Henri Bergson zur Einführung - Deleuze, Gilles

Gilles Deleuze 

Henri Bergson zur Einführung

Hrsg. u. übers. v. Martin Weinmann

Herausgeber: Weinmann, Martin / Übersetzer: Weinmann, Martin
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Henri Bergson zur Einführung

Die Bergson-Monographie von Gilles Deleuze ist in Frankreich ein Standardwerk.
Henri Bergson hat wie kaum ein anderer Philosoph die Kritik an den exakten Wissenschaften zu Beginn des 20. Jahrhunderts geprägt. Er ist die überragende Gestalt der französischen Philosophie vor Sartre. Seine Schriften, die 1927 durch den Nobelpreis für Literatur gewürdigt wurden, beeindrucken durch Schönheit und Klarheit.

Rezension:
»Wer in Bergsons Begrifflichkeit und Problematik klar sehen möchte, wer um das Verständnis so zentraler Ideen wie Vielheit, Dauer oder Gedächtnis bemüht ist und wissen möchte,warum und wie die 'reine Erinnerung' bei Bergson keine psychologische, sondern eine ontologische Dimension hat, wer dahinterkommen möchte, wie Bergson dazu kommt, bei so viel Aufmerksamkeit für die Vielheit die Einheitlichkeit der Zeit zu behaupten, ist mit dieser Einführung gut bedient. Deleuze beseitigt nicht nur Missverständnisse, er tut es wie immer mit einer ausgesprochenen Eleganz. So wie viele deutsche Leser dank Deleuzes Nietzsche-Buch erst begonnen haben,Nietzsche wirklich zu lesen, regt dieses Buch dazu an, Bergson überhaupt zu lesen.« lendemains


Produktinformation

  • Verlag: Junius Verlag
  • 2007
  • 4. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 170 S.
  • Seitenzahl: 176
  • Zur Einführung
  • Deutsch
  • Abmessung: 156mm x 121mm x 15mm
  • Gewicht: 201g
  • ISBN-13: 9783885063360
  • ISBN-10: 3885063360
  • Best.Nr.: 03464575
"Wer in Bergsons Begrifflichkeit und Problematik klar sehen möchte, wer um das Verständnis so zentraler Ideen wie Vielheit (multiplicite), Dauer (duree) oder Gedächtnis (memoire) bemüht ist und wissen möchte, warum und wie die 'reine Erinnerung' (souvenir pur) bei Bergson keine psychologische, sondern eine ontologische Dimension hat, wer dahinterkommen möchte, wie Bergson dazu kommt, bei so viel Aufmerksamkeit für die Vielheit die Einheitlichkeit der Zeit zu behaupten etc., ist mit dieser Einführung gut bedient. Deleuze beseitigt nicht nur Mißverständnisse, er tut es wie immer mit einer - im mathematischen Sinne gemeinten - ausgesprochenen Eleganz der Darstellung. So wie viele deutsche Leser in den siebziger Jahren dank Deleuzes Nietzsche-Buch erst begonnen haben, Nietzsche wirklich zu lesen, wird möglicherweise dieses kleine Buch manche dazu anregen, Bergson überhaupt zu lesen. Für jene anderen, die nun begonnen haben, Das Bewegungs-Bild zu lesen und möglicherweise gerade üb er jene Passagen gestolpert sind, die direkt an Bergson anschließen, wird Bergson zur Einführung zweifelsohne von großer Hilfe sein. Dies wird um so mehr der Fall sein, als man hier über eine sehr zuverlässige Übersetzung verfügt, die nicht nur frei von contre-sens ist - was man beileibe nicht für alle Übersetzungen französischer Philosophen behaupten kann -, sondern stilistisch gesehen eine gelungene Entsprechung zum französischen Originaltext darstellt. Literaturhinweise über Bergson und Deleuze und eine Zeittafel zu Bergsons Leben und Werk liefern in ausgewogener Form die notwendigen ergänzenden Informationen." (lendemains)<br />
Gilles Deleuze wurde 1925 in Paris geboren. Bereits vor seiner Professur an der Sorbonne zeichnete sich Deleuze durch philosophiegeschichtliche Studien über Spinoza, Bergson, Hume, Kant und Nietzsche aus. 1995 beging Deleuze nach langer und schwerer Krankheit Selbstmord.

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