Frage stellte, ob das Pferd Teil des Reiters sei oder der Reiter Teil des Pferdes. Diese Frage ist heute wieder interessant, vor allem für Motorradfahrer, denn nur wenn Mensch und Maschine eine Einheit bilden, fährt man schnell, sicher und vor allem gut. Doch das, was so spielerisch-leicht aussieht, ist in Wirklichkeit eine komplexe Angelegenheit, die ein hohes Maß an Koordination, Konzentration und Anpassungsfähigkeit erfordert. Bernt Spiegel zeigt, wie man die Einheit von Fahrer und Maschine wirklich erreicht.…mehr

Produktbeschreibung
Nun ist es schon ein Weilchen her, dass sich Kaiser Karl V. die philosophische Frage stellte, ob das Pferd Teil des Reiters sei oder der Reiter Teil des Pferdes. Diese Frage ist heute wieder interessant, vor allem für Motorradfahrer, denn nur wenn Mensch und Maschine eine Einheit bilden, fährt man schnell, sicher und vor allem gut. Doch das, was so spielerisch-leicht aussieht, ist in Wirklichkeit eine komplexe Angelegenheit, die ein hohes Maß an Koordination, Konzentration und Anpassungsfähigkeit erfordert. Bernt Spiegel zeigt, wie man die Einheit von Fahrer und Maschine wirklich erreicht.
  • Produktdetails
  • Motorrad
  • Verlag: Motorbuch Verlag
  • 7., überarb. Aufl.
  • Seitenzahl: 303
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 303 S. m. 80 meist farb. Abb.
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 148mm x 21mm
  • Gewicht: 680g
  • ISBN-13: 9783613033863
  • ISBN-10: 3613033860
  • Best.Nr.: 34526962
Autorenporträt
Prof. Dr. Bernt Spiegel, München, ist Verhaltensforscher und der Senior unter den Instruktoren des MOTORRAD-Perfektionstrainings auf dem Nürburgring - von dem auch Profis noch verdammt viel lernen können. Ein Rennfahrer bescheinigte dem Professor im Sattel einer "wunderschönen Bimota" eine "fast körperlose Geschmeidigkeit".
Rezensionen
Besprechung von 25.04.2009
Das Vergnügen des Umwegs

"Die obere Hälfte des Motorrads". Von Bernt Spiegel, Motorbuch Verlag, 304 Seiten, 80 Abbildungen, 24,90 Euro. Der Titel des Buchs ist zunächst irritierend: "Die obere Hälfte des Motorrads". Was soll das sein? Man liest und erkennt - gemeint ist man selbst, der Fahrer. Beides zusammen ergibt, bei richtigem Umgang, ein funktionierendes Ganzes. "Die Einheit von Fahrer und Maschine" ist das zentrale Thema in Spiegels Werk, das in überarbeiteter Auflage erschienen ist. Wer einfach nur schnell ein paar Fahrtipps und Übungen haben, wer wissen will, wie er in der Kurve das Knie auf den Boden bekommt, ist hier falsch. Es ist kein Lehrbuch, wie man es vielleicht erwartet, sondern mehr als das. Beste Unterhaltung, ein Lesegenuss, plaudernd, hintergründig, abschweifend, mit vielen Anmerkungen und Verweisen, die zum Hin- und Herblättern zwingen. Der mit 83 Jahre wie ehedem aktive Motorradinstruktor, ehemalige Universitätsprofessor und Verhaltensforscher verlangt dem Publikum einiges ab: Konzentration und die Bereitschaft zu weiten gedanklichen Ausflügen. Manchmal unternimmt er einen derart ausholenden theoretischen Schlenker, dass man sich fragt, was das mit Motorradfahren zu tun hat und wie er nun wohl wieder zum Thema zurückfinden wird. Er findet, er stimmt nachdenklich und gibt natürlich obendrein eine Menge praktischer Hinweise zum Verbessern der eigenen Fahrweise. Als Ergänzung dazu gibt es seit einiger Zeit das Übungsbuch mit dem Titel "Motorradtraining alle Tage"; es ist ebenfalls empfehlenswert. (lle.)

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