Babys brauchen Musik, m. Audio-CD - Nedebock, Ulla

Ulla Nedebock 

Babys brauchen Musik, m. Audio-CD

Die besten Kitzellieder, Fingerspiele und Kniereiter für zwischendurch. So fördern Sie die Entwicklung Ihres Kindes zwischen 0 und 2 Jahren

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Babys brauchen Musik, m. Audio-CD

Rhythmus und Musik gehören für kleine Kinder zu einer gesunden Entwicklung das beginnt mit dem beruhigenden Herzschlag der Mutter, den das Baby bereits im Bauch wahrnimmt. Später sind Lieder und Reime hilfreiche Rituale für den Alltag, die Geborgenheit und Nähe schenken. Die wertvollen Tipps, Spielideen und Lieder in diesem Ratgeber bieten jede Menge Spaß und den Eltern die Möglichkeit, ihr Kind auf vielfältige Weise zu fördern.


Produktinformation

  • Verlag: Humboldt
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 160 S. m. Illustr. 215 mm
  • Seitenzahl: 160
  • Best.Nr. des Verlages: 41614
  • Deutsch
  • Abmessung: 219mm x 146mm x 12mm
  • Gewicht: 368g
  • ISBN-13: 9783869106144
  • ISBN-10: 386910614X
  • Best.Nr.: 29749185

Blick ins Buch "Babys brauchen Musik, m. Audio-CD"


Leseprobe zu "Babys brauchen Musik, m. Audio-CD" von Ulla Nedebock

"Beim Essen (S. 129-130)

Schon kleine Babys möchten mit am Tisch dabei sein, wenn der Rest der Familie isst. Sobald sie aufrecht sitzen können, haben Sie im Hochstuhl alles gut im Blick. Mit ungefähr einem halben Jahr können sie schon an einem Keks herumkauen. Sie schieben das Essen im Mund herum, weichen es ein und zerdrücken es – die Backenzähne brechen erst im zweiten Lebensjahr durch. Aber die Schneidezähne kommen früher, und damit kann man ja immerhin schon kleine Stückchen abbeißen.

Bieten Sie dazu verschiedene Sachen an, etwa einen Apfelschnitz oder ein Stück Brotrinde. So gewöhnt sich das Kind daran, an den Familienmahlzeiten teilzunehmen. Außerdem übt es, kleine Brotstückchen mit den Fingern zu greifen und zum Mund zu führen, um sie dann ausgiebig mit dem Mund zu erkunden.

Kinder, die mit ihren älteren Geschwistern am Tisch sitzen, möchten meist früh „alleine“ essen und nicht mehr gefüttert werden. Zudem wollen sie das Essen anfassen, zerdrücken, reinpatschen und selbst in den Mund stecken. Wenn man versucht, das Kind in einem verträglichen Rahmen all dies ausprobieren zu lassen, wird auch diese Phase vorüber gehen. Das Gute daran: Es trainiert dabei seinen Tastsinn, seinen Ge - schmackssinn und übt das Greifen.

Tischreime


Immer wieder gibt es Tage, oder sogar Wochen, da will das Kind einfach nichts essen. Oder es probiert einen Löffel und dreht sich dann unwillig weg. Das kann zu einem regelrechten „Spiel“ werden, allerdings einem unguten: Die Mutter befürchtet schon vorher, dass es wieder einen Kampf ums Essen geben wird, das Kind will gar nicht erst in den Hochstuhl. Da ist von den Eltern Durchhaltevermögen und Nervenkraft gefragt. Ähnlich wie beim Zubettgehen ist es hilfreich, sich einen festen Spruch für den Beginn der Mahlzeit auszusuchen. Das kann ein kurzes Tischgebet sein oder auch ein kleiner Reim.

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