Der Kölner Dom - Beuckers, Klaus G.
  • Broschiertes Buch

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Der Kölner Dom zählt seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Er ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Deutschland. Klaus Gereon Beuckers legt mit diesem Band eine kenntnisreiche Darstellung des Kölner Doms und seiner Baugeschichte von den nur lückenhaft bekannten Anfängen in römischer Zeit bi heute vor. Er erklärt Herleitung und Wirkung der Bauformen und erläutert ausführlich die unterschiedlichen Bauphasen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht dabei der gotische Dom, eines der größten und anspruchsvollsten Bauprojekte des gesamten Mittelalters, das erst im 19. Jahrhundert abgeschlosse…mehr

Produktbeschreibung

Der Kölner Dom zählt seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Er ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Deutschland. Klaus Gereon Beuckers legt mit diesem Band eine kenntnisreiche Darstellung des Kölner Doms und seiner Baugeschichte von den nur lückenhaft bekannten Anfängen in römischer Zeit bis heute vor. Er erklärt Herleitung und Wirkung der Bauformen und erläutert ausführlich die unterschiedlichen Bauphasen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht dabei der gotische Dom, eines der größten und anspruchsvollsten Bauprojekte des gesamten Mittelalters, das erst im 19. Jahrhundert abgeschlossen werden konnte. Heute ist der Dom längst Wahrzeichen Kölns und Anziehungspunkt für viele tausend Touristen jedes Jahr. Entstanden ist so eine grundlegende Einführung für kunsthistorisch Interessierte wie für Besucher und Liebhaber des Kölner Doms.
  • Produktdetails
  • Baukunst des Mittelalters
  • Verlag: Wissenschaftliche Buchgesellschaft
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 132 S. m. 50 Abb. u. 8 Farbtaf.
  • Deutsch
  • Abmessung: 204mm x 131mm x 15mm
  • Gewicht: 292g
  • ISBN-13: 9783534157372
  • ISBN-10: 3534157370
  • Best.Nr.: 12399672

Autorenporträt

Klaus Gereon Beuckers, geboren 1966 in Köln, Studium der Kunstgeschichte, Mittleren und Neuen Geschichte, Vergleichenden Religionswissenschaft sowie der Katholischen Theologie; 1992 M. A., 1993 Promotion, 1999 Habilitation. Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte am Kunsthistorischen Institut der Universität Kiel. Forschungsschwerpunkte in der Kunst des 9.-11. Jahrhunderts sowie der Kunst nach 1945.

Rezensionen

Besprechung von 27.01.2005
Die Kathedrale macht viel Mühe

Auf ein neues Buch über den Kölner Dom hat die Welt wohl nicht eben gewartet. Und wenn man sich dann noch die wenigen aktuellen Fotos dazu mit Farbstich in Leonberg einkauft, schickt man das im übrigen höchst kompetente Werk auch noch mit einem Handicap an den Start. Die Besucher dürften da wohl weiterhin bevorzugt nach anderem greifen. Für Besucher freilich, Reisende zumal, ist das Buch trotz knapper "Hinweise für Besucher" auch nur höchst bedingt geeignet. Es ist vielmehr eine überaus kenntnisreiche Einführung in die Baugeschichte dieser Kathedrale, eher für den Kenner, zumindest den architektonisch Versierten, als den oft strapazierten "interessierten Laien" konzipiert. Schon die sehr präzise, sachgerechte, aber wenig leserfreundliche Wissenschaftssprache mit Nominalstil, Passivhäufungen und auseinandergerissenen Prädikaten verführt kaum zum Weiterlesen. Eine rein dem Gegenstand verpflichtete Fachterminologie und die wenig transparente Terminierung der Baugeschichte, die nach "römisch" bezifferten "Perioden" und "arabisch" gezählten "Bauten" unterscheidet, halten erst recht alle nicht zur Zunft Gehörenden auf Abstand, den zu überbrücken Mühe kostet. Nun ist die Wissenschaftliche Buchgesellschaft auch kein Reisebuchverlag für Globetrottel, und wer denn die erwähnte Mühe auf sich nimmt, der findet eine dichte Darstellung des Gegenstands im gesamteuropäischen Zusammenhang, die auch die liturgiegeschichtlichen un sozialhistorischen Begleitumstände der Entstehung und "Vollendung" dieses vielfach mißverstandenen gotischen Bauwerks in den Blick nimmt, auch wenn sie, umgekehrt, von den jüngsten Umgestaltungen der häßlichen "Domplatte" nichts zu wissen scheint. So ist das Buch, auch in seiner angenehmen Typographie und sachdienlichen Illustrierung, ein verläßlicher Führer in die Tiefenschichten seines Gegenstands.

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"Der Kölner Dom" von Klaus Gereon Beuckers. Erschienen in der Reihe "Baukunst des Mittelalters". Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, 2004. 132 Seiten, zahlreiche Fotos und Zeichnungen. Broschiert, 14,90 Euro. ISBN 3-534-15737-0

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Als verlässlichen Führer in die Tiefenschichten des Kölner Doms und dichte Darstellung im gesamteuropäischen Zusammenhang lobt der Rezensent mit dem Kürzel "mbe" diesen Band, den er als äußerst kenntnisreiche Einführung in die Baugeschichte dieser Kathedrale beschreibt. Einschränkend fügt "mbe" jedoch hinzu, dass sich das Buch eher an architektonisch versierte Kenner und weniger an interessierte Laien richtet. Die publizierende Wissenschaftliche Buchgesellschaft sei schließlich "kein Reisebuchverlag für Globetrottel". Gelobt werden auch die angenehme Typografie sowie die sachdienliche Illustrierung.

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