Begegnungen mit Büchern - Zweig, Stefan

Stefan Zweig 

Begegnungen mit Büchern

Aufsätze und Einleitungen aus den Jahren 1902-1939

Herausgeber: Beck, Knut
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Begegnungen mit Büchern

Wem, wie Stefan Zweig, das Buch "Eingang zur Welt" ist, kann im eigenen Schaffen sich nicht genügen, er braucht die Bücher der anderen und die Auseinandersetzung mit vielem von dem, was vor ihm geschrieben wurde, und dem, was zugleich mit dem Eigenen entsteht. Vorbilder sind zu bekennen, Kollegen zu beachten. Stefan Zweig war, nach eigener Aussage, "ein ungeduldiger und temperamentvoller Leser", den "jede Weitschweifigkeit, alles Schwelgerische und Vage-Schwärmerische, alles Undeutliche und Unklare, alles Überflüssig-Retardierende in einem Roman, einer Biographie, einer geistigen Auseinandersetzung irritierte". Seinen Leseeindruck hat er zumeist unmittelbar - teils spontan in Rezensionen, teils wohldurchdacht in Einleitungen - je nach Einschätzung der Tagesaktualität oder der Weiterwirkung eines Buches formuliert. Aus der Fülle dieser Texte wurde eine möglichst repräsentative Auswahl getroffen, die nach Nationalliteraturen und innerhalb dieser nach historischen Daten geordnet ist. Denn nur durch das Zusammenziehen einzelner Äußerungen über Klassiker und deren Interpreten sowie über Zeitgenossen, über Bücher deutscher oder französischer, englischer, russischer Autoren läßt sich ihre Rezeption durch Stefan Zweig, ihre gelegentliche Auswirkung auf seine eigenen Werke, relativ deutlich konturieren, sein literarisches Interessenfeld sich aufzeigen.


Produktinformation

  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt
  • 1983
  • 1983.
  • Ausstattung/Bilder: 247 S.
  • Seitenzahl: 247
  • Gesammelte Werke in Einzelbänden
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 113mm x 17mm
  • Gewicht: 214g
  • ISBN-13: 9783100970619
  • ISBN-10: 3100970616
  • Best.Nr.: 02246283
Stefan Zweig (1881-1942) wuchs als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Wien auf. Er schrieb Gedichte, Novellen, Dramen und Essays, die 1933 der Bücherverbrennung der Nazis zum Opfer fielen. Er lebte von 1919 bis 1934 in Salzburg, emigrierte von dort nach England und 1941 nach Brasilien. Sein episches Werk machte ihn ebenso berühmt wie seine historischen Miniaturen und die biographischen Arbeiten. Am 23. Februar 1942 schied er in Petrópolis, Brasilien, freiwillig aus dem Leben.

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