Ezio ist zurück. Besser als zuvor nimmt er den Kampf gegen die
Templer wieder auf. Doch die Stärke eines einzigen Manns reicht
dieses Mal nicht aus. Nur mit der Bruderschaft an seiner Seite kann
Ezio die korrupten Tyrannen besiegen. Das Game bietet erstmals
einen Mehrspielermodus mit verschiedenen Spielarten, in denen sich
Spieler weltweit messen können.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
"Assassin's Creed" ist die wichtigste Marke für
Ubisoft. Da verwundert es nicht, dass der Publisher die Zeitspanne
zwischen zwei Veröffentlichungen möglichst kurz halten will. Nur
ein Jahr nach dem zweiten Teil erscheint nun "Assassin's
Creed: Brotherhood". Wer jetzt denkt, das zuständige Studio in
Montreal könne in solch einem kurzen Zeitraum keinen vollwertigen
Tripple-A-Titel entwickeln, liegt falsch. "Brotherhood"
setzt direkt zeitlich am Ende des Vorgängers ein. Wieder übernimmt
der Spieler im Italien der Renaissance die Steuerung über Ezio
Auditore, der sich inzwischen zum Anführer der Assassinen
hochgeschwungen hat. Schauplatz der Geschichte ist nun Rom, wo
Ezios Erzfeind Cesare Borgia mit eiserner Hand regiert, was dazu
führt, dass die einst blühende Metropole zu großen Teilen in
Trümmern liegt und verwahrlost wirkt. Der Spieler nimmt es so nicht
nur mit Cesare auf, sondern erobert auch Rom Viertel für Viertel
und führt es zu altem Glanz zurück.
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Dies geschieht durch das Zerstören der sogenannten Borgia-Türme, durch die Cesare seine Macht ausübt. Angenehmer Nebeneffekt: Auf diese Weise rekrutiert man Assassinen-Nachwuchs. Dieser lässt sich wiederum in Kämpfen herbeirufen, um Ezio tatkräftig zu unterstützen. Am bewährten Spielgefühl hat sich nichts geändert: Nach wie vor springt und klettert man so flüssig, dass es eine wahre Freude ist. Änderungen hat Ubisoft Montreal beim Kampfsystem vorgenommen. Die Auseinandersetzungen fühlen sich weniger statisch an, können dadurch aber auch leicht hektisch werden. Eine Neuheit für die Serie ist der Multiplayermodus: In einer Art Katz-und-Maus- Spiel tummeln sich auf einer Karte mehrere spielergesteuerte Assassinen, die sich äußerlich nicht von ihren KI-Kollegen unterscheiden. So gilt es, sich möglichst unauffällig zu verhalten, um das nächste tödliche Attentat vorzubereiten. Fazit: Umfangreicher Einzelspielerpart und neuartiger Multiplayermodus machen aus "Brotherhood" ein vollwertiges "Assassin's Creed" - und einen garantierten Verkaufserfolg.