Expedition zu den Polen - Möller, Steffen
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Expedition zu den Polen

Eine Reise mit dem Berlin-Warszawa-Express. Ausgezeichnet mit dem ITB Buch Awards 2013

Steffen Möller 

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Expedition zu den Polen

Polen, einst Land der Autodiebe und des billigen Wodkas, hat sich zum drittbeliebtesten Auswandererland der Deutschen gemausert. Steffen Möller beschreibt eine amüsante Bahnfahrt, bei der Deutsche auf Polen treffen und an jeder Station ein neuer Kulturschock lauert. In seinem Bestseller »Viva Polonia« berichtete Steffen Möller humorvoll von seiner Karriere als Gastarbeiter in Polen, von Vorurteilen und Polenwitzen. Doch die Zeit der Witze ist vorbei: Polen war 2009 das einzige EU-Land mit Wirtschaftswachstum. Gleichzeitig hat es sich zum drittbeliebtesten Auswandererziel der Deutschen gemausert. Aber darf man überhaupt mit dem Auto rüberfahren? Wie flirtet man mit einer schönen Polin? Welche Eheprobleme könnte es geben? Welche Überraschungen bei der Schwiegermutter in Krakau oder Danzig? Und wieso findet hier die Fußball-EM statt, wo der Nationalsport doch eigentlich Pilzesammeln ist? Höchste Zeit für eine vergnügliche Reise ins Nachbarland, in dem die Kulturschocks unter jeder Türschwelle lauern ...


Produktinformation

  • Verlag: Malik
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 274 S. 33 SW-Abb.
  • Seitenzahl: 288
  • Deutsch
  • Abmessung: 207mm x 127mm x 30mm
  • Gewicht: 358g
  • ISBN-13: 9783890293998
  • ISBN-10: 3890293999
  • Best.Nr.: 34530494
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.10.2012

Die Jungfer Europa ist verlobt

Der in Polen als deutscher Held einer Fernsehserie und Kabarettist bekannte Steffen Möller bietet in seinem neuen Buch nun umgekehrt für seine Landsleute einen "Polen-Crashkurs für Auswanderer". Den Erzählrahmen bildet eine Zugfahrt des Autors mit dem Eurocity von Berlin nach Warschau als Essenz eines Lebens "zwischen den Polen". Das Buch lebt von interkulturellen Begegnungen, sensiblen "deutsch-polnischen Befindlichkeiten" und Beobachtungen der Menschen im Zug, die Anlass zu Exkursen und Widerreden zur polnischen Verfasstheit, Mentalität und Mitnahmementalität, dem Mythos vom Autoklauen oder Pilzesammeln als Volkssport oder zur vermeintlichen Zungenbrechersprache geben. Das Polnischbuch für Anfänger entwirft eine Grammatik des Negativen. Es beschreibt "uneigennützige Missgunst", also nachbarschaftlichen Neid als nationales Laster oder kritisiert eine fehlende "Schadenmeldekultur" in postsozialistischen Staaten. Es gibt Lektionen im landestypischen "Negative Thinking" (polnischen Fatalismus dürfe man aber "keinesfalls mit schopenhauerischem Fundamentalpessimismus verwechseln"), stellt der "Miserabilität" des realen Staates …

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"Unterhaltsam!", Berliner Morgenpost, 03.03.2013
Steffen Möller, Jahrgang 1969, begann nach siebenjährige Tätigkeit als Deutschlektor an der Warschauer Universität seine steile Karriere als polnisch sprechender Kabarettist: Seither moderiert Möller die polnische Version von "Wetten dass" und spielt in der beliebtesten Fernsehserie des Landes "M jak Milosc" (L wie Liebe) mit. Für seine Verdienste um das deutsch-polnische Verhältnis erhielt Möller 2005 das Bundesverdienstkreuz und 2013 wurde er mit dem "Internationalen Brückepreis" der Europastadt Görlitz/Zgorzelec ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an Persönlichkeiten verliehen, "die sich um die demokratische Entwicklung und die Verständigung in Europa in herausragendem Maße verdient gemacht haben".

Steffen Möller
Expedition zu den Polen
Eine Reise mit dem Berlin-Warszawa-Express
1Vom Gastarbeiter zum Emigration Consultant
"Was willst du denn in Asien?" riefen meine entsetzten Eltern, als ich 1994 nach Polen auswanderte. Auch meine neuen Warschauer Nachbarn runzelten die Stirn: "Sind Sie freiwillig gekommen oder werden Sie daheim per Steckbrief gesucht?"
Immer wieder musste ich erzählen, wie es ein Jahr zuvor begonnen hatte: mit einem Plakat an der Uni, einem zweiwöchigen Sprachkurs in Krakau und einem polnischen Kindergedicht, das den Titel "Samochwa a die Angeberin" trug. Und immer wieder erntete ich ein mitleidiges Lächeln. Den Deutschen galt Polen als Land der Autodiebe und Putzfrauen, Polen dagegen assoziierten Deutsche mit Heimwehtouristen und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
Viele Jahre später schrieb ich meine Geschichte auf. 2008 erschien sie unter dem Titel: "Viva Polonia als deutscher Gastarbeiter in Polen."
Die Reaktion war überwältigend. Ich erhielt fast 3000 Mails von Lesern, die das Buch kommentierten oder Fragen zu Polen stellten. Manchmal bekam ich den Eindruck, dass schon halb Deutschland auf gepackten Koffern saß.
Tatsächlich hatte ich, ohne es zu ahnen, einen günstigen Zeitpunkt erwischt. Anfang 2010 wurde vom Statistischen Bundesamt bekannt gegeben, dass Polen im Jahr 2009 das drittbeliebteste Auswanderungsland der Deutschen war, hinter der Schweiz und den USA. Fast 13 000 Menschen waren nach Polen gegangen und nicht nach Italien, Mallorca oder Großbritannien.
Handelte es sich dabei nur um Aus- und Übersiedler, die auf ihre alten Tage nach Oberschlesien und Masuren zurückwollten?
Nein! Die "Bild"-Zeitung, der Polen-Propaganda wahrlich unverdächtig, ging der Sache auf den Grund und bestätigte: sind auch viele richtige Deutsche dabei! Sie berichtete von einem Rentner, der die Pflegerin seiner Mutter heiratete und mit ihr hier nichts. Ich kann mir nicht vorstellen, jemals wieder nach Deutschland zurückzugehen."
Doch es kam noch besser.
Polen war im Krisenjahr 2009 das einzige der 27 EU-Länder mit einem positiven Wirtschaftswachstum. Während Deutschland eine Einbuße von fünf Prozent hinnehmen musste, konnte Polen immerhin noch 1,7 Prozent Wachstum verzeichnen. Im Vergleich zu den südeuropäischen Mitgliedsländern ist Polen heute eine Art Musterknabe der EU. Der durchschnittliche Bruttomonatslohn, der 1989 noch bei 25 Euro im Monat gelegen hatte, betrug 2010 bereits 900 Euro (in Deutschland 2010: 2650 Euro). Die Arbeitslosigkeit hat sich seit dem EU-Beitritt 2004 halbiert und lag im Sommer 2011 bei 11,7 %, also nur knapp über dem EUDurchschnittswert. In Großstädten wie Warszawa, Wroc aw und Pozna tendiert sie gegen null.
Zur gewaltigen Dynamik, die durch die EU-Agrarsubventionen und Strukturfonds angestoßen wurde, kam noch die Nachricht, dass die Fußballeuropameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine ausgetragen wird. Sie führte in Polen zu einem gigantischen Bauboom. Drei Stadien wurden neu gebaut, ein viertes von Grund auf renoviert. Zählt man die Investitionen in die Infrastruktur des Landes hinzu, kommt man auf ein Gesamtvolumen von fast 20 Milliarden Euro. Wer in den Jahren 2010 und 2011 durch Polen fuhr, sah überall Bahnhofsrenovierungen, Autobahnbagger und nächtlich beleuchtete Gerüste. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat es in Europa in keinem Land ähnlich große Baustellen gleichzeitig gegeben. Fazit: Innerhalb weniger Jahre hat sich Polen zu einem stabilen Wirtschaftsstandort in Mittel-Ost-Europa gemausert.
Krönung dieser Entwicklung war für mich eine eher unscheinbare Nachricht. Die Arbeitsämter Brandenburgs starteten 2010 ein Pilotprojekt. Eine Gruppe von Langzeitarbeitslosen wurde zu Schulungen ins polnische Krosno an der Oder geschickt. Die circa zwanzig Hartz-IV-Empfänger lernten zunächst zwei Monate lang Polnisch, um dann in örtlichen Handwerksbetrieben eine Kurzausbildung zu durchlaufen. Das Ziel bestand darin, sie flexibler f

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Bewertung von Kat aus Ddorf am 09.12.2012   ausgezeichnet
Super Buch, toll zu lesen. Sehr gut als Gute-Nacht-Lektüre, da die Unterkapitel schön kurz und witzig sind.
Guter Einblick in die Kultur, Vorurteile, Gewohnheiten usw. sowohl aus polnischer wie auch aus deutscher Sicht.
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