The Elder Scrolls V - Skyrim (PlayStation 3)
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The Elder Scrolls V - Skyrim (PlayStation 3)

PlayStation 3
 
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The Elder Scrolls V - Skyrim (PlayStation 3)

Als "Arena", der erste Teil der Rollenspielserie "The Elder Scrolls", 1994 für PC erschien, war selbst Hersteller Bethesda vom Erfolg überwältigt. Zehntausende Kopien mussten nachproduziert werden. Am 11. November, knapp 17 Jahre später, steht nun "Skyrim" in den Startlöchern, um Liebhaber dieser detailverliebten Kultserie erneut in seinen Bann zu ziehen. Roter Storyfaden ist diesmal das Schicksal eines Dovakhiin, eines sogenannten Drachenblüters. Ihm wird die Aufgabe zuteil, das nördliche Königreich Skyrim vor der Invasion durch feuerspeiende Drachen zu bewahren. Der Spieler darf dabei zu jeder Zeit selbst entscheiden, wann er wie wohin reist und welchen Auftrag erledigt. Zu Pferd die schroffen Felsformationen der Geistermeer-Küste erkunden, zu Fuß die Hochebenen rund um Markarth Side durchstreifen, von einem Kutscher transportiert in die pulsierende Festungsstadt Whiterun reisen - einmal vom Entdeckerdrang gepackt, lässt einen das hier nicht mehr los. Gleiches gilt für das vielschichtige Talent- und Craftingsystem sowie die mitreißenden Kämpfe gegen schleimige Frostspinnen, Baumstamm schwingende Oger, schlurfende Untote und Dutzende andere großartig in Szene gesetzte Kreaturen. Schön: Im Gegensatz zu "Oblivion" steht für die Vertonung Zehntausender Dialogzeilen gleich eine ganze Riege professioneller Synchronsprecher Spalier, darunter die deutschen Stimmen von Angelia Jolie und Brad Pitt. Macht in der Summe ein drachenstarkes, mindestens 50 Spielstunden motivierendes Einzelkämpferrollenspiel, das hierzulande trotz bluttriefender Action- und Enthauptungsszene sogar mit USK-16-Freigabe erscheint. Und noch etwas: Für Abenteurer mit besonders gut gefülltem Geldsäckel ist das Spiel als 150 Euro teure Collector's Edition erhältlich. Neben einer riesigen Landkarte der Spielwelt und einer Making- of-DVD beinhaltet sie den 200-seitigen Bildband "The Art of Skyrim" sowie eine 30 Zentimeter große Statue des Drachen Alduin.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag


Produktinformation

  • USK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Erscheinungstermin: 11.11.2011
  • EAN: 0093155141285
  • Best.Nr.: 33710029
Als frischgebackener Held in der Elder Scrolls-Reihe hat man es wahrlich nicht leicht - ganz klassisch beginnt der Spieler seine epische Reise als angeblicher Verbrecher. Anders als in Oblivion ist der Gefangene allerdings nicht in einem Verlies eingekerkert, sondern holpert auf einem hölzernen Karren der Hinrichtung entgegen, während er sich umschaut und den Gesprächen seiner Leidensgenossen lauscht. Bevor der Delinquent einen Kopf kürzer gemacht wird, unterbricht jedoch zum Glück der spektakuläre Angriff eines Drachen die Prozedur - es wäre sonst ja auch eine reichlich kurze Geschichte...

Hoch im Norden unterwegs

Die Frage nach Name und Herkunft des Verurteilten gibt zu Beginn den Anstoß zur Charaktererschaffung. Wie gehabt kann man aus verschiedenen Rassen mit unterschiedlichen optischen Merkmalen und vor allem auch Fähigkeits-technischen Startbedingungen wählen, darunter neben diversen menschlichen Stämmen auch wieder die Katzenkrieger und echsenartigen Pappenheimer. Manche Zeitgenossen sind die geborenen Händler, die einheimischen Nords verfügen über hohe Kälteresistenz, die Khajiit verstehen sich hervorragend aufs Schleichen. Doch allen Rassen stehen im Verlauf des Spiels ansonsten sämtliche Entwicklungsmöglichkeiten offen, vorgefertigte Charakterklassen existieren nicht.

Neben der Wahl des Geschlechts steht dann noch die optische Gestaltung auf der Tagesordnung. Dabei darf man fertige Modelle schlicht ganz übernehmen, dezent umgestalten, oder das Alter Ego mithilfe zahlreicher Detaileinstellungen zu Gesichtsmerkmalen und Co. komplett selbst designen.

Schauplatz der Handlung ist passend zum Titel Tamriels nördlichste Provinz Himmelsrand (so die hiesige Bezeichnung von Skyrim, auch ein Großteil der anderen Orts- und Personennamen wurde eingedeutscht), ein in weiten Teilen frostiges und an Gebirgen reiches Gebiet, in dem raue Sitten herrschen. Das Setting weckt, etwa durch Adelstitel, Monsternamen und teils auch schon den Look seiner Bewohner, Erinnerungen an die Wikinger unserer Welt und den alten skandinavischen Sagenschatz.

Durch die extrem weitläufigen Landschaften bewegt man sich wahlweise in der Ego-Perspektive oder in der Third-Person-Ansicht, das Umschalten funktioniert komfortabel per Knopfdruck. Im unbewaffneten Zustand (in Ortschaften zu empfehlen, um keinen Anschiss durch die Wachleute zu kassieren) schaut man dem Helden direkt über die Schulter, was ich im Vergleich zur 'normalen', weiter entfernten Verfolgerperspektive der Kampfphasen oder bewaffneten Wanderungen etwas unpraktisch finde, weil viel verdeckt wird.

Reger Gebrauch lohnt sich

In den Händen hält man nach Lust und Laune etwa Schwert und Schild, Axt und Fackel, Waffe und Zauberspruch oder zwei Zauber gleichzeitig. LT und RT sind dabei fürs Auslösen der Aktionen in der linken respektive rechten Pfote zuständig. Schon durch ihre schicken Effekte und vielfältigen Auswirkungen sind gerade die magischen Spielereien recht interessant. Neue Zauber eignet man sich hauptsächlich durch passende Bücher an. Dann kann man unter anderem elektrische Schläge austeilen, Waffen beschwören oder Gefallene als willenlose Helfer reanimieren.

Anfangs nicht ganz leicht zu durchschauen, dann aber sehr motivierend zeigt sich das Verbessern des Hauptdarstellers. Statt wie meistens einfach nur über gesammelte Erfahrungspunkte nach Siegen, läuft das Aufleveln hier basierend auf den unterschiedlichen Fähigkeiten ab - erreicht eine beliebige Kombination von Skills höhere Stufen, steigt der Level des Helden und man darf Gesundheit, Magicka oder Ausdauer (für Sprints, anstrengende Aktionen und maximale Traglast) erhöhen.

Die Stufe der Fähigkeiten ist wiederum von deren Benutzung abhängig. Bei der 'Redekunst' passiert dies beispielsweise durchs Einschüchtern von Personen, aber auch ganz friedliche Verkäufe, Waffenfähigkeiten wachsen mit jedem Hieb bzw. Schuss, die Sprüche diverser Magieschulen steigern deren Stufe, starke und schwache Rüstungen profitieren von eingesteckten gegnerischen Treffern, produzierte Gegenstände lassen die Erfahrung in mehreren Herstellungsverfahren wie etwa Alchemie ansteigen und Schleichen, Taschendiebstähle oder Schlösserknacken (hierzu hantiert man geschickt mit beiden Analogsticks) erfreuen das Schurkenherz. Außerdem kann man gegen Bezahlung Trainer engagieren und seltene Bücher finden, die ebenfalls Skills aufmotzen.

Darüber hinaus wird bei jedem neuem Gesamtlevel ein Talentpunkt spendiert. Je nach erreichter Stufe der Skills kann man damit bestimmte Verbesserungen freischalten, z.B. Rabatte bei Händlern, leichterer Einsatz der Dietriche oder härtere Schläge für bestimmte Waffentypen. Apropos: Waffennarren vermissen eventuell Armbrüste und Speere, die hier nicht zu finden sind. Ansonsten hat man aber wirklich genug Auswahl, auch wenn sich die Mordwerkzeuge nicht groß unterschiedlich spielen.

Gut gebrüllt ist halb gewonnen

Kommen wir zu einem der wichtigsten Features: Unser Held ist ein so genanntes Drachenblut, rein praktisch bedeutet dies, dass er die Fähigkeit besitzt, die Sprache der Feuerspucker zu verstehen und sich deren magische Worte für den Einsatz im Kampf anzueignen. An vielen Stellen Skyrims sausen Drachen durch die Lüfte und wollen Menschlein verbrutzeln. Hat man die Monster besiegt, absorbiert der Hauptdarsteller die Seelen der Kreaturen als Kraftquelle. An wichtigen Quest-Stellen verbergen sich neue Worte, aus denen der tapfere Recke die verschiedensten mächtigen Kampfschreie bilden kann.

Die Auswirkungen dieser Spezialfähigkeiten sind ausgesprochen variantenreich. So kann man etwa Tiere der Wildnis als Helfer herbeirufen, eine unverwundbare Geisterform annehmen, Nebel vertreiben, Feuer- oder Eis-Schwaden ausatmen und sogar die Zeit zum Stillstand bringen.

Das insgesamt recht unbeliebte kontinuierliche Mitleveln der Gegner aus Oblivion wurde abgeschafft. Trotzdem kann sich der Reisende schon in unerfahrenem Zustand weitgehend frei bewegen, ohne gleich überall auf unbesiegbare Widersacher zu treffen - die dann aber doch noch irgendwo lauern.

Der Schwierigkeitsgrad ist nun nicht mehr stufenlos per Schieberegler einstellbar, sondern man hat lediglich wie in den meisten anderen Spielen ein paar Varianten zur Auswahl, bei denen aber jeder Spieler den passenden Grad der Herausforderung finden sollte.

Etwas befremdlich ist in diesem Bereich lediglich ab und zu das Balancing der Monster - selbst wer einige beeindruckende Drachen locker umnietet, kann gegen andere Viecher wie deutlich kleinere Eistrolle trotzdem schnell mal den Kürzeren ziehen. Durch die freie Speicherfunktion samt häufigen Autosaves droht aber kaum Frust.

Die gewaltigen Distanzen überwindet man zu Fuß oder auf dem Pferderücken, was durchaus mehrere Tage der Spielwelt-Zeit in kosten kann (zumal überall am Wegesrand neue Abenteuer warten). Wer´s eilig hat, nutzt das praktische Schnellreise-Feature, das aber nur zu bereits besuchten Orten funktioniert.

Bürgerkrieg und Meuchelmord

Eine Frau wird auf offener Straße ermordet (sie wusste zu viel...), Kämpfer kriegen sich in die Wolle, ein kleines Mädchen versucht den Sohn des rivalisierenden Clanchefs zu erpressen, Revolten bahnen sich an - in Himmelsrand brodelt es an allen Ecken und Enden. Verschiedene Fraktionen wie politische Gegner und diverse Gilden sind sich alles andere als grün und versorgen schon deshalb den Helden mit haufenweise Aufträgen, die teilweise ganze Quest-Ketten nach sich ziehen. Kaum hat man sich dreimal rumgedreht, platzt das Tagebuch aus allen Nähten und Dutzende Missionen von komplexen Recherche-Vorgängen, über Gruft-Säuberungen bis zu simplen Botengängen warten auf Bearbeitung. Der rote Storyfaden der Hauptgeschichte geht dabei teils ziemlich unter, aber das ist in der Serie ja nichts Neues und wird Fans nicht weiter stören.

Die Reise steckt jedenfalls voller denkwürdiger Momente, geschichtlicher Hintergründe und überraschender Begebenheiten, die oft nur ein neugieriger Wanderer entdeckt. Interessant ist nicht zuletzt, dass man sich nun neben harmloseren Leiden und dem gefürchteten Vampirismus auch die Werwolfsverwandlung mit nützlichen Effekten, aber auch unliebsamen Nebenwirkungen zuziehen kann.

Die Verhaltensweisen der NPCs sind nicht immer astrein und auch sonst treten kleine Fehler auf, die den Spielspaß aber kaum beeinträchtigen. Im Gegenteil - es ist manchmal schon regelrecht unterhaltsam, die Schwächen des Systems zu entdecken und auszunutzen. Schon jetzt finden sich im Netz allerlei entsprechende Tipps, die dem Spieler das Leben, etwa durch schnelles Aufleveln oder das Anhäufen von Zusatzgold, spürbar leichter machen. Es gibt wohl auch Bugs, die das Beenden einer Aufgabe verhindern und so das Laden eines älteren Spielstands nötig werden lassen, bis jetzt hatte ich aber keine auffälligen Probleme dieser Art, außer übereifrige Wachen in einer Stadt.

Passionierte Handwerker legen abseits der Expeditionen an speziellen Arbeitsplätzen wie Gerbgestell, Kochtopf und Alchemielabor eine kleine Kampfpause ein und toben sich bei der Herstellung neuer Gegenstände oder der Verbesserung alter Sachen aus. Das Material liefern Körperteile besiegter Monster, gepflückte Blumen und anderer eingesackter Krimskrams, für verzauberte Objekte muss man außerdem andere magische Dinge zerstören, um so erstmal deren Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Wer gerne experimentiert oder sammelt, kann sich mit dem Ganzen fein beschäftigen und nebenbei natürlich wertvolle Erfahrung sammeln.

Tolle Umgebungen mit Detailschwächen

Trotz des grundsätzlich nordischen Szenarios durchquert man vielfältige Landschaften, mal schroffe Felsformationen, mal größere Nadelwälder oder lebendige Städte, in denen die Bewohner abhängig von der Tageszeit ihren Beschäftigungen nachgehen, mal idyllische Seen, über denen Libellen ihre Kreise ziehen. Und dann wären da natürlich noch all die Innenräume, seien es von Untoten verseuchte Grabkammern, Höhlensysteme voller Giftspinnen oder prachtvolle Anwesen. Das fallengespickte Dungeondesign ist insgesamt abwechslungsreicher ausgefallen als noch bei Oblivion, erst nach vielen Spielstunden stechen kleine Wiederholungen bei der Gestaltung stärker ins Auge.

An der Oberfläche verwöhnen stimmungsvolle Wettereffekte wie dichtes Schneetreiben das Auge und nicht zuletzt ist auch einfach die gigantische, offene Spielwelt beeindruckend, die nur beim Betreten von Gebäuden durch Ladepausen unterbrochen wird. Man wundert sich direkt, dass solche Dimensionen auf einer einzigen Silberscheibe Platz finden.

Doch nicht in allen Bereichen kann die Grafik restlos überzeugen. Verwaschene Texturen (nicht nur wegen des derzeit noch auf der Xbox grassierenden Bugs), unschöne Popups und die eine oder andere holprige Animation wirken wenig zeitgemäß. Auch die Gesichter wurden zwar deutlich verschönert, zeigen aber nicht unbedingt immer die lebensechteste Mimik.

Die deutsche Sprachausgabe in den zahllosen Dialogen kann sich dafür absolut hören lassen (wobei der Held selbst stumm bleibt) - nach der mängelbehafteten Lokalisierung des Vorgängerspiels muss man übrigens noch lobend erwähnen, dass die Texte diesmal fast überall tadellos übersetzt wurden - und das akustische Highlight ist der atmosphärische Soundtrack, der schon im Titelbildschirm durch tiefe Männerstimmen für Gänsehaut sorgt, andere Situationen unauffällig untermalt, um dann wieder mit voller Wucht die Spannung zu steigern.

Fazit: Skyrim ist ein Zeitfresser allererster Güte, in dessen gigantischer, lebendiger Welt mit all ihren Mythen und kleinen Zufallsbegegnungen man auch nach etlichen Spielstunden immer wieder Neues entdecken kann.

Außer verschmerzbaren Ärgernissen wie dezenten Grafikschwächen oder KI-Aussetzern gibt es da kaum etwas zu meckern. Nur wer eine straff erzählte Hauptgeschichte sucht, die den Spieler an die Hand nimmt, ist hier reichlich falsch. Alle anderen Rollenspielfans freuen sich über nahezu grenzenlose Freiheit, haufenweise abwechslungsreiche Quests im Auftrag rivalisierender Gruppen, das interessante Skill-System, die spektakulären Drachen-Schreie und eine sehr stimmungsvolle Präsentation.

Wertung: 93 von 100 Punkten (Christina Schmitt/GameCaptain.de)
Quelle/Copyright: Captain-Fantastic-Besprechung

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Kundenbewertungen zu "The Elder Scrolls V - Skyrim (PlayStation 3)"

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Bewertung von Sandy190cm aus Rüsselsheim am 09.01.2012   sehr gut
Super Grafik und einfaches Handling - sehr zu empfehlen !

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Xbox 360

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