Die Mauer - Wolfrum, Edgar
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Edgar Wolfrum 

Die Mauer

Geschichte einer Teilung

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Die Mauer

Die Mauer war das zentrale Monument des Kalten Krieges und ein Symbol für die Zweiteilung der Welt. Edgar Wolfrum schildert die Hintergründe ihrer Entstehung, zeigt, was es hieß, in ihrem Schatten zu leben und lässt die dramatischen Ereignisse des Mauerfalls vor 20 Jahren wieder aufleben.
Eine Mauer um Berlin zu bauen, um 16 Millionen Menschen einzusperren, diese Idee war ungeheuerlich. Wieso reagierten die Westmächte so lax, während die Deutschen geschockt waren? Warum rissen die Berliner die Mauer nicht ein? Was bedeutete die Einmauerung für das Leben in der DDR? Wer gewöhnte sich an die Mauer? Menschen, die von Deutschland nach Deutschland wollten, setzten ihr Leben aufs Spiel, viele Fluchten misslangen, etliche glückten. Von West-Berlin aus glich die Mauer seit den 1980er Jahren einer knallbunt bemalten Leinwand, doch im Osten wurde der Todesstreifen mit modernsten elektronischen Mitteln perfektioniert. 1989/90 kam das Ende der DDR als Mauerstaat. Warum fiel das unmenschlicheBauwerk so plötzlich, welche Rolle spielte Gorbatschow? Lebendig, spannend und mit dem Blick auf das Wesentliche beantwortet Edgar Wolfrum diese Fragen und erzählt die Staunen erregende Geschichte einer Teilung und Wiedervereinigung.


Produktinformation

  • Verlag: Beck
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 191 S. m. 25 Fotos.
  • Seitenzahl: 191
  • Deutsch
  • Abmessung: 207mm x 129mm x 20mm
  • Gewicht: 295g
  • ISBN-13: 9783406585173
  • ISBN-10: 3406585175
  • Best.Nr.: 25327124

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Zufrieden ist Josef Henke mit Frederick Taylors Buch über die Berliner Mauer. Er attestiert dem Autor, detailliert und historisch verlässlich die Geschichte der Mauer zu erzählen, von ihrer Entstehung und Funktionstüchtigkeit, ihrer politische Wirkung und ihrer grausamen Wirklichkeit, von vielen gescheiterten und geglückten Fluchtversuchen und von ihrem Ende. Besonders hebt er die Detailnähe von Taylors Darstellung hervor und lobt seine "spannungsvolle Inszenierungen und konturenreiche Nahaufnahmen der Akteure".

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.05.2009

Sachbücher des Monats Mai
Empfohlen werden nach einer monatlich erstellten Rangliste Bücherder Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie angrenzender Gebiete.
1. ILKO-SASCHA KOWALCZUK:
Die Revolution von 1989 in der DDR, C. H. Beck Verlag, 608 Seiten, 24,90 Euro.
2. JÜRGEN OSTERHAMMEL: Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts, C. H. Beck Verlag (Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung), 1568 Seiten, 49,90 Euro.
3. OTTMAR ETTE: Alexander von Humboldt und die Globalisierung. Das Mobile des Wissens, Insel Verlag, 476 Seiten, 24,80 Euro.
4. CHARLOTTE TRÜMPLER: Das große Spiel. Archäologie und Politik, DuMont Buchverlag, 669 Seiten, 49,90 Euro.
5. THOMAS FRIEDMAN: Was zu tun ist. Eine Agenda für das 21. Jahrhundert. Übersetzt von Michael Bischoff, Suhrkamp Verlag, 543 Seiten, 24,80 Euro.
6. TILMANN LAHME: Golo Mann. Biographie, S. Fischer Verlag, 553 Seiten, 24,95 Euro.
7. KARL HEINZ BOHRER: Das Tragische. Erscheinung, Pathos, Klage, C. Hanser Verlag, 413 Seiten, 24,90 Euro.
8. EDGAR WOLFRUM: Die Mauer. Geschichte einer Teilung, C. H. Beck Verlag, 192 Seiten, 16,90 Euro.
9. …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.10.2009

Blättern in Beitrittsgebieten

Zwanzig Jahre Mauerfall - wer soll das bitte alles lesen? Ein Eilmarsch durch das Buchgebirge

Plötzlich war die Mauer wieder da. Aufgebaut aus Büchern zu zwanzig Jahren Mauerfall, DDR-Agonie, Wiedervereinigung. Und wer sitzt dahinter, ganz alleine, während alle anderen sich sonst wo rumtreiben dürfen: ich natürlich. Warum interessiert das eigentlich sonst keinen, frag' ich mich manchmal. Und dann muss ich mich aber auch fragen: Interessiert es denn mich überhaupt? Feministische Schriften werden im Wesentlichen auch nur von Frauen gelesen und oft nicht mal von denen. Nennen wir es also Pflichtbewusstsein aus Betroffenheit, gelegentlich dann aber doch wieder übergehend in brennendes Interesse: Das alles hat schließlich mit einem zu tun, man war dabei, es hat alles verändert; und direkt darauf wieder dieser entsetzliche Überdruss: Man war ja, wie gesagt, dabei, hat alles tausendmal gelesen und noch öfter selbst erzählt, es hat einem das Leben verändert - und das spricht ja im Zweifel schon mal gegen einen. Es ist mit diesen Büchern, kurz gesagt, wie mit der Sache selbst.

Fangen wir mal mit dem Erfreulichen …

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Edgar Wolfrum, geb. 1960, ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Heidelberg. Studium der Geschichte, Politikwissenschaft, Germanistik und des Spanischen. Promotion 1990, 1991 - 1994 Leiter des Förderungsreferats für Geschichte bei der Volkswagen-Stiftung, 1999 Habilitation.

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