Artikelseite zu "Schläft ein Lied in allen Dingen" Drucken
Schläft ein Lied in allen Dingen
Texte zum Film
Hrsg. v. Michael Althen
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Alexander Verlag
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. 367 S. m. 11 Abb.
- Seitenzahl: 376
- Altersempfehlung: ab 14 Jahre
- Deutsch
- Abmessung: 200mm x 131mm x 28mm
- Gewicht: 400g
- ISBN-13: 9783895812101
- ISBN-10: 3895812102
- Best.Nr.: 26359481
Leseprobe zu "Schläft ein Lied in allen Dingen"
Produktbeschreibung zu "Schläft ein Lied in allen Dingen"
Kurzbeschreibung
»Dominik Graf weiß, wovon er spricht, wenn er sich vor seinen Kollegen verneigt, die Filmgeschichte geschrieben haben: ein Kosmos von verkannten Genieblitzen, gescheiterten Ambitionen und übersehenen Meisterwerken.« Michael Althen
Beschreibung
Inhaltsangabe
Dominik Graf schreibt über Filmklassiker und -entdeckungen aus
Osteuropa
England
Frankreich
Italien
Amerika und Deutschland
über Filmkarrieren und Musik im Film. Seine Auseinandersetzung
reicht von populären Fernsehserien und B-Movies über Friedrich
Wilhelm Murnau
Max Ophüls
Robert Aldrich
Rainer Werner Fassbinder
Roberto Rossellini bis Jean-Luc Godard
Steven Spielberg und Robert Altman.
08.10.2009
Der Filmemacher Dominik Graf ist einer der wenigen Regisseure
seiner Generation, die ihr Verhältnis zur Filmgeschichte schreibend
reflektieren. Jetzt sind unter dem Titel "Schläft ein Lied in
allen Dingen" seine überwiegend fürs Feuilleton dieser Zeitung
entstandenen Texte zum Film in einem Sammelband erschienen. Seine
Leidenschaft gilt dabei den Vernachlässigten und Vergessenen.
Anhand ihrer Filme entwirft er nicht nur ein Recht auf Scheitern,
sondern geradezu eine Pflicht, sich quer zu den herrschenden
Vorlieben zu stellen. In seiner zärtlichen Geographie des Kinos
verortet er Leute wie Klaus Lemke, Nicolas Roeg, Damiano Damiani
oder Jean Eustache, wirft aber auch neue Blicke auf heilige Kühe
wie Fassbinder, Rossellini, Wajda oder Godard oder lauscht den
Komponisten von Truffaut und Resnais. (Dominik Graf: "Schläft
ein Lied in allen Dingen". Texte zum Film. Mit einem Vorwort
von Michael Althen. Alexander Verlag, Berlin 2009. 376 S., 11
SW-Abb., br., 24,90 [Euro].)
F.A.Z.
Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
13.01.2010
Die volle Wucht des Mitgefühls
Der Regisseur Dominik Graf schreibt einzigartig schlüssig über Filme, die er hasst, und das Kino, das er liebt
Was kann man Gutes über ein Filmbuch sagen? Dass es Lust auf Filme macht, natürlich. Dass man jede Szene, die darin beschrieben wird, sofort wiedersehen oder – besser noch – für sich entdecken möchte. Dass Liebe darin spürbar wird, aber eben nicht nur die alles verschlingende, konturlose, gallertartig wuchernde Liebe des cinephilen Sammler-Nerds – sondern auch Schärfe, Urteil, Abgrenzung, Hass. Dass die Texte dem Leser zu träumen erlauben, wie sonst nur das Kino es kann. Dass alles allzu Kurzlebige und allzu Kanonische, tausendmal Wiedergekäute endlich mal draußen bleiben muss. Dass ein Autor deshalb frei und unbeschwert aus dem Fundus der Filmgeschichte schöpft, aber dies doch mit einer Dringlichkeit, die unmittelbar auf den nächsten Tag gerichtet zu sein scheint. All das gilt für Dominik Grafs Textsammlung „Schläft ein Lied in allen Dingen”.
Dass Graf zu jenen seltenen Regisseuren gehört, die ihre Kino-Leidenschaft auch präzise analysieren und artikulieren können, war aus seinen …
13.01.2010
Das perfekte Filmbuch hat Tobias Kniebe in Dominik Grafs
"Schläft ein Lied in allen Dingen" entdeckt, denn
er findet darin alles was er für wichtig hält: Leidenschaft,
Analysefähigkeit, kritische Urteilsfähigkeit. Dass man mit diesem
Buch aber auch noch eine Art Selbstporträt des Filmemachers Graf in
den Händen hat, kann die Freude des Rezensenten nur vergrößern. Auf
Sympathie stößt auch Grafs Augenmerk auf Nebenfiguren, Außenseiter
und Vergessene der Filmgeschichte. Nur vor einem meint Kniebe den
Autor warnen zu müssen, dass er sich nämlich in seinem
"brennenden Abgrenzungsbedarf" an den falschen Gegnern
abarbeitet und Gefahr läuft, sich als Filmregisseur "ex
negativo zu definieren". Also immer schön locker bleiben, gibt
der Rezensent dem Autor auf den Weg, dessen Buch ihn aber dennoch,
wie es scheint, beeindruckt hat.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezension
Erstmals erscheint eine Auswahl seiner besten Essays zum Film in Buchform.
Rezensionen und Kritik
»Es gibt nur wenige deutsche Filmregisseure der Gegenwart, die sich schriftlich mit ihren Vorlieben auseinandersetzen, und eigentlich nur einen, der das kontinuierlich tut: Dominik Graf. Er hat mit »Die Katze« das deutsche Kino wieder spannend gemacht, ist mit »Die Sieger« spektakulär gescheitert und hat dann im Fernsehen die Freiheit gefunden, jene Handschrift zu entfalten, die einen Autor ausmacht. Parallel hat er seine Arbeiten in seinen filmischen Vorlieben und Vorbildern gespiegelt und hat sich einen Horizont erschrieben, vor dem er seine eigenen Arbeiten verstanden wissen will.« Michael Althen
Autorenporträt zu "Dominik Graf"
Dominik Graf, geboren 1962; Vater Robert Graf, Schauspieler, gestorben 1966, Mutter Selma Urfer, Schriftstellerin; Filmhochschule München von 1974 bis 1978; seit 1978 zahlreiche Filmproduktionen als Regisseur und Co-Autor, u. a.: Treffer, Die Katze, Tiger, Löwe, Panther, Spieler, Die Sieger, Tatort - Frau Bu lacht, Der Skorpion, München, Geheimnisse einer Stadt, Der Felsen. Diverse Preise, u. a. Bundesfilmpreis, Bayrischer Filmpreis, viermal Grimmepreis.
Mehr von
Ein Marktplatz-Angebot für "Schläft ein Lied in allen Dingen" für EUR 19,10
| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| wie neu | 19,10 | 0,00 | Banküberweisung (Vorkasse) | georghebel | 90,4% | ansehen |






















