Ausgerastet - McClintock, Norah

Ausgerastet

Norah McClintock 

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Ausgerastet

Um seine Aggressionen in den Griff zu bekommen, soll Josh einen Hunde-Trainings-Kurs machen. Bald macht Josh das Training Spaß. Bis ein alter Feind gegen ihn intrigiert  ...

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"Eine hervorragende Reihe....altersgemäße Themen und Situationen, leichte Lesbarkeit ohne Qualitätsverlust." Highschool Teacher

"Ich habe inzwischen mehr als 12 Bücher aus der Reihe gelesen und fand alle klasse.Weiter so!" Ein Fan, Ashlea MacDonald, 12


Produktinformation

  • Verlag: Cbt
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 125 S.
  • Seitenzahl: 125
  • cbt Taschenbücher Bd.30530
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 18 cm
  • Gewicht: 125g
  • ISBN-13: 9783570305300
  • ISBN-10: 3570305309
  • Best.Nr.: 23823973
Norah McClintock wuchs in Montreal auf und machte ihren Abschluss in Geschichte an der McGill University. Sie ist fünffache Gewinnerin des "Ellis Award for Best Juvenile Crime Novel" und lebt mit ihrer Familie in Toronto, Kanada.

Leseprobe zu "Ausgerastet"

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Leseprobe zu "Ausgerastet" von Norah McClintock

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Leseprobe zu "Ausgerastet" von Norah McClintock

Eigentlich war alles ganz einfach. Du hast die Wahl, hatten sie gesagt. Entweder machst du eine normale Aggressionstherapie mit, wo du im Grunde genommen einmal in der Woche mit einem Haufen Loser herumsitzt und darüber redest, was dich aufregt und was du vielleicht besser gemacht hättest, als die Wand oder jemand anderen mit der Faust zu bearbeiten. Oder du nimmst an diesem Spezialkurs teil, wo du lernst, Hunde zu trainieren. Hmmm, lass mich mal nachdenken... Option eins oder zwei?

Ich entschied mich für die Hunde. Das musste doch einfach besser sein, als sich das Gejammer von ein paar Freaks anzuhören, oder? Und wie schwer konnte so was schon sein?

Die Sache lief von der ersten Minute an schief.

Die Frau am Empfang befahl mir, in das Zimmer zu gehen, das sie als Übungsraum bezeichnete. Ich öffnete die Tür und da war Scott. Er stand mit ein paar anderen Jungs mitten im Zimmer. Als sich die Tür öffnete, drehte er sich um. Er sah mich an und grinste, als ob nichts passiert wäre, als ob wir immer noch Freunde wären. Er hatte ein leicht schiefes Lächeln, das ihn immer etwas dämlich aussehen ließ. Ich lächelte nicht zurück. Stattdessen ballte ich die Fäuste.

"He, Josh", sagte jemand hinter mir.

Ich wirbelte herum, weil ich dachte, es wäre noch jemand aus meiner Vergangenheit. Wäre ja logisch: Dass Scott hier war, war schon schlimm. Da konnte es doch eigentlich gleich noch schlimmer kommen.

Aber es war Mr "Nenn mich Brian" Weller, der den Kurs leitete. Ich hatte ihn einmal kurz getroffen, nachdem ich mich beworben hatte. Das gehörte mit zum Kurs. Bevor man zugelassen wurde, musste man ein Bewerbungsgespräch führen. Die meisten Fragen drehten sich darum, was für Erfahrungen man mit Tieren hatte und was man von Leuten hielt, die Tiere quälten. Ich gab zu, dass ich noch nie ein Haustier gehabt hatte und dass ich nicht wusste, ob ich Tiere überhaupt mochte. Ich hatte gedacht, das wär's dann gewesen - sie würden mich sofort zum normalen Kurs zurückschicken. Aber sie taten es nicht.

Mr Weller lächelte mich an. "Hast du gut hergefunden?", erkundigte er sich.

"Mein Bruder hat mich hergefahren", erklärte ich. Ich lebe bei meinem älteren Bruder Andrew, seiner Frau Miranda und ihrem neun Monate alten Sohn Digby (fragt mich nicht, woher der dämliche Name kommt).

"Es ist schön, einen großen Bruder zu haben, der einen unterstützt", meinte Mr

Weller.

Andrew freute sich eigentlich am meisten darüber, dass ich in den Kurs aufgenommen worden war, weil ich so noch ein paar Stunden weniger in der Wohnung war. Seit fast einem Monat wohnte ich jetzt bei ihm und Miranda, seit ich aus dem Heim entlassen worden war. Miranda sagte zwar nicht direkt, dass sie mich nicht dahaben wollte, aber mir war klar, dass sie von meiner Anwesenheit nicht begeistert war. Die Wohnung war einfach zu klein. Sie teilte sich mit Andrew und Digby und seiner Wiege ein Zimmer. Ich schlief auf dem Sofa im Wohn-/Esszimmer. Außerdem gab es noch ein Bad und eine Küche. Andrew hatte gesagt, ich könnte bei ihnen wohnen, solange ich nicht wieder Mist baute. Sobald ich mit dem Programm fertig war, müsste ich mir einen Job suchen, wenn möglich sogar noch eher. Aber das würde schwierig werden, denn morgens musste ich in die Schule, um wenigstens ein paar Fächer nachzuholen, die ich im letzten Schuljahr verpasst hatte, und die Lehrer deckten mich kräftig mit Hausaufgaben ein. Andrew meinte, ich müsste den ganzen Sommer über arbeiten, und wenn die Schule wieder begann, einen Teilzeitjob annehmen, um etwas zum Haushalt beizutragen. Er sagte, sobald ich einen Job hätte und zeigte, dass ich ihn auch behalten würde, würde er sich nach einer größeren Wohnung umsehen.

Wieder sah ich zu Scott hinüber. Er schien sich bei den anderen Jungs ganz wohlzufühlen. Auch Mr Weller sah ihn an.

"Du kennst Scott, nicht wahr?", fragte er. Es hörte sich an wie eine Frage. Doch natürlich hatte er meine Akte gelesen und kannte die Antwort.

"Mach dir keine Sorgen deswegen, Josh", meinte er. "Wenn sich herausstellt, dass Scotts Anwesenheit für dich ein Problem ist, dann werden wir uns damit befassen."

Klar. Als ob ich jemanden brauchte, der meine Probleme für mich löste. Ich sah Scott an und erwiderte: "Warum sollte das ein Problem sein?"

Mr Weller sah mich einen Moment lang an. Dann nickte er und streckte einladend den Arm aus, als Zeichen, dass ich gleich in den Raum gehen sollte.

Sie hatten drei Stuhlreihen mit je acht Stühlen aufgestellt. Aber als ich die Leute im Raum zählte, kam ich nur auf vierzehn, einschließlich Mr Weller. Nur ein Mädchen war dabei. Sie ging gleich auf Mr Weller zu, als er eintrat, daher nahm ich an, dass sie ihm aushalf. Sie sah ziemlich süß aus.

Scott ging zu ihr, sagte etwas und sie lachte. Scott konnte ja so charmant sein. Zumindest erweckte er gerne diesen Eindruck. Aber ich fiel nicht darauf herein. Dann blickte Scott zum hinteren Ende des Raums, wo ich stand. Wieder grinste er mich an. Ich warf ihm einen eisigen Blick zu, der sagte: Mir doch egal. Aber mir war es nicht egal. Ich würde es ihm heimzahlen, und wenn es das Letzte wäre, was ich tat.

Kundenbewertungen zu "Ausgerastet" von "Norah McClintock"

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 23.03.2011   weniger gut
Das Buch Ausgerastet finde ich eher langweilig.
Die Grundgeschichte ist sehr gut, doch die Umsetzung nicht.
Das Buch hat keine Höhenpunkte, es ist eintönig.
Ausserdem finde ich es hat zu wenig Seiten und es ist zu gross geschrieben.

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