Das Berlin des Robert Walser - Ortmanns, Gudrun

Das Berlin des Robert Walser

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Gudrun Ortmanns 

Fotos: Angelika Fischer
 
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Das Berlin des Robert Walser



Produktinformation

  • Verlag: Edition A. B. Fischer
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 48 S. m. 50 Duoton-Abb. 210 mm
  • Seitenzahl: 48
  • Menschen und Orte .
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 139mm x 13mm
  • Gewicht: 144g
  • ISBN-13: 9783937434308
  • ISBN-10: 3937434305
  • Best.Nr.: 30497709
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 29.03.2012

Caruso singt nicht mehr
Der kleine Bruder: Robert Walsers Jahre in Berlin

Wer am Berliner Ringbahnhof Westend auf die S-Bahn wartet, sollte das erhöhte Gebäude jenseits der Gleise, am Fuß des sogenannten Spandauer Berges, einmal genauer betrachten. Es ist das älteste Mietshaus des Stadtteils, heute residiert dort ein Kfz-Gutachter, 1913 aber lebte dort der Dichter Robert Walser zur Untermiete bei der gespenstisch herumschleichenden Witwe Wilke und verfiel zunehmend in Depression und Lebensmüdigkeit.

Walser war Schweizer, aber als es darauf ankam, war er Berliner. Acht produktive Jahre lang, zwischen 1905 und 1913, lebte er im Charlottenburger Westen und schrieb die Bücher, die seinen Ruhm begründeten, "Geschwister Tanner", "Der Gehülfe" und den genialen Diener-Roman "Jakob von Gunten". Auf unermüdlichen Fußmärschen erkundete er die sich zur Moderne hochrüstende Großstadt und destillierte seine Beobachtungen zu Feuilletons, die heute im schlicht betitelten Band "Aufsätze" zu lesen sind. Es sind Texte mit einem skurrilen Fremdblick auf das Berliner Getümmel und Getriebe, mit besonderer Berücksichtigung der urbanen Spaßkultur, …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Wolfgang Schneider freut es, dass Gudrun Ortmanns' schmaler Band an Robert Walsers Jahre in Berlin von 1905 bis 1913 erinnert, denn außer einer kleinen Gedenktafel an einem Charlottenburger Mietshaus sind in der Stadt seine Spuren nicht mehr zu finden. In dem Büchlein schildert die Autorin anschaulich, wie sich der Schriftsteller, der zunächst bei seinem Bruder, dem Maler Karl Walser unterschlüpfte, zunehmend in der besseren Gesellschaft "unmöglich machte", lobt der Rezensent. Zugleich hat Ortmanns ein veritables Stück Stadtgeschichte dieser Zeit unter besonderem Blickwinkel vorgelegt, so der sehr eingenommene Schneider.

© Perlentaucher Medien GmbH

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