Oma - Emma - Mama - Pauli, Lorenz; Schärer, Kathrin

Lorenz Pauli Kathrin Schärer 

Oma - Emma - Mama

Illustrator: Schärer, Kathrin
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Oma - Emma - Mama

Emma will Verstecken spielen. Aber Oma lacht, Chamäleons sind doch ohnehin versteckt. Emma reagiert verärgert: "Wenn ich eine Idee habe, dann hilft niemand. Und wenn ich etwas alleine machen will, dann darf ich nicht". Das kennt Oma nur zu gut, und deshalb beginnt sie zu zählen, während Emma ein Versteck sucht: im Stinkblütenstrauch? Zwischen Igelmäusen? Hinter einem Baumstamm? Doch schon ruft Mama. Sie sucht Oma. Und Oma rollt die Augen: "Wenn ich etwas alleine machen will, dann darf ich nicht ..." Das Versteckspiel wird zum Spiel mit den Rollen. Oder sind die Erfahrungen von Oma, und Emma am Ende gar nicht so verschieden? Versöhnlich und mit viel Witz erzählt Lorenz Pauli von einem Generationenthema, das alle kennen. Und Kathrin Schärer verändert nicht einfach Emmas Farben, vielmehr braucht sie ihre Illustrationskunst für neue Verwandlungskünste.


Produktinformation

  • Verlag: Atlantis, Orell Füssli
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 32 S. m. zahlr. bunten Bild.
  • Seitenzahl: 32
  • Altersempfehlung: ab 5 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 150mm x 10mm
  • Gewicht: 515g
  • ISBN-13: 9783715206073
  • ISBN-10: 3715206071
  • Best.Nr.: 29741944

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Wunderbar, versichert Fridtjof Küchemann, ist dieses Kinderbuch. Wunderbar, wie sich das Chamäleonmädchen und die Chamäleongroßmutter sanft und schalkhaft gegen die Chamäleonmutter verbünden und vor ihr Verstecken spielen. Das Buch variiert die altbekannte Geschichte des Bündnisses von erster und dritter Generation gegen diejenige, die die Last trägt. Aber es tut es, wenn man Küchemann glaubt, poetisch und klug und auf einer Doppelseite sogar in Farbe. Genau richtig für Fünfjährige, die ihren Radius erweitern wollen!

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 24.12.2010

Gemeinsam in die Schneckenfelsenhöhle

Unter Chamäleons: Lorenz Pauli und Kathrin Schärer zeigen in einem großartigen Bilderbuch, wie sich Oma und Enkelin beim Versteckspiel näherkommen.

Emma rollt die Augen. Und wer könnte die Augen besser rollen als ein Chamäleonmädchen: "Wenn ich eine Idee habe, dann macht niemand mit", klagt sie, "und wenn ich etwas alleine machen will, dann darf ich nicht. Und wenn ich etwas sage, dann glaubt man mir nicht, und wenn ich etwas will, dann bekomme ich es nicht."

Wer könnte Emmas Lage besser verstehen als ihre vielleicht fünfjährigen Leser, die sich genauso an den Grenzen von Bereitwilligkeit und Zutrauen der Erwachsenen mit ihren zuweilen undurchschaubaren Vertröstungen und Verboten stoßen. Kein Zweifel: Es ist ein großes Thema, das Lorenz Pauli und Kathrin Schärer auf der zweiten Doppelseite ihres neuen Bilderbuchs "Oma Emma Mama" anklingen lassen, als die Großmutter zuerst nicht mit dem Kind Verstecken spielen will.

Und es wird sogar noch größer. Aber das erst zum Schluss. Zunächst einmal schafft es Emma in ihrer Empörung, die Oma umzustimmen, und während die alte Chamäleondame in …

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Lorenz Pauli geboren 1967, besuchte nach einer Banklehre das Kindergartenseminar Marzili in Bern. Seit 1989 arbeitet er als Kindergärtner in Zollikofen; längst mit halbem Pensum, denn oft ist er unterwegs als Erzähler. Mit wenigen Requisiten und mit sympathischer Bühnenpräsenz fasziniert er Kinder und Erwachsene. Er lebt mit seiner Familie in Bern. Im November 2003 erhält Lorenz Pauli die Ehrenurkunde des Österreichischen Staatspreise für Kinderlyrik.

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