Die Eroberung des Südpols 1910-1912 - Amundsen, Roald

Roald Amundsen 

Die Eroberung des Südpols 1910-1912

Vorw. v. Fridtjof Nansen

Textausw. u. Red.: Gernot Giertz
Buch mit Leinen-Einband
 
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Die Eroberung des Südpols 1910-1912

Wer sich ernsthaft mit den Aufzeichnungen großer Entdeckungsreisender befasst, kommt an Roald Amundsen nicht vorbei. Als erster Mensch in der Geschichte betrat der Norweger am 14. Dezember
1911 den Südpol. Der Glorreiche so die altnordische Bedeutung von Roald ist der mit Abstand
erfolgreichste Polarforscher der Arktis und Antarktis und einer der ruhmvollsten Abenteurer überhaupt.
Ihm gelang, was dem bekannten britischen Polarforscher John Franklin versagt blieb: die Erstdurchquerung
der Nordwestpassage.
Dieser Pioniertat folgten zahlreiche weitere ruhmreiche Entdeckungen, mit denen der Norweger die unberührten Weiten von Arktis und Antarktis kartierte und die ihren Höhepunkt in der Ersterreichung des Südpols fanden. Amundsens Expeditionsbericht über Die Eroberung des Südpols ist nicht nur ein Logbuch, das die einzelnen Etappen dieser Reise dokumentiert. Es ist vor allem ein spannendes und eindringliches
Zeugnis der zahlreichen Entbehrungen und Ängste, aber auch des unbeschreiblichen Triumphgefühls
von einem der bedeutendsten Entdecker der Weltgeschichte.


Produktinformation

  • Verlag: Edition Erdmann
  • 2011
  • 1., Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 240 S. m. 36 Abb. u. 9 Ktn.
  • Seitenzahl: 240
  • Alte Abenteuerliche Reiseberichte
  • Best.Nr. des Verlages: 626-70223
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 139mm x 24mm
  • Gewicht: 415g
  • ISBN-13: 9783865398239
  • ISBN-10: 3865398235
  • Best.Nr.: 33422412

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Roald Amundsens Expeditionsbericht vom Südpol liest sich für Rezensentin Sylvia Staude durchaus "frohgemut" - trotz der vielen Entbehrungen, die Mannschaft auf sich nehmen musste. Anders als die britische Expedition, die im März 1912 mit dem Tod der Beteiligten am Südpol endete, verlief die norwegische unter Amundsens Leitung erfolgreich: man erreichte den Südpol im Dezember 1911 und konnte ihn auch lebend wieder verlassen. Die Herausforderung der Expedition schildere Amundsen sachlich-nüchtern, man erfahre etwa, dass einige der Schlittenhunde gebraten wurden, um das Überleben der Mannschaft zu sichern. Staude empfiehlt die parallele Lektüre der im selben Verlag erschienenen Tagebuchaufzeichnungen Robert Scotts, dessen Expedition tragisch scheiterte: die beiden Bücher stellen für sie den britisch-norwegische Wettlauf um den Südpol in einer "herzzerreißende Kombination" dar.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.12.2011

Für Gott, König und Vaterland
Vor 100 Jahren erreichte Roald Amundsen den Südpol vor seinem Konkurrenten Robert F. Scott – zum Jubiläum gibt es neue Bücher über den dramatischen Wettlauf
Es erscheint zuerst als eine Art Wahn, dieses Streben nach einem imaginären Punkt in einer Weltgegend, die menschen- und lebensfeindlicher nicht gedacht werden kann. Aber Roald Amundsen, der erfolgreiche Erste am Südpol, und Robert Falcon Scott, der unglückliche, am Ende dem Tode geweihte Nachzügler, verstanden ihre Expeditionen als heroische Taten: für ihre Könige und Vaterländer, für die Wissenschaft, endlich für den eigenen Ruhm. Da das Unternehmen aber zum Wettlauf geriet zwischen dem in Arktis und Antarktis erprobten Abenteurertyp Amundsen und dem ebenfalls antarktisgeprüften, aber anderen Traditionen verbundenen Marineoffizier Scott, gewann das Rennen, das vor genau 100 Jahren entschieden wurde, den Charakter eines Zweikampfes höchst verschiedener Persönlichkeiten hinzu.
Die Tragödie von Scotts Expedition, die den Pol vier Wochen nach den Norwegern erreichte und deren Rückweg in der tödlichen Katastrophe aus Kälte, Hunger und Durst endete, hat dem …

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Die Polarforschung war sein Lebenstraum und Roald Amundsen (1872-1928) verschrieb sich ihm bereits als Kind. Bei seinen zahlreichen Arktis- und Antarktis-Expeditionen konnte Amundsen große Erfolge verbuchen, doch am Ende wurde dem Norweger seine Leidenschaft zum tödlichen Verhängnis. Die genauen Umstände seines Todes sind bis heute ungeklärt. Was von Amundsen übrig bleibt, ist sein Nachruhm als erfolgreichster Polarforscher aller Zeiten.

Inhaltsangabe

Aus dem Inhalt:

- Vorwort
- Die Geschichte der Südpolarforschung
- Die Teilnehmer an der norwegischen Südpolfahrt 1910-1912
- Winter auf der Eisplatte
- Zum Pol
- Wissenschaftlicher Beweis, dass Roald Amundsen mit seinen vier Gefährten den Südpol erreicht hat
- Zeittafel

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