Aus der über 500-jährigen Herrschaftsgeschichte der pommerschen
Herzogsdynastie der Greifen sind vielfältige Spuren bis zum
heutigen Tage sichtbar. Die in diesem Band dargestellten
geschichtlichen Zeugnisse umfassen Inschriften, Wappen, Siegel,
Münzen, Bildnisse und Grabstätten. Des Weiteren werden die
Herrschaftszentren und Residenzen der Herzöge vorgestellt. Zu den
materiellen Zeugen dieser Dynastie zwischen dem 12. und 17.
Jahrhundert zählt nicht zuletzt die Wolgaster Fürstengruft, die
eine eingehende Würdigung erfährt. Die wechselvolle Geschichte des
Greifenhauses reicht von Wartislaw I., der als erster nachweisbarer
Vertreter dieser Herrscherfamilie den pomoranischen
Herrschaftsbereich auch auf weiträumige Gebiete westlich der Oder
ausweiten konnte, bis zum Aussterben des Greifenhauses im Jahre
1637. Mit dem reich bebilderten Band, der zum einhundertjährigen
Gründungsjubiläum der Historischen Kommission für Pommern
erscheint, wird so ein zentrales Kapitel der pommerschen Landes-
und Kulturgeschichte facettenreich dargelegt.
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