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Der Mann, der Shakespeare erfand
Edward de Vere, Earl of Oxford
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Produktinformation
- Verlag: Insel, Frankfurt
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. 595 S. m. Abb.
- Seitenzahl: 595
- Best.Nr. des Verlages: 17452
- Deutsch
- Abmessung: 220mm x 146mm x 37mm
- Gewicht: 722g
- ISBN-13: 9783458174523
- ISBN-10: 3458174524
- Best.Nr.: 26391025
Produktbeschreibung zu "Der Mann, der Shakespeare erfand"
Beschreibung
Diese erstaunlichen Behauptungen sind nicht Teil eines Romans, sondern einer wissenschaftlich fundierten Biographie, die romanhafter nicht sein könnte.
Kurt Kreiler hat den "Fall Shakespeare" neu aufgerollt. Im Gegensatz zu den bisherigen Verfechtern der "Oxford"-These arbeitet er nicht mit Vermutungen, sondern schafft Indizien herbei. Er erfindet nicht, sondern bringt Dokumente zum Sprechen. Shakspere,Bacon und Marlowe - haben das Nachsehen.
Dieses Buch ist das erste, das den Menschen hinter "Shakespeare" vor Augen stellt. Der Mann, der Shakespeare erfand räumt auf mit einer der langlebigsten Mystifikationen bzw. Fälschungen der Geschichte.
12.01.2010
Wer bin ich - und wenn ja, wie viele nicht?
Mit Sherlock Holmes auf Shakespeares Spuren: Kurt Kreiler sucht
nach der angeblich wahren Identität des großen Dramatikers und
vermischt munter Detektivarbeit und Klatschgeschichten,
Verschwörungstheorien und Räuberpistölchen.
Mit William Shakespeare verhält es sich genau konträr zu Sherlock
Holmes. Der Meisterdetektiv passt derart gut in seine Welt
spätviktorianischer Kultur, leicht dekadent, feinsinnig, genialisch
und dennoch dem Empirischen knallharter Fakten zugetan, dass er
einfach keine ausgedachte Kunstfigur, Produkt eines bezahlten
Schreiberlings, sein darf. Seit Anbeginn seiner Ermittlungsarbeit
pilgern daher Leser und Verehrer scharenweise in die Baker Street,
um Spuren seiner wahren Existenz zu sichten, und werden nicht
enttäuscht: Lupe, Geige, Büchersammlung, Teeservice und weitere
vertraute Gegenstände bezeugen dort die Tätigkeit des Meisters
genau so, wie wir sie aus den treuen Niederschriften Doktor Watsons
kennen. Gewiss werden in zweihundert Jahren allerhand Spürnasen die
Fährte aufnehmen und nachweisen, dass ein gewisser Arthur Conan
Doyle sich gänzlich unverdient als literarischer …
05.01.2010
Wer schrieb die Dramen William Shakespeares?
Neues von der Opposition gegen Stratford: Kurt Kreilers Biographie des elisabethanischen Aristokraten Edward de Vere, Earl of Oxford
Der schlichte Titel, mit dem ein Buch über den hierzulande eher unbekannten „Edward de Vere, Earl of Oxford” angekündigt wird, enthält die für eine breitere Öffentlichkeit noch immer provozierende Feststellung, der als der Größte unter den Großen gerühmte Dichter-Dramatiker William Shakespeare sei eine „Erfindung”, hinter der sich ein anderer Autor verberge: eben jener 17. Graf von Oxford. Erbittert reagiert seit je das inzwischen dreihundertfünzigjährige Lager der Stratfordianer mit seinem millionenschweren Ikonenkult auf diese und andere seit etwa 150 Jahren nicht verstummende Verdächtigungen: Das kann und darf nicht wahr sein.
Unverborgen hingegen ist der Autor dieser bemerkenswerten Biographie: Kurt Kreiler, „promovierter Germanist, Essayist, Herausgeber, Hörspielautor und Übersetzer in Köln”, der sich seit Jahren für die Anerkennung de Veres als Schöpfer der Werke Shakespeares einsetzt und nun die Summe seiner Recherchen über das Leben dieses …
Kundenbewertungen zu "Der Mann, der Shakespeare erfand" von "Kurt Kreiler"
Bewertung von Diana Brandhorst aus München am 06.01.2010
Kreiler hat in seiner Biographie des Earl of Oxford eine einfache aber geniale Idee umgesetzt: Er hat das Werk Shakespeares mit den geschichtlichen Ereignissen der Zeit verglichen. Auch wenn Shakespeares Werk zeitlose Themen behandelt, die heute noch genauso aktuell sind wie zu Ihrer Entstehungseit, gibt es in seinen Stücken viele Stellen, die auf zeitspezifische Gegebenheiten anspielen. Diese Stellen hat Kreiler aufgespürt. Dabei ging es ihm nicht nur um die großen politischen Geschehnisse, die in die Geschichte eingegangen sind, sondern auch um Alltagsereignisse wie ein vorübergehendes Theaterverbot in London oder einen Streit zwischen zwei literarischen Kontrahenten, die sich auf Shakespeare" beziehen. Dadurch und im Hinblick auf literarische Nachahmer konnte er nachweisen, dass die Werke alle einige Jahre früher geschrieben wurden als gemeinhin angenommen (vergleiche Kreiler 578 - 581). Was William Shakspere aus Stratford-upon-Avon als Autor der Werke nicht in Betracht kommen lässt, aber sehr wohl den Earl.
Übrigens ist das Buch spannend geschrieben und wurde im SPIEGEL sehr positiv besprochen (Der Spiegel 47/2009 S. 114 - 117).
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12.01.2010
Tobias Döring lässt keinen Zweifel daran, dass er die in Kurt
Kreilers Buch dargelegte, bereits seit 1920 kursierende These,
hinter William Shakespeare stecke in Wahrheit der anonym bleiben
wollende 17. Earl of Oxford, Edward de Vere, für ausgemachten
Humbug hält. Als Anhänger einer "gut organisierten
Oxford-Bewegung" gehe es dem deutschen Autor darum, diese
These zu untermauern, erklärt der Rezensent, der sich allerdings
vor allem mit nicht belegten "Verschwörungstheorien" und
obskurem "Geniekult" konfrontiert sieht. Für diesen
Leserkreis sei es schlechterdings undenkbar, dass der Sohn eines
Handschuhmachers derart tiefen Einblick in die englische
Adelsgesellschaft haben sollte, weshalb sie de Vere, von dem
offiziell lediglich mittelmäßige dichterische Werke bekannt sind,
die berühmten Shakespeare'schen Dramen zuschrieben, erklärt der
Rezensent. Wenn es aber darum geht, sich ein Bild von der
elisabethanischen Gesellschaft und deren adligen Vertretern zu
machen, kann man sich durchaus an den vielen Geschichten und
Anekdoten des Autors erfreuen, für schlüssige Beweisführungen
allerdings empfiehlt der Rezensent lieber die Sherlock
Holmes-Romane von Conan Doyle.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezension
"Wer schrieb Shakespears Werke? Die Frage geistert seit gut
200 Jahren durch die Welt der Literatur. ... Etwa 50 Zeitgenossen
werden verdächtigt, am heftigsten wird darum gestritten, dass
Edward de Vere, Earl of Oxford, der Hauptverdächtige ist. Kreiler
rollt in seiner gründlichen Biografie des Earls "den
Fall" neu auf. Wenn er auch keine unschlagbaren Beweise
vorlegt, so hat er doch handfeste Indizien. Sie dürften jedes
Schwurgericht überzeugen: Shakespeare ist ein Pseudonym, Edward de
Vere ging am Hof Elisabeths I. ein und aus, und die Dramen wurden
nicht etwa für das Globe Theatre geschrieben, sondern für die
englische Hofbühne."
Sibylle Mulot Focus
Rezensionen und Kritik
»Wenn Kreiler auch keine Beweise vorlegt, so überzeugt er doch mit handfesten Indizien.«
Autorenporträt zu "Kurt Kreiler"
Kurt Kreiler, geboren 1950 in München, promovierter Germanist, lebt als Essayist, Herausgeber, Hörspielautor und Übersetzer in Köln.
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5 Marktplatz-Angebote für "Der Mann, der Shakespeare erfand" ab EUR 18,00
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