Nikomachische Ethik - Aristoteles

Nikomachische Ethik

Aristoteles 

Übers. u. hrsg. v. Ursula Wolf
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Nikomachische Ethik

Die zurzeit greifbaren deutschen Übersetzungen der Nikomachischen Ethik sind 50 oder mehr Jahre alt, philosophisch teilweise fragwürdig und sprachlich nicht mehr auf der Höhe. Ursula Wolfs Neuübersetzung präsentiert den Text für den heutigen Leser, insbesondere für Studierende, handhabbar, indem er durch Überschriften gegliedert wird; Übersetzungsprobleme werden angemerkt, die wichtigsten Termini auf Griechisch in Klammern zugefügt.

Die Nikomachische Ethik ist einer der Grundtexte der Philosophie. In dieser Abhandlung entwickelt Aristoteles als erster eine systematische Begrifflichkeit für alle Bereiche des Denkens und Handelns. Die Nikomachische Ethik entwirft ein Gesamtbild des praktischen Lebens und Zusammenlebens, das inhaltlich sämtliche wichtigen Teilaspekte behandelt, diese durch eine handlungstheoretische Begrifflichkeit differenziert erfasst und sie in ihrer Eigenart gegenüber den theoretischen Wissenschaften methodisch reflektiert. - Was Aristoteles im Bereich der Ethik geleistet hat, gehört nicht nur historisch zum Grundbestand abendländischer Kultur; es prägt noch heute die Begriffe, mit denen wir auf Mensch, Staat und Gesellschaft reflektieren.


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2006
  • 3. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 384 S.
  • Seitenzahl: 384
  • Rowohlts Enzyklopädie Nr.55651
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 123mm x 24mm
  • Gewicht: 320g
  • ISBN-13: 9783499556517
  • ISBN-10: 3499556510
  • Best.Nr.: 13203452
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.08.1998

Mühe allein genügt nicht
Verständig muß der Mensch laut Aristoteles auch noch sein

Die praktische Philosophie des Aristoteles erlebte in unserem Jahrhundert eine Renaissance. Lange stand sie im Schatten der Kantschen Pflichtethik, aber spätestens mit Heideggers Phänomenologie des Daseins in "Sein und Zeit" begann ihre Rehabilitierung. Die Grundlegung der praktischen Philosophie erfolgt im sechsten Buch der "Nikomachischen Ethik", das Hans-Georg Gadamer jetzt in einer neuen Übersetzung vorgelegt hat. Damit gibt der Autor einen weiteren Haupttext der aristotelischen Philosophie in einer griechisch-deutschen Studienausgabe heraus; er übersetzte und kommentierte bereits das zwölfte Buch der "Metaphysik".

Das sechste Buch der "Nikomachischen Ethik" hat Gadamers Denken schon früh geprägt. In "Wahrheit und Methode" bezeichnet er die "Beschreibung der ethischen Phänomene und insbesondere der Tugend des sittlichen Wissens" als "eine Art Modell der in der hermeneutischen Aufgabe gelegenen Probleme". Die Gemeinsamkeit von Wahrheit in den Geisteswissenschaften und im "praktischen Wissen" (phrónesis) bestehe darin, daß es auch Aristoteles "um …

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Ursula Wolf ist Professorin für Philosophie an der Universität Mannheim. Für ihr Werk erhielt sie 2012 den Meyer-Struckmann-Preis für geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung.

Leseprobe zu "Nikomachische Ethik"

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