Sommerwogen - Twain, Mark

Mark Twain 

Sommerwogen

Eine Liebe in Briefen

Aus d. Amerikan. übers. u. hrsg. v. Alexander Pechmann
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Sommerwogen

"Ich bin jung & sehr gutaussehend ... & sie ist wahrhaftig das schönste Mädchen, das ich je gesehen habe." - Mark Twain war zweiunddreißig Jahre alt, als er sich zum ersten und einzigen Mal verliebte. Die Briefe an Livy Langdon, seine "Seelenschwester", später Verlobte, Ehefrau und Mutter seiner Kinder, werden über die Jahre immer mehr zu amüsanten, anrührenden Lebenszeugnissen des berühmten Autors, der offen von seinen Erfolgen und Niederlagen, Hoffnungen und Ängsten schreibt und so manche Anekdote zum Besten gibt. Man findet darin eine lange Verteidigung des Rauchens, Spekulationen über die Unsterblichkeit der Seele, detektivische Nachforschungen über den geheimnisvollen Verehrer eines Dienstmädchens, Erinnerungen an Reisen, aber auch Verzweiflung über wirtschaftliche Fehlschläge und unheilbaren Schmerz über den Tod der Lieblingstochter Susy.

Die literarische Sensation: Der zärtliche Mark Twain
Temperamentvoll, voller Witz und Einfallsreichtum so schrieb Mark Twain über dreißig Jahre an Livy Langdon, seine große Liebe. Alexander Pechmann hat die funkelnden Liebesbriefe nun erstmals ins Deutsche übertragen und zu einem hinreißenden Porträt des großen amerikanischen Erzählers zusammengestellt.
"Ich bin jung & sehr gutaussehend & sie ist wahrhaftig das schönste Mädchen, das ich je gesehen habe." Mark Twain war zweiunddreißig Jahre alt, als er sich zum ersten und einzigen Mal verliebte. Die Briefe an Livy Langdon, seine "Seelenschwester", später Verlobte, Ehefrau und Mutter seiner Kinder, werden über die Jahre immer mehr zu amüsanten, anrührenden Lebenszeugnissen des berühmten Autors, der offen von seinen Erfolgen und Niederlagen, Hoffnungen und Ängsten schreibt und so manche Anekdote zum Besten gibt. Man findet darin eine lange Verteidigung des Rauchens, Spekulationen über die Unsterblichkeit der Seele, detektivische Nachforschungen über den geheimnisvollen Verehrer eines Dienstmädchens, Erinnerungen an Reisen, aber auch Verzweiflung über wirtschaftliche Fehlschläge und unheilbaren Schmerz über den Tod der Lieblingstochter Susy.


Produktinformation

  • Verlag: Aufbau-Verlag
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 304 S. 180 mm
  • Seitenzahl: 304
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 127mm x 22mm
  • Gewicht: 295g
  • ISBN-13: 9783351033033
  • ISBN-10: 3351033036
  • Best.Nr.: 27885846
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 21.04.2010

Der Mann, der keine Könige mochte
Vor 100 Jahren starb der Dampfschifflotse, Wanderdrucker und erste wahrhaft amerikanische Schriftsteller Mark Twain
Im Alter von dreißig Jahren hatte Samuel Langhorne Clemens schon einiges hinter sich. Aus einem kleinen Dorf am Mississippi stammend, musste er nach dem Tod seines Vaters frühzeitig als Botenjunge und Gehilfe eines Schmieds zum Unterhalt der Familie beitragen, wurde Lehrling in einer Druckerei, brannte mit achtzehn durch, hielt es nirgends lange aus, ging als Drucker, Reporter und Zeitungsmann in den Osten der USA, dann weit in den Westen, der eben erst anfing, der Wilde zu werden, zunächst nach Iowa, dann in die neuen Goldgräberstädte Nevadas und Kaliforniens. Zwischendrin lagen einige Jahre, die er als Lotse auf den Schaufelraddampfern des Mississippi verbrachte, ein Job, der wichtiger und angesehener war als der des Kapitäns, denn beim Lotsen lag die Verantwortung, das Schiff sicher über die wandernden Untiefen des immer launischen Stroms zu führen. Vor kurzem erst hatte er sich ein Pseudonym zugelegt, Mark Twain, und damit der Welt verkündet, dass er sich ihr nunmehr vor allem als Autor zu präsentieren …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 21.04.2010

Solch ein Kriminalfall ist nur etwas für Knallköpfe

Durch dick und dünn: Auch hundert Jahre nach seinem Tod ist Mark Twain immer noch für Überraschungen gut. In Neuerscheinungen begegnet er uns als Hawaii-Reisender und Verbrecherjäger, als Zwillingsforscher und großer Liebender.

Es gibt unangenehmere Pflichten, als ein paar Monate nach Hawaii zu fahren, um von dort für die "Daily Union" nach Sacramento zu berichten, vor allem für einen Journalisten, der sich mit gerade dreißig Jahren schon ausgebrannt fühlt: "Ich musste", schreibt Samuel Clemens, der sich als Autor Mark Twain nannte, in seinem Erinnerungsbuch "Durch dick und dünn" (1872), vor dieser Reise in San Francisco "tagtäglich ohne Rast und Ruh einen Bericht schreiben, und dessen wurde ich unsäglich überdrüssig. Der Drang zum Vagabundieren überfiel mich mit Macht."

Trotzdem ließ er die erste Gelegenheit, mit dem Dampfer "Ajax" nach Hawaii zu fahren, vorüberstreichen, verbrachte aber schließlich im Frühjahr und Sommer 1866 doch noch fünf Monate auf Hawaii, schrieb in dieser Zeit immerhin 25 Briefe an den Verleger und bereiste die Inselgruppe nach Kräften. Er ließ sich …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Szenen einer Ehe erkennt Tilman Spreckelsen beim Lesen dieser deutschsprachigen Auswahl von Briefen Mark Twains an seine Frau Olivia Langdon, ergänzt durch einige Antwortbriefe und Korrespondenz aus dem familiären Umfeld. Dem Rezensenten belegen die Briefe nicht nur die Ernsthaftigkeit, mit der Twain 1870 in diese Ehe ging, sondern auch den Kontrast einer "olivialosen", durchaus bedrohten Existenz. Und sie bedeuten ihm das Wunder einer sich hier aussprechenden Zärtlichkeit und eines Wandels beider durch ihre Beziehung. Wen die Ehe am Ende mehr bekehrt hat, die tief religiöse Olivia oder den trunk- und nikotinsüchtigen Twain, vermag der Rezensent nicht zu entscheiden.

© Perlentaucher Medien GmbH
Mark Twain, geb. am 30.11.1835 in Florida (Missouri). Sein eigentlicher Name ist Samuel Longhorne Clemens. Der Vater starb 1847 und Twain musste im Alter von zwölf Jahren die Schule abbrechen und begann eine Lehre als Schriftsetzer. Mit 17 Jahren ging er nach New York, dann nach Philadelphia, wo er die ersten Reiseskizzen schrieb. Von 1857-60 war er Lotse auf dem Mississippi, nahm am Sezessionskrieg auf der Seite der Konföderierten teil und war 1861 Silbersucher in Nevada. 1864 lebte er in San Francisco, 1866 als Reporter auf Hawaii und 1867 als Reisender in Europa und Palästina. Er gründete einen Verlag, musste aber 1894 Konkurs anmelden und ging auf Weltreise, um mit Vorträgen seine Schulden abzutragen. Mark Twain starb am 21.4.1910 in Redding (Connecticut).

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7 Marktplatz-Angebote für "Sommerwogen" ab EUR 7,00

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