Sexualität ist für das Leben des Einzelnen und auf vielfältige
Weise für die Gesellschaft insgesamt von Bedeutung. Deshalb muss
ihr in der Medizin und im Gesundheitswesen derselbe Stellenwert
zukommen, wie das für andere elementare Lebensbereiche längst
selbstverständlich ist. Aufbauend auf einer umfassenden Theorie als
Grundlage einer ganzheitlichen Therapie liefern die Autoren einen
therapieorientierten Praxisleitfaden, in dem die einzelnen
Störungen präzise dargestellt sind.
Angesichts der Bedeutung von Sexualität für das Leben jedes
Einzelnen und in vielfältiger Weise für die Gesellschaft insgesamt,
muss ihr in der Medizin bzw. im Gesundheitssystem und der
öffentlichen Gesundheitspflege derselbe Stellenwert zukommen, wie
er für andere elementare Lebensbereiche längst selbstverständlich
ist. Dazu bedarf es einer umfassenden Theorie als Grundlage einer
ganzheitlichen Therapie, damit sexualmedizinisches Denken und
Handeln in patientengerechter und sachlich richtiger Weise in die
klinische Praxis integriert werden kann.
Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus M. Beier, geb. 1961, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker. Studium der Medizin und Philosophie an der Freien Universität Berlin; Promotion in beiden Fächern 1994. Habilitation für Sexualmedizin; seit 1996 Professor für Sexualwissenschaft/Sexualmedizin am Universitätsklinikum Charité. Direktor des dortigen Instituts für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin. Arbeitsschwerpunkte: Empirische Erforschung des (gesunden und gestörten) menschlichen Sexualverhaltens; Auswirkungen chronischer Erkrankungen und/oder deren Behandlung auf Sexualität und Partnerschaft. Theorie und Praxis sexualmedizinischer Behandlungskonzepte; Versorgungsforschung bei sexuellen Verhaltensabweichungen mit besonderer Berücksichtigung des Dunkelfeldes (nicht-justizbekannte Sexualstraftäter).