Die Symphonien Bruckners

Die Symphonien Bruckners

Entstehung, Deutung, Wirkung

Hrsg. im Auftr. d. Bayer. Rundfunks v. Renate Ulm
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Die Symphonien Bruckners

Anton Bruckner, neben Brahms der bedeutendsten Symphoniker im ausgehenden 19. Jahrhundert, hat seine Zeitgenossen immer polarisiert; diese ambivalente Wirkung wurde von Gustav Mahler auf die Formel "Halb Genie, halb Trottel" verkürzt. Heute ist Bruckners Werk unangefochten und wichtiger Bestandteil der Konzertliteratur.

Das Buch enthält eine umfassende Betrachtung von Bruckners symphonischem Werk mit Werkbeschreibung, Dokumenten, einem Essay zu besonderen Aspekten in Leben und Werk, eine kleine Biographie Bruckners, eine allgemeine Charakteristik seiner Symphonik und zahlreiche Abbildungen.

"Für mich hat die Musik Anton Bruckners eine Qualität, die sie von den Werken der meisten anderen Komponisten absetzt, ja darüber erhebt: Majestät. Diese würdige Erhabenheit, diese empfindsame Tiefe finden wir sonst nirgendwo." Lorin Maazel


Produktinformation

  • Verlag: Bärenreiter
  • 2005
  • 3. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 255 S. m. Abb.
  • Seitenzahl: 255
  • Bärenreiter Werkeinführungen
  • Best.Nr. des Verlages: BVK 1590
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 123mm x 14mm
  • Gewicht: 251g
  • ISBN-13: 9783761815908
  • ISBN-10: 3761815905
  • Best.Nr.: 09410985
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 20.05.1999

Ges-Dur ist ganz weit weg
Nacherzählt, nicht ausgelegt: Wieso Bruckners Symphonien offenbar nichts bedeuten sollen

"Wagnerianer, Katholiken, Mystiker aller Schattierungen, Anthroposophen, Nationalsozialisten - sie alle erklären Bruckner als den ihren. Da aber Musik an sich bekanntermaßen keinen anderen Inhalt als Musik hat, keine Information wie etwa ein Gedicht oder ein Gemälde vermittelt, kann sie weder katholische noch arische Aussagen machen." Wohl mag ein "entsprechend disponierter Hörer" langsame, leise Musik als traurig empfinden. Nur kann Musik "im außermusikalischen Bereich nicht eindeutig sein. Wird sie dennoch außermusikalisch gedeutet, seit sie für alle Interpretationen offen."

Hinter solchen Sätzen stehen ein naiver Wahrheitsbegriff (Eindeutigkeit), ein unzureichendes Verständnis von ästhetischem Gehalt (Information, Aussage), ein steriles Musikbild (warum sollte man sie hören, wenn sie nur sich selbst zum Inhalt hat?) und ein ganz verqueres Verhältnis zum Interpretieren. Einesteils ist die Frage, wie langsam oder leise ein Stück vorgetragen werden soll, gerade Grundfrage jeder musikalischen Interpretation, nichts …

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BACKCOVER:

"Für mich hat die Musik Anton Bruckners eine Qualität, die sie von den Werken der meisten anderen Komponisten absetzt, ja darüber erhebt: Majestät. Diese würdige Erhabenheit, diese empfindsame Tiefe finden wir sonst nirgendwo." (Lorin Maazel)
Renate Ulm, geboren 1957, studierte Klavier sowie Musik- und Theaterwissenschaften und arbeitet seit ihrer Promotion als Redakteurin in der Hauptabteilung Musik des Bayerischen Rundfunks.

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