Das Personenlexikon zum Dritten Reich - Klee, Ernst

Ernst Klee 

Das Personenlexikon zum Dritten Reich

Wer war was vor und nach 1945

Broschiertes Buch
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
17 ebmiles sammeln
EUR 16,95
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Das Personenlexikon zum Dritten Reich

"Mehr als ein 'Who's who' des 'Dritten Reiches' - Ernst Klee ist ein Standardwerk gelungen." DIE ZEIT

"Eine wahrhaft herkulische Leistung. Nie zuvor hat ein einzelner Forscher eine solche Arbeit allein zu schultern gewagt" (Sehepunkte/historicum.net) so lautet eine von vielen Bewertungen, mit der die Fachpresse die 2003 erschienene Originalausgabe als Standardwerk begrüßte. Das Personenlexikon bietet zuverlässige und nachprüfbare Informationen über die Tätigkeiten der wichtigsten Personen während und auch nach dieser Zeit.
Klee hat jahrzehntelang bei der Arbeit an seinen zahlreichen Büchern systematisch biographische Angaben über die wichtigsten Personen gesammelt und ständig aktualisiert. So konnte das vorliegende Werk langsam aber sicher wachsen und zu einem soliden Nachschlagewerk heranreifen. Am Schluss des Buches findet sich eine ausführliche Bibliographie.
Mit seinen 4300 stichwortartigen Einträgen stellt der Klee alle konkurrierenden Werke souverän in den Schatten. Das Personenlexikon ist unverzichtbar für all diejenigen, die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen.


Produktinformation

  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
  • 2011
  • 3. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 732 S.
  • Seitenzahl: 732
  • Fischer Taschenbücher Bd.16048
  • Deutsch
  • Abmessung: 194mm x 127mm x 43mm
  • Gewicht: 545g
  • ISBN-13: 9783596160488
  • ISBN-10: 3596160480
  • Best.Nr.: 14096471
"Stichprobenvergleiche mit anderen Lexika und einschlägigen Monographien bestätigen nicht nur die Zuverlässigkeit von Klees Werk, sondern vor allem auch seine unübertroffene Vollständigkeit." (Frankfurter Rundschau)<br/><br/>"Eine wahrhaft herkulische Leistung. Nie zuvor hat ein einzelner Forscher eine solche Arbeit allein zu schultern gewagt." (Sehepunkte/historicum.net)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.04.2007

Was aus den Tätern, Mitläufern und Opfern wurde
Karrieren von Künstlern im "Dritten Reich"

"In diesen heil'gen Hallen kennt man die Rache nicht", sang der Bassist Hans Erl 1938 in der Festhalle - und wurde von seinen späteren Henkern freigelassen. "Nach dem Osten abgewandert", vermeldete 1942 die Gestapo.

Hans Erl und Franz Konwitschny. Bassist am Opernhaus Frankfurt der eine, Frankfurter Generalmusikdirektor der andere. Als der Dirigent Konwitschny 1938 die Stelle antrat, hatte der Sänger Erl seine längst verloren - als Jude 1933 entlassen. Doch einen großen Auftritt hatte Erl noch. Im November 1938, als Konwitschny schon in Frankfurt dirigierte, sang er in der Festhalle. Sein Publikum waren Gestapo- und SS-Leute sowie jüdische Frankfurter, die nach der Pogromnacht von diesen ins KZ Buchenwald befördert werden sollten.

Die Szene ist zu einer Frankfurter Legende geworden. "Was sind Sie von Beruf?", fragte ein Obergruppenführer den Festgenommenen. "Ich bin Opernsänger." "Dann singen Sie mal die Arie aus der ,Zauberflöte' und singen sich damit frei." Erl sang vom Balkon der Festhalle: "In diesen heil'gen Hallen kennt man die …

Weiter lesen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.12.2005

Wer war wer im Dritten Reich?
4300 Personen auf 700 Seiten
Wollte man wissen, wer aus der deutschen Elite was war in der Zeit zwischen 1933 bis 1945, musste man bislang zu den biografischen Lexika von Robert Wistrich oder Hermann Weiß greifen. Wistrichs Pionierarbeit erschien 1963. Deren Überarbeitung durch Weiß (1998) enthielt - bei allen Verdiensten - viele Lücken. Diese füllt seit zwei Jahren das Lexikon von Ernst Klee - von der Ausbildung her Theologe und Religionspädagoge. Jetzt ist die aktualisierte Taschenbuchausgabe erschienen.
„Der” Klee wird ein unentbehrliches Hilfsmittel, ein Standardwerk sein. Ohne wissenschaftliche Mitarbeiter hat der Autor auf gut 700 Seiten rund 4300 Personen porträtiert. Das Lexikon enthält Angaben zu Personen aus Militär, Justiz, Verwaltung, Wissenschaft, Medizin, Fürsorge, Wirtschaft und Politik. Die uneinheitliche Berücksichtigung von Personen aus Kunst und Kultur wird Klee demnächst mit einem „Lexikon zum Kulturleben im Dritten Reich” korrigieren.
Begradigte Karrierewege
Viele Namen erscheinen überhaupt erstmals bei Klee, die großen Konversationslexika halten sich bei Biografien gern zurück. …

Weiter lesen
Ernst Klee, geboren 1942, studierte Theologie und Sozialpädagogik und publizierte zunächst zu Randgruppen-Themen; 1982 Adolf-Grimme-Preis für den Fernsehfilm über das Leben einer Kleinwüchsigen. 1983 erschien sein richtungweisendes Buch "'Euthanasie' im NS-Staat. Die Vernichtung 'lebensunwerten Lebens'". Es folgten die "Dokumente zur 'Euthanasie'" (1985) und "Was sie taten, was sie wurden" (1986) über die Nachkriegskarrieren der "Euthanasie"-Ärzte. Für sein Buch "Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer" erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis. Zuletzt erschien "Deutsche Medizin im Dritten Reich" (2001), in dem er einmal mehr feststellte, dass die Täter von gestern nach 1945 hofiert, die Opfer hingegen noch einmal verhöhnt wurden.

Leseprobe zu "Das Personenlexikon zum Dritten Reich"

Bitte klicken Sie auf die Navigation oder das Artikelbild, um in Das Personenlexikon zum Dritten Reich zu blättern!


3 Marktplatz-Angebote für "Das Personenlexikon zum Dritten Reich" ab EUR 12,00

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
wie neu 12,00 10,80 Banküberweisung Versandantiquariat Burghart 100,0% ansehen
wie neu 16,30 0,00 Banküberweisung gregorgille 95,2% ansehen
wie neu 16,45 5,00 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Selbstabholung und Barzahlung, moneybookers, PayPal, Lastschrift, Banküberweisung Steinberger Hof 99,7% ansehen
Mehr von