Produktbeschreibung zu Mein Schottland, mein Leben
Die Erinnerungen eines leidenschaftlichen Schotten und großen
Schauspielers und das sehr persönliche, originelle und warmherzige
Porträt eines einzigartigen Landes. Sean Connery hat eine
Liebeserklärung an Schottland geschrieben.
Sean Connery ist mit Leib und Seele Schotte. In diesem Buch
schreibt er über all das, was er an Schottland so liebt und was das
kleine Land so groß gemacht hat: die urwüchsigen Highlands, die
verschrobene Beharrlichkeit seiner Bewohner, den eigenwilligen
Humor, die Sprache, die Literatur, den Whisky, das wilde Wetter und
das wunderschöne Edinburgh, Sean Connerys Geburtsstadt. Und er
schreibt über sein Leben als Schotte. Er erzählt, wie er als
Jugendlicher in den verwinkelten Straßen seiner Heimatstadt mit dem
Pferdekarren Milch ausgeliefert hat, wie es bei der Hochzeit seiner
Eltern fast zu einer Schlägerei zwischen seinen hitzköpfigen
Großvätern gekommen wäre und wie er trotz seines unüberhörbaren
schottischen Akzents zum Filmstar wurde. Eine wunderbare Verbindung
aus ganz persönlichen Erinnerungen und Armchair-Travelling - wer
Schottland und Sean Connery liebt, wird auch dieses Buch lieben.
Produktinformation
- Verlag: Ullstein Hc
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. 495 S. m. zahlr. meist farb. Abb.
- Seitenzahl: 496
- Deutsch
- Abmessung: 222mm x 147mm x 38mm
- Gewicht: 962g
- ISBN-13: 9783550087752
- ISBN-10: 3550087756
- Best.Nr.: 25549418
Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension
Sein Schottland betrachtet der berühmteste aller schottischen Patrioten, der Schauspieler Sean Connery, schon seit einer Weile aus ziemlicher Ferne, von seinem Domizil auf den Bahamas aus nämlich. Am Eifer, mit dem er in dieser gemeinsam mit dem Freund Murray Grigor geschriebenen Autobiografie an der Heimat hängt, ändert das nichts. Jeder, der sich Skandale, Schlüpfriges und dergleichen erhofft, wird von diesem Buch, daran lässt Rezensent Alexander Menden keinen Zweifel, recht enttäuscht sein. Dafür mangelt es an intellektueller Neugier - oder auch manchmal: "Bildungsballast" - keineswegs. Bezeichnend und interessant ist das allemal, findet Menden, und im Stolz auf die stets genau verzeichneten Honorare spreche dann aus dem Weltstar Connery doch der Schotte.
© Perlentaucher Medien GmbH
 | Besprechung von 25.04.2009 |
Ein knorriger Patriot
Der Inbegriff des Schottentums: Sean Connery erzählt über sich und
seine Heimat
Als Sean Connery im vergangenen August den Besuchern des Edinburgh
International Book Festival eine Audienz gewährte, bereitete man
ihm einen Empfang, der eines Königs würdig gewesen wäre: jubelnde
Schulkinder, stehende Ovationen und Hurrarufe. Noch immer gilt der
78-Jährige als Inbegriff des Schottentums, obwohl er bereits seit
vielen Jahren auf den Bahamas lebt – endgültig zurückkehren will er
erst, wenn Schottland ein unabhängiger Staat geworden ist. Bis
dahin können sich die Anhänger des ewigen Bond-Helden an der
Biographie schadlos halten, die Connery in Edinburgh vorstellte,
und die jetzt auf Deutsch erschienen ist.
„Mein Schottland, mein Leben” hält allerdings wenig Aufregendes
bereit für Leser, die es nach amüsanten oder gar schlüpfrigen
Filmstar-Anekdoten verlangt. Unter – wie man vermuten darf überaus
rechercheintensiver – Mitarbeit seines Freundes, des Autors und
Regisseurs Murray Grigor, versucht Sean Connery hier nicht weniger
als die ultimative Definition von Scottishness. Dabei streifen sie
viele Themen: Geschichte und …
»Selten hatte eine Autobiografie so viel Stil und Understatement.« Schweizer Illustrierte, 14.04.09 »Connery stärkt den Muskel des nationalen Selbstbewusstseins und hat - darin liegt der Hauptreiz für den kontinentalen Leser - zu vielem eine markante Meinung, zu Geschichte, Politik, Film, Architektur.« Die Welt, Hanns-Georg Rodek, 18.04.09 »Unter - wie man vermuten darf überaus rechercheintensiver Mitarbeit seines Freundes, des Autors und Regisseurs Murray Grigor, versucht Sean Connery hier nicht weniger als die ultimative Definition von Scottishness.« Süddeutsche Zeitung, Alexander Menden, 25./26.04.09
»Selten hatte eine Autobiografie so viel Stil und Understatement.« (Schweizer Illustrierte, 14.04.09)
»Connery stärkt den Muskel des nationalen Selbstbewusstseins und hat - darin liegt der Hauptreiz für den kontinentalen Leser - zu vielem eine markante Meinung, zu Geschichte, Politik, Film, Architektur.« (Die Welt, Hanns-Georg Rodek, 18.04.09)
»Unter - wie man vermuten darf überaus rechercheintensiver Mitarbeit seines Freundes, des Autors und Regisseurs Murray Grigor, versucht Sean Connery hier nicht weniger als die ultimative Definition von Scottishness.« (Süddeutsche Zeitung, Alexander Menden, 25./26.04.09)
»Eine Sammlung origineller Episoden, in persönlichem Ton geschrieben. Ein Lesevergnügen.« (Hörzu, 24.04.09)
»Diese mitreißende Liebeserklärung macht Lust, Connerys Schottland selbst mal zu entdecken.« (Laura, 06.05.09)
»Sean Connery schreibt über sein Leben und sein Land. Ein wunderbares Buch über Schottland und den Menschen Connery, für was sein Herz schlägt, was für ihn wirklich zählt im Leben, das erfährt man in diesem Buch. Man kann das Buch auch getrost als Reisebuch nehmen, es in die Tasche packen und in das natur- und kulturgewaltige Schottland reisen.« (Alex Dengler, denglers-buchkritik.de, 18.05.09)
Sean Connery wurde 1930 in Edinburgh geboren. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und ging mit 15 Jahren zur Armee. 1950 wurde er Mister Universum. Ab 1954 folgten erste Filmrollen, bis er seine erfolgreichste Rolle fand: James Bond. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören 'Der Name der Rose' (1986) und 'The Untouchables, Die Unbestechlichen' (1987), für den er einen Oscar erhielt. Sean Connery setzt sich seit langem für die Unabhängigkeit Schottlands ein. Im Jahr 2000 wurde er für seine Verdienste um Schottland zum Ritter geschlagen. Murray Grigor wurde im schottischen Inverness geboren. Er ist Autor und Filmemacher. Seine Filmproduktionen, u.a. Sean Connery's Edinburgh, wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2006 erhielt er den Creative Scotland Award
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