Die Gesellschaft der Unternehmen - Die Unternehmen der Gesellschaft - Maurer, Andrea / Schimank, Uwe (Hrsg.)

Andrea Maurer / Uwe Schimank (Hrsg.) 

Die Gesellschaft der Unternehmen - Die Unternehmen der Gesellschaft

Gesellschaftstheoretische Zugänge zum Wirtschaftsgeschehen

Hrsg. v. Andrea Maurer u. Uwe Schimank
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Die Gesellschaft der Unternehmen - Die Unternehmen der Gesellschaft

Das moderne Unternehmen, charakterisiert durch Privateigentum, hierarchische Entscheidungsstrukturen und Gewinnorientierung, ist eine der wichtigsten 'sozialen Erfindungen' der modernen Gesellschaft. Es wurde lange Zeit als Untersuchungsgegenstand der Wirtschaftswissenschaft zugeordnet; doch die Soziologie kann zu dessen Analyse neue und wichtige Einsichten beitragen. Im vorliegenden Band finden sich neben theoretischen Überlegungen, die die sozialen und kulturellen Grundlagen von Unternehmen behandeln, auch problem- und theoriegeleitete Analysen spezifischer Unternehmensstrukturen, die den Regelungsbedarf wirtschaftlicher Beziehungen hervorheben. Analysen zur Globalisierung des Unternehmenshandelns und zu dessen gesellschaftlichen Folgen, die bis hin zur Übertragung unternehmerischer Prinzipien in nicht-wirtschaftliche Gesellschaftsbereiche reichen, runden die eröffneten gesellschaftstheoretischen Zugänge zum Wirtschaftsgeschehen ab.


Produktinformation

  • Verlag: Vs Verlag
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 335 S. m. Abb. u. Tab.
  • Seitenzahl: 335
  • Wirtschaft + Gesellschaft
  • Best.Nr. des Verlages: 85035332
  • Deutsch
  • Abmessung: 241mm x 172mm x 18mm
  • Gewicht: 575g
  • ISBN-13: 9783531158488
  • ISBN-10: 3531158481
  • Best.Nr.: 23420920
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.12.2008

Stoff für Ökonomen
Neues aus Wirtschaftssoziologie in Deutschland

Der vorliegende Sammelband über Neues aus der Wirtschaftssoziologie geht auf eine Tagung der Theorie-Sektion der Deutschen Gesellschaft für Soziologie im Oktober 2007 zurück. Er enthält neben der Einführung der Herausgeber 16 Beiträge. Die Themenpalette ist sehr breit, wie auch an den Überschriften der vier Teile des Buches ablesbar ist: 1. Sozial- und gesellschaftstheoretische Konturen, 2. Einbindung und Kontrolle von Unternehmen, 3. gesellschaftliche Ungleichheit und Ökonomisierung, 4. Unternehmen in einer globalisierten Welt.

Trotz der Mitarbeit weniger Vertreter anderer Fächer und eines Italieners kann man den Sammelband als Dokument des Standes der deutschen Wirtschaftssoziologie auffassen. Weil der Sammelband auf eine Tagung der Theorie-Sektion zurückgeht, wird die quantitativ-empirische Forschung allerdings nur wenig berücksichtigt.

Nur ein einziger Beitrag, Giuseppe Delmestri und Peter Walgenbach zu Assessment-Centers, berichtet Resultate von multivariaten Datenanalysen. Eine wirklich systematische Berücksichtigung der empirischen Forschung ist eher …


Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Neues aus der Wirtschaftssoziologie bietet die thematisch breit gestreute Sammlung von 16 Forschungsbeiträgen, die Rezensent Erich Weede bespricht. Der Sammelband geht auf eine Tagung der Theorie-Sektion der Deutschen Gesellschaft für Soziologie zurück und berücksichtigt Weede zufolge dementsprechend kaum die empirische Forschung. Für die Theorie konstatiert Weede einen starken Bezug auf Klassiker der eigenen Disziplin wie Max Weber und Emile Durkheim, während vom neomarxistischen Denken der 68er fast nichts übrig geblieben sei, aber auch neuere ökonomische Forschungsprogramme wenig berücksichtigt werden. Weede referiert einige der weitgehend an soziologischer Theorie orientierten Beiträge und kommt zu dem Schluss, "dass sich die deutsche Wirtschaftssoziologie inzwischen weit genug entwickelt hat", dass sie zumindest punktuell auch für Ökonomen interessant sein könnte.

© Perlentaucher Medien GmbH

"[...] man [kann] den Sammelband als Dokument des Standes der deutschen Wirtschaftssoziologie auffassen. [...] Der Band dokumentiert, dass sich die deutsche Wirtschaftssoziologie inzwischen weit genug entwickelt hat, dass die zumindest punktuelle Zusammenarbeit mit ihr auch für Ökonomen interessant werden könnte, die traditionell Abstand zur Soziologie halten." Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.2008

"[...] man [kann] den Sammelband als Dokument des Standes der deutschen Wirtschaftssoziologie auffassen. [...] Der Band dokumentiert, dass sich die deutsche Wirtschaftssoziologie inzwischen weit genug entwickelt hat, dass die zumindest punktuelle Zusammenarbeit mit ihr auch für Ökonomen interessant werden könnte, die traditionell Abstand zur Soziologie halten." Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.2008

"[...] man [kann] den Sammelband als Dokument des Standes der deutschen Wirtschaftssoziologie auffassen. [...] Der Band dokumentiert, dass sich die deutsche Wirtschaftssoziologie inzwischen weit genug entwickelt hat, dass die zumindest punktuelle Zusammenarbeit mit ihr auch für Ökonomen interessant werden könnte, die traditionell Abstand zur Soziologie halten." Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.2008
Andrea Maurer ist Vertreterin einer Professur für Soziologie.

Leseprobe zu "Die Gesellschaft der Unternehmen - Die Unternehmen der Gesellschaft"

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Inhaltsangabe

- Die Unternehmer der Gesellschaft

- Unternehmen und Unternehmensverfassungen im Kapitalismus

- Die Gesellschaft der Unternehmen