Die Zugmaus - Timm, Uwe

Uwe Timm 

Die Zugmaus

Illustrator: Scheffler, Axel
Broschiertes Buch
 
4 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
7 ebmiles sammeln
EUR 6,95
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

Die Zugmaus

"Mit den witzigen Schwarzweißzeichnungen von Axel Scheffler kommt jetzt endlich der 1981 zum ersten Mal erschienene und seither zum Kinderklassiker avancierte Reiseroman Die Zugmaus zurück in die Bücherregale." Hits für Kids

Auf Krümelsuche im Münchner Hauptbahnhof schlüpft der kleine Mäuserich Stefan in einen Eisenbahnwaggon. Und hier beginnt für ihn eine spannende Abenteuerreise, auf der er nicht nur das Käseparadies Schweiz und die Baguette-Hauptstadt Paris kennen lernt. Mit einem Zirkuszug gelangt Stefan sogar nach England. Doch auch die reiselustigste Maus bekommt irgendwann Heimweh


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2003
  • Ausstattung/Bilder: 2003. 113 S. m. Illustr. v. Axel Scheffler.
  • Seitenzahl: 113
  • dtv Taschenbücher Bd.70807
  • Altersempfehlung: ab 7 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 123mm x 12mm
  • Gewicht: 181g
  • ISBN-13: 9783423708074
  • ISBN-10: 3423708077
  • Best.Nr.: 12002851
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.07.2004

Wie lange dauert's noch?
Und wie viele Handschuhe muß man für die Arktis einpacken? Neue Reisekinderbücher

Die Pillen helfen nicht, nicht die am Morgen, nicht die am Mittag und erst recht nicht die beiden am Abend. Genausowenig wie die ärztlich empfohlene Suppe, heiße Flüssigkeit, die wärmt und von innen her aufweicht und mit viel frischer Luft wieder abgekühlt wird. Tschipo weiß es ganz genau: Er wird trotzdem träumen, Nacht für Nacht. Und etwas aus seinen Träumen wird Morgen für Morgen übrigbleiben. Eine Taucherausrüstung, beispielsweise, oder der Pinguin Urs.

"Tschipo und die Pinguine" heißt das phantastische Buch des Schweizer Autors und Kabarettisten Franz Hohler, das Thomas M. Müller charmant illustriert hat. Man erfährt darin, wie viele Barchenthemden man in die Antarktis mitnehmen sollte (drei Stück) und wie viele wollene Handschuhe (zwei Paar, eines davon Fingerhandschuhe, das andere Fausthandschuhe), wie es im Grand Hotel Pinguin aussieht und daß "zack" rechts heißt (auf polarhündisch). Und: daß es Reisen gibt, die traumhaft sind.

Traumhaft reisen - das wünscht sich wohl jeder. Aber nur Eltern wünschen …

Weiter lesen

"Wie sich Geschichtenschreiber Uwe Timm in die Seele von Mäusen versetzen kann, das grenzt ans Wunderbare."
Welt am Sonntag

»Wie sich Geschichtenschreiber Uwe Timm in die Seele von Mäusen versetzen kann, das grenzt ans Wunderbare.« Welt am Sonntag
Uwe Timm wurde 1940 in Hamburg geboren. Er machte zunächst eine Kürschnerlehre, später studierte er Philosophie und Germanistik in München und Paris. 1971 promovierte er über Camus. Er war Mitherausgeber der AutorenEdition. Von 1981 bis 1983 lebte er in Rom, es folgten längere Aufenthalte in Lateinamerika, Afrika und in New York. Heute wohnt Timm mit seiner Familie in München. Er ist der Autor des verfilmten Bestsellers 'Rennschwein Rudi Rüssel'.

Leseprobe zu "Die Zugmaus" von Uwe Timm

1. Wo warst du denn die ganze Zeit?""Bist du wirklich nach Paris gekommen?" "Und wo hast du dich im Zug versteckt?" So werde ich immer wieder gefragt und muss jedes Mal meine Abenteuer erzählen.Inzwischen erreichen mich sogar Briefe und ich werde darin gefragt, wie man am leichtesten nach Paris kommt. Um nicht alles jedes Mal wieder neu erzählen zu müssen, habe ich mich entschlossen meine Geschichte aufzuschreiben.

Ich bin eine gewöhnliche Hausmaus und heiße Stefan. Aber alle nennen mich Mausebiber. Wie ich zu diesem seltsamen Namengekommen bin? Als Kind hatte ich die Angewohnheit, Baumstämme anzunagen, und zwar so, wie es sonst nur die Biber tun. Meine Eltern standen vor einem Rätsel. Und manchmal glaubte mein Vater schon, dass ich gar keine richtige Maus sei. Aber dann, als ich älter wurde, hörte ich mit der Nagerei plötzlich auf. Ich hatte wohl eingesehen, dass ich mit meinen kleinen Mausezähnen keine Bäume fällen konnte.

Geboren wurde ich in München, und zwar in der Paradiesstraße. Wer jetzt glaubt, dieser Straßenname sei eine Erfindung von mir, der soll sich einen Münchner Stadtplan besorgen und darin die Straße suchen. Die Straße gibt es wirklich. Nur mein Geburtshaus steht leider nicht mehr.

Es war ein wunderschönes altes Haus, das inmitten neuer, sehr hoher Häuser stand. Hinter unserem Haus lag ein kleiner Hof und darin standen zwei Holunderbüsche. Im Keller des Hauses lebten wir, die Mausefamilie: meine Mutter, mein Vater, mein Großvater und meine Geschwister. Meine Brüder: Großzahn, Kurzschwanz und Weißpfote, und meine kleine Schwester: Lilofee.

Über uns wohnte ein alter Mann, der hieß Ehlers und hatte einen Kater, der wurde Carlo genannt. Manchmal gab es auf dem Hof ein fürchterliches Gekeife und Gebell. Dann war Isegrimm heruntergekommen und jagte Carlo.

Isegrimm war ein Pudel und wohnte unter dem Dach bei dem Maler Kringel. Herr Kringel malte Bilder und aß gern Käse und Weißbrot. Aus diesem Grund war er auch bei uns Mäusen sehr beliebt. Isegrimm war früher beim Zirkus gewesen und war viel herumgekommen in der Welt. Er konnte auf zwei Beinen laufen und manchmal, wenn wir Mausekinder ihn darum baten, machte er uns einen Salto vor. Er war sehr freundlich zu uns Mäusen und verstand sich auch sonst mit allen möglichen Tieren gut - nur mit Katzen nicht. Katzen hasste er. Und das nicht allein darum, weil er ein Hund war. Es gab da noch einen anderen Grund.

Isegrimm war nämlich in dem Zirkus zwei Jahre lang zusammen mit einer Katze aufgetreten. Die Katze lag mit einem Babyhäubchen in einem Kinderwagen, und Isegrimm, der ein kurzes weißes Kleidchen trug, musste die Katze durch die Manege schieben. Die Katze zischelte ihm dann immer eine Hässlichkeit zu. Er durfte ihr aber nicht an den Pelz, sondern musste sie vor den vielen Zuschauern im Kreis herumschieben.

Dann, eines Abends, konnte er nicht mehr an sich halten. Sie hatte ihm zugeflüstert: "Ach du liebe Güte, Isegrimm, siehst du komisch aus, in diesem kurzen Kleidchen, mit deinen krummen Beinen."Da hatte er den Kinderwagen losgelassen und war auf sie zugestürzt. Die Katze sprang aus dem Wagen und rannte in die Zuschauerreihen. Isegrimm jagte sie durch das Zirkuszelt. Die Menschen sprangen auf, lachten und schrien.Von dem Abend an durfte Isegrimm nicht mehr auftreten, und der Zirkusdirektor verkaufte ihn an den Maler Kringel.So kam es, dass der Kater Carlo für die Heimtücke der Zirkuskatze büßen musste. Der eben noch freundliche und ruhige Isegrimm bekam ein gefährliches Funkeln in den Augen, wenn er Carlo entdeckte: "Katze ist Katze, die sind alle gleich", sagte er dann wütend.

Wir gaben ihm Recht.Dabei war Carlo schon uralt und, wenn man ehrlich war, recht freundlich. Mein Großvater sagte manchmal: "Lasst mal den alten Carlo, der hat sich inzwischen die Krallen abgewetzt."Großvater und Carlo waren gemeinsam in dem Haus in der Paradiesstraße groß geworden.Der Großvater erzählte uns: "Früher, in jungen Jahren, da war der Carlo ein ganz gefährlicher Mäusejäger. Oft saß er stundenlang mucksmäuschenstill vor einem Mauseloch. Und dann, wenn man dachte, jetzt kann er nicht mehr da sein, und man hinauskroch, schlug er blitzschnell mit seinen Krallen zu. So habe ich alle meine Geschwister verloren", sagte Großvater und schwieg einen Augenblick. Dann fuhr er fort:

"Einmal hatte Carlo auch mich beinahe erwischt. Ich konnte gerade noch in ein Mauseloch stürzen, aber nicht mehr rechtzeitig den Schwanz hineinziehen, tja, und da hat er ihn mir abgebissen."Großvater hielt, wenn er uns von der Gefährlichkeit der Katzen erzählte, jedes Mal warnend seinen Stummelschwanz hoch: "Katzen sind gefährlich."Aber inzwischen war Carlo, wie schon gesagt, alt geworden. Und der alte Ehlers kaufte für ihn beim Schlachter reichlich Fleisch. So saß der Kater meist satt und schläfrig auf dem Fensterbrett und ließ sich von der Sonne seine alten Pfoten wärmen.

Manchmal, aber nur noch selten, packte ihn die Jagdleidenschaft. Dann rannte er plötzlich hinter einer von uns Mäusen her, aber nur langsam und wie im Traum. Dennoch durften wir Mausekinder nur dann auf den Hof, wenn Großvater oder Isegrimm unten war.Großvater saß dann auch in der Sonne, neben Carlo, aber nicht zu nahe, und die beiden Alten unterhielten sich und redeten davon, wie es früher war.

Kundenbewertungen zu "Die Zugmaus" von "Uwe Timm"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.8 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
***** ausgezeichnet
 
(3)
***** sehr gut
 
(1)
***** gut
***** weniger gut
***** schlecht
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Die Zugmaus" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

Bewertung von Amenaza aus Berlin am 16.02.2013 ***** sehr gut
In diesem Buch geht es um eine abentteuerlustige Maus, namens Stefan, die rund um die Welt reißt. Auf ihrem Weg besucht sie Paris, England und viele andere bekannte Städte. Doch schon bald sucht sie das Heimweh heim. Trotzdem bleibt sie eine bekannte Maus und muss ihre Tricks ständig weiter geben, denn viele andere Mäuse wollen den gleichen Weg gehen.
Mir hat das Buch gut gefallen, es ist lustig und spannend mal die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen. Großes Lob an den Autor und ich würde das Buch an Kinder ab 6 weiterempfelen. Es eignet sich auch gut als Schulbuch.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Maus am 04.09.2012 ***** ausgezeichnet
Eine wirklich süße Geschichte ! Meinen Söhnen (6 und 9) hat sie sehr gut gefallen. Kaufempfehlung !

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von münchen aus Eich am 08.10.2010 ***** ausgezeichnet
Es war einmal eine Maus, die hieß Stefan, aber alle nennten ihn Mausebieber, weil er früher Baumstämme annagte. Die Maus hatte eine alte Hütte, aber sie wurde abgerissen und stattdessen kam ein Hochhaus dorthin. Aber das machte Stefan nichts aus, denn er zog einfavch um zum Maler Kringel. In seinem Haus gab es ein kleines Loch, in das Stefans Familie umzog. Als Stefan eines Tages am Bahnhof essen besorgen sollte, traf er eine Maus namens Wilhelm. Die beiden stiegen in einen Zug ein und fuhren nach England. Als sie am Bahnhof eine Durchsage hörten: "Auf Gleis 4 fährt ein der Zug nach Paris", stiegen sie in diesen Zug ein. 14 Stunden später trafen sie in der nächtlichen Pariser Menschenmenge eine Maus namens Pierre, die leckere Ravioli hatte. Pierre führte sie zu einem warmen Plätzchen, wo sie gemeinsam aßen und tranken. Doch Stefan vermisste seine Familie. So begaben sie sich zum Bahnhof und warteten auf den nächsten Zug zurück nach Deutschland. Gottseidank hat der Kontrolleur die Maus ohne Fahrkarte nicht erwischt. Zurück in der Heimat, machte sich Stefan gleich auf den Weg zu seiner Familie und umarmte alle glücklich. Sie waren froh, dass er wieder heil zu Hause angekommen war.
Ich fand das Buch sehr gut, da es sehr spannend ist. Es ist toll zu lesen, wie eine kleine Maus sich auf den Weg durch die weite Welt machen kann. Doch Stefan hat recht: Zu Hause ist es immer noch am schönsten.
Ich würde das Buch weiterempfehlen, besonders an alle Reiselustigen und solche, die es werden wollen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von celli aus Augsburg am 10.05.2010 ***** ausgezeichnet
Auf Krümelsuche im Münchner Hauptbahnhof schlüpft der kleine Maüserich Stefan in einen Eisenbahnwaggon. Und hier beginnt für ihn eine spannende Abenteuerreise, auf der er nicht nur das Käseparadies Schweiz und die Baguette- Hauptstadt Paris kennenlernt.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen,weil es sehr lustig ,spannend und interessant ist. Vorallem lernt man Paris kennen und vieles andere mehr.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Sie kennen "Die Zugmaus" von Uwe Timm ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

4 Marktplatz-Angebote für "Die Zugmaus" ab EUR 1,90

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 1,90 1,20 Banküberweisung neringa22 100,0% ansehen
wie neu 2,80 1,20 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung sara mag O 100,0% ansehen
wie neu 2,90 1,20 Banküberweisung tom1504 99,5% ansehen
wie neu 6,70 1,50 Banküberweisung Hamleh 96,3% ansehen
Mehr von
Andere Kunden kauften auch