Der Anfang aller Dinge - Küng, Hans

Hans Küng 

Der Anfang aller Dinge

Naturwissenschaft und Religion

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Der Anfang aller Dinge

Hans Küng unternimmt eine aufregende Exkursion zu den Fragen, die die Menschheit seit Anbeginn beschäftigt haben: Was ist der Anfang von Welt und Mensch? Ist alles Zufall? Ist Willensfreiheit eine Illusion? Und er zeigt: Nur Naturwissenschaft und Religion zusammen können Antwort geben auf die Frage, »was die Welt im Innersten zusammenhält«.


Produktinformation

  • Verlag: Piper
  • 2008
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 246 S.
  • Seitenzahl: 246
  • Serie Piper Bd.5168
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 121mm x 25mm
  • Gewicht: 273g
  • ISBN-13: 9783492251686
  • ISBN-10: 3492251684
  • Best.Nr.: 23318226
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.01.2008

Auch Himmelsstürmer können irren

Welche Fehler hätte sich Richard Dawkins in seinem Bestseller "Der Gotteswahn" ersparen können, wenn er vor Drucklegung Hans Küngs Buch "Der Anfang aller Dinge" gelesen hätte?

Die Entschiedenheit, mit der Richard Dawkins, dieser Protagonist des "neuen Atheismus", auftritt, steht in seltsamem Kontrast zu einer grundlegenden Unschärfe: Nirgendwo wird von Dawkins richtig geklärt, wen oder was genau er im Visier hat, wenn er sich gegen die Religion wendet. Wendet er sich gegen die Religion der Fundamentalisten in den Südstaaten oder gegen die Religion derer, die den Irakkrieg als Kreuzzug betrachten? Visiert Dawkins' Religionskritik jene Abtreibungsgegner an, die zur Not einen Arzt töten, oder die Kreationisten mit ihrer Sechs-Tage-Welt? Unschärfe scheint bei Dawkins Erfolgsprogramm. Sie prägt jedenfalls sein Buch "Der Gotteswahn" (Ullstein Verlag, F.A.Z. vom 10. September 2007), das auch hierzulande seit Monaten einen Spitzenplatz auf der Bestsellerliste behauptet.

Was ist von theologischer Seite zu Dawkins' Voodoo-Theologie zu sagen? Nach breitem theologischem Konsens braucht sich ein aufgeklärter …

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»Die Naturwissenschaften helfen, Gesetzmäßigkeiten und Funktionsweisen zu verstehen; für Fragen nach dem Ursprung des Seins und dem Sinn des Lebens jedoch reden die Religionen. Lernen, das eine vom anderen zu unterscheiden - nicht mehr und nicht weniger wollte Hans Küng mit seinem Buch erreichen. Es ist ihm vorzüglich gelungen.« Neue Zürcher Zeitung

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Recht kritisch sieht Johan Schloemann das neue Buch Hans Küngs, in dem der Theologe Religion und Naturwissenschaft versöhnen will. Küngs dialogorientieres Weltethos-Bekenntnis beschreibt Schloemann als "schwammiges, wohlmeinendes Ethik-Destillat", kompatibel mit allem und jedem, "mit transzendentaler Restsüße". Nun vermittelt Küngs neues Buch nach Ansicht Schloemann auf den ersten Blick den Eindruck, es hätte Handfesteres zu bieten, werden doch Ergebnisse der modernen Physik und Biologie vom Urknall bis zur Hirnforschung zusammengestellt. In Küngs Vermittlungsversuch zwischen Naturwissenschaft und Religion gegenüber den bisherigen zahlreichen Versöhnungsangeboten kann der Rezensent allerdings nichts Neues erkennen. Herausgekommen seien dabei lediglich "unzählige unbeholfene Ausrufezeichen" sowie "Gummiformeln".

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.01.2006

Restsüße für alle
Hans Küng will Religion und Naturwissenschaft versöhnen
Ein spöttischer Bekannter des Rezensenten hat einmal gesagt: „Es gibt nur eines, was schlimmer ist als linientreue Katholiken. Das sind kritische Katholiken.” So unfair die Aussage klingt, so verblüffend passend lässt sie sich auf prominente katholische Dissidenten wie beispielsweise Eugen Drewermann oder Uta Ranke-Heinemann anwenden. Auf Figuren also, die es in ihrem Widerstand gegen die kirchliche Hierarchie und Dogmatik zu einem solchen Maß an Unerträglichkeit gebracht haben, dass man dem Umgang mit ihnen ein Gespräch mit einem fundamentalistischen Kardinal allemal vorziehen würde.
Nicht viel anders verhält es sich mit dem heute 77 Jahre alten Kirchenkritiker und Großökumeniker Hans Küng. Nicht, dass der Mann etwa böse wäre oder verknöchert und verschlossen. Nein, das Problem liegt im Gegenteil: Er hat die besten Absichten und ist sehr, sehr offen. Dialog ist immer gut, denkt sich Küng, seit ihm 1979 die Lehrbefugnis entzogen wurde, und aus dieser Einsicht hat er ein schwammiges, wohlmeinendes Ethik-Destillat für alle Kulturen der Welt gewonnen, mit …

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Hans Küng, geboren 1928 in Sursee/Schweiz, studierte an der Päpstlichen Universität in Rom Philosophie und Theologie, nahm als Experte am Zweiten Vatikanischen Konzil teil, ist katholischer Priester und Professor emeritus für Ökumenische Theologie an der Universität Tübingen und Präsident der Stiftung Weltethos. Ihm wurde 1979 - wegen kritischer Äußerungen - vom Papst die kirchliche Lehrbefugnis entzogen. 2012 wurde Hans Küng mit dem italienischen "Nonino-Kulturpreis" ausgezeichnet.

Kundenbewertungen zu "Der Anfang aller Dinge" von "Hans Küng"

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 3 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** gut)
***** ausgezeichnet
***** sehr gut
***** gut
 
(1)
***** weniger gut
***** schlecht
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Bewertung von josef bäcker aus koblenz am 04.11.2006 ***** gut
Leider wird hier zu viel alt bekanntes wiederholt. Man erwartet eine kontroverse Diskussion zwischen Theologie und Wissenschaft, erhält aber doch nur eine subjektive theologische Sichtweise. Dabei gibt es sowohl auf philosophischer Seite, angefangen beim Buddhismus über Existentialismus bis zur Ontologie jede Menge "Gottesbeweise" und Erklärungen zum Sinn unseres Seins. Gerade die moderne Wissenschaft ergänzt mit Quantenphysik und Chaosforschung die Suche nach Gott und den Rätseln unserer Existenz. Dies alles kommt hier zu kurz. Wer tiefer in das Mysterium unseres Seins eintauchen will sollte GOTTES GEHEIME GEDANKEN lesen, Danke u. Gruß, Volker !



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