Forbidden - Suzuma, Tabitha

Forbidden

Tabitha Suzuma 

Gebundenes Buch
 
Sprache: Englisch
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Forbidden

Sixteen-year-old Maya and 17-year-old Lochan tell, in their separate voices, of their confusion and longing as they fall in love with one another after years of functioning as parents to three younger siblings due to their alcoholic mother's neglect.


Produktinformation

  • Verlag: Simon Pulse
  • 2011
  • Seitenzahl: 454
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahre
  • Englisch
  • Abmessung: 217mm x 149mm x 42mm
  • Gewicht: 542g
  • ISBN-13: 9781442419957
  • ISBN-10: 1442419954
  • Best.Nr.: 30165987


Kundenbewertungen zu "Forbidden" von "Tabitha Suzuma"

11 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 11 Bewertungen   ausgezeichnet)
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Bewertung von Steffi am 16.11.2013   ausgezeichnet
Das Buch geht unter die Haut und ist ein absoluter Hammer. Mich hat es tief bewegt aber auch sehr nachdenklich gemacht. Eins der besten Bücher die ich gelesen habe. Leider ohne Happy end.

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Bewertung von Mel.E aus L. am 16.01.2013   ausgezeichnet
Vielleicht hätten beim Lesen des Klappentextes / des Inhalts des Buch alle meine Alarmglocken losklingen sollen, denn es ist wirklich wahr, dieses Buch fesselt und klingt nach. Ob dies nun positiv ist oder nicht, kann ich nicht beantworten. Ich kann lediglich von dem berichten wie es mir beim Lesen ergangen ist und da ich ein sehr gefühlvoller Mensch bin, war ich gefrustet, fasziniert, traurig und richtig, richtig sauer und das alles auf einmal. Das Buch behandelt ein echtes Tabuthema und ich habe mich zuvor noch nie damit beschäftigt. Ich war übrigens zu keinem Zeitpunkt angewidert davon, das Maya und Lochan sich lieben, sondern eher wütend darüber, das es passiert ist. Ich vermute nämlich, das das Leben der beiden anders verlaufen wären, wenn sie Eltern gehabt hätten, die sich wie Eltern verhalten. Damit meine ich den Vater, der seine fünf Kinder verlässt und eine Mutter, die so selbstsüchtig, egoistisch und widerlich ist, das sich mir die Nackenhaare sträuben. Ich kann es nicht nachvollziehen, das man von Bett zu Bett hüpft um seinen Marktwert zu testen, nur zugedröhnt ist und sogar in Anwesenheit der Kinder, wobei eine Tochter erst 5 Jahre alt ist, raucht wie ein Schlot. Die Erziehung der drei jüngsten Kinder liegt also in der Hand von Maya und Lochan, was bedeutet das sie sich alleine darum kümmern, das die Geschwister zur Schule gehen, dort wieder abgeholt werden, das sie genügend zu essen haben und vernünftig gekleidet sind. Natürlich wird nebenbei noch die Hausaufgaben überwacht und der Haushalt geschmissen.
Es liegt viel zwischen den Zeilen verborgen und ich gestehe, das es mir weh tat, wie diese 5 Kinder ums Überleben kämpfen, dabei leiden und sich dabei doch nur nach eins sehnen und das ist Liebe. Eine Liebe, die Mutter und Vater nicht geben können. Da Maya und Lochan sowieso schon wie Mann und Frau zusammenleben müssen und auch nicht ohne den anderen könnten, passiert es, das sie sich auch sexuell zueinander hingezogen fühlen. Es ist verwerflich - Ja! Es ist widerlich auf seine eigene Weise - Ja! Es ist gesetzlich verboten - Ja! und es ist ein Tabu. Dennoch geschieht es und es ist nicht anstößig oder so dargestellt, das es mich geekelt hätte, sondern für den Ausgang der Story sehr, sehr wichtig. Es gibt kein Happy End, aber so wie das Buch endet, war es genau richtig, auch wenn es wehtut.
Ich knabbere noch immer daran, wie ich mit dem Buch umgehe, wie ich es verarbeite, denn es hat schon etwas in mir bewegt. War es Mitleid? Ich kann es nicht sagen oder ausdrücken, aber ich rate euch, nehmt das Lesen des Buches nicht auf die leichte Schulter, denn auch wenn ich hier ein kleines bisschen Verständnis für die Situation habe, heißt es nicht das ich "Geschwisterliebe" gut heißen kann. Der Autorin ist es aber definitiv gelungen einen außergewöhnlichen Roman zu schaffen, der ganz sensibel und liebevoll auf ein Thema eingeht, was doch außergewöhnlich ist. Ich fand die Geschichte rund um Maya und Lochan sehr authentisch und vielleicht hat es mich deshalb so tief innen berührt?

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Bewertung von Bookilicious aus www.book-addicted.blogspot.com am 26.10.2012   ausgezeichnet
Die komplette Rezension findet ihr auf: www.book-addicted.blogspot.com!

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Lochan und Maya erzählt, was ich durchaus sehr sinnvoll fand. Man erhält einen Einblick in die Gefühlswelt des einzelnen und kann durch den Wechsel einen Blick auf die Gedanken der beiden werfen, was einem die meisten aufkommenden Fragen recht schnell beantwortet. Die Kapitel sind in einer ausreichenden länge, die Schrift in einer normalen Größe. Die Autorin schreibt flüssig und in einer gut verständlichen Sprache und benutzt eigentlich keine Fremdwörter.
Fazit: Ein wunderbares Buch, dass man gelesen haben sollte, vor allem wenn man interessiert ist an neuen, eher "tabuisierten" Themen. Ich persönlich konnte für mich zu keinem wirklichen Schluss kommen, wie ich das beurteilen möchte, aber: VERurteile nie jemanden, bevor Du nicht seine Geschichte oder seine Gründe kennst. Das möchte ich euch auf jeden Fall mit auf den Weg geben.

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Bewertung von Sarah M. aus Berlin am 14.07.2012   ausgezeichnet
Forbidden - ein schrecklich schönes Buch, für Leute, die gerne eher realitätsnahe und aufwühlende Bücher lesen!
"Schrecklich", da ich oft den Tränen nahe war oder sie wie gerade nicht zurückhalten konnte.

In dem Buch geht es um eine verbotene Liebe zweier Geschwister, sowie um die gesamte Familie. Sie haben nämlich noch drei weitere kleinere Geschwister. Die Familie wurde vor Jahren vom Vater verlassen und seitdem leiden die Kinder zudem auch noch unter der starken Vernachlässigung der Mutter. Die Kinder seien alle - ihrerseits aus - unerwünscht gewesen. Sie entzieht sich letztlich jeglicher Verantwortung, wohnt meist bei ihrem neuen Freund, besäuft sich nur und die Kinder sind auf sich allein gestellt. Daher würde ich es auch als Familiendrama bezeichnen. Das Buch hat also zwei Handlungen.

Ich bin total begeistert von dem Buch; es ist zu einem meiner Lieblingsbücher geworden!

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Bewertung von Monili84 aus Aachen am 12.02.2012   sehr gut
Lochan und Maya wachsen bei der alleinerziehenden Mutter in London mit 3 Geschwistern auf. Die Alkoholeskapaden u das ausgiebige Nachtleben zwingt die beiden Teenager dazu, für die jüngeren Familienmitglieder u den Haushalt die Verantwortung zu übernehmen.
Während Maya sich zunächst im Sozialfeld Schule gut integrieren kann, ist Lochan ein sehr schüchterner, aber sehr intelligenter Junge. Es fällt ihm schwer mit Fremden u mit den Mitschülern zu kommunizieren. Mit Hilfe von Maya beginnt er aber sich zu öffnen.
Doch die Doppelbelastung wächst beiden über den Kopf und das fehlende Kindsein macht sich bemerkbar.
In den Gefühlen zueinander findet das Geschwisterpaar endlich Halt, Trost u Geborgenheit und doch sind sie ständiger auf der Hut vor der GEfahr erwischt zu werden. Beide sind hin- und hergerissen, ob sie diese Liebe leben dürfen, aber ohne den anderen geht es auch nicht und sie haben keine Wahl, denn die Gefühle lassen sich nicht länger unterdrücken.
In wunderschöner, emotionaler Sprache hat der Leser je Kapitel abwechselnd Einblick in die Gedanken der zwei Protagonisten.
Keine leichte Kost u besonders die innerfamiliären Konflikte u die daraus resultierenden schweren Konsequenzen für alle beenden die Geschichte von Lochan u Maya. Keine leichte Kost, weder das Thema "Inzest" noch das Ende, das zwar schön und einfühlsam geschrieben, aber doch so unendlich traurig ist.

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Bewertung von Nica aus Hamburg am 11.01.2012   sehr gut
Eigentlich möchte ich diesem Buch gar keine Bewertung geben, da es kaum möglich ist, diesem Buch eine passende Bewertung zu geben.
Ich kann nicht so objektiv sein, da mich die Geschichte so sehr hin und her gerissen hat. Es ist erstaunlich, was ein Buch über ein Tabuthema in einem auslöst, wie schnell man sich unbewusst eine eigene Meinung bildet. Meine schien definitiv zu sein: Das zwischen den Beiden - das darf nicht sein.. das ist.. bäh!!


So wollte ich wohl sogar noch mehr Punkte finden, die mir nicht gefallen. Auf der Mag-Ich-Nicht-Liste stand auch die Namenswahl ganz weit oben. Der Hauptprotagonist heißt Lochan! Seine Brüder Tiffin und Kit und seine kleine Schwester Willa. Nur der Name Maya gefiel mir. Aber im Ernst, die Namen im Buch "Die Enklave" waren noch viel schlimmer und haben mich aufgrund der tollen Story dann gar nicht mehr gestörrt. Wohl leider ein Zeichen, dass ich dieses Buch nicht mögen wollte - obwohl ich so unfassbar gespannt war und das Buch ganz weit oben auf meinem Wunschzettel stand. Ich merkte dies aber wirklich erst nach dem ich schon mit dem Buch begonnen hatte.


Und so fühlte ich mich die ganze Zeit beim Lesen seltsam bedrückt.. hatte manchmal das Bedürfnis das Buch wegzulegen und wollte einfach nicht mehr lesen, wie sie sich küssen.
Deswegen kann ich nur ganz klar sagen: Achtet nicht auf meine Bewertung! Wenn Euch das Buch interessiert und ihr denkt, ihr könnt es lesen.. dann lest es!


Denn auch wenn das Thema wirklich heikel ist, das Buch ist wunderschön geschrieben. Wären es keine Geschwister, wäre mein Romantik und Schmachtfaktor ganz weit oben gewesen... auch wenn mir die Dramatik schon fast zuviel war - dies ewige: Wir dürfen nicht... ich will aber... aber wir dürfen nicht.
Obwohl es natürlich passt, dieses Hin und Her... alles andere wäre unrealistisch gewesen und doch konnte ich es kaum ertragen.
Dann wieder hab ich gehofft, dass sie sich näher kommen.. fand die romantischen Szenen toll - und fühlte mich gleichzeitig schlecht dabei, bedrückt, mit dem Gefühl: Du darfst das nicht schön finden!


Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch Meinungen spaltet und man es entweder ganz toll findet.. oder eher schrecklich. Ich würde dem Buch für mich sogar noch schlechter bewerten.. einfach weil ich gemerkt hab, puh, das Thema ist nichts für mich, ich fühle mich mit dem Buch nicht wohl.
Aber dennoch wäre es unfair, denn ich denke, genau das wollte die Autorin auch erreichen... das man sich mit dem Thema befasst, darüber nachdenkt und alleine dafür, dass sie dies geschafft hat, lässt die Bewertung wieder steigen.


Genauso wie sie es geschafft hat, dass man innerlich zerrissen ist zwischen Mitleid mit den Beiden - man mag sie. Vor allem Maya war mir absolut symphatisch und doch war da diese Liebe, die mich abstieß.
Ich konnte das Buch aber nicht weglegen und habe es beendet. Mit dem Ergebnis, dass ich am Ende auch noch tierisch heulen musste! Warum werde ich jetzt natürlich nicht verraten.
Aber auch das zeigte wieder, das Buch ließ mich alles andere als kalt. Es hat mich berührt und abgestoßen gleichzeitig. Wie seltsam. Ich kann das Buch jetzt noch kaum anschauen, ohne dabei das Gesicht zu verziehen... und doch denke ich noch immer viel über die Geschichte nach.


Ein Buch, dass einem extrem an die Nieren geht und noch sehr sehr lange nachklingt. Ich weiß nicht, ob ich es jemals nochmal lesen könnte. Ich bin aber sicher, dass mir Maya und Lochan nicht mehr so schnell aus dem Kopf gehen, das hat die Autorin wirklich wunderbar geschafft.


Ich kann Euch also kaum einen Rat geben - außer vielleicht: lest die Leseprobe und fühlt in Euch hinein, ob ihr Euch beim Lesen wohl fühlt. Wenn ja, dann lest es unbedingt, denn wenn man die eigenen Gefühlen dabei missachtet, ist es ein wirklich gutes Buch. Aber auch hier: Haltet Taschentücher bereit... zumindest im letzten Teil.

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Bewertung von Nadja_13 am 01.01.2012   sehr gut
meine Meinung:
Forbidden unterscheidet sich stark von den Büchern, die ich normalerweise lese, doch nachdem ich so viel gutes über das Buch gehörte hatte, wollte ich mich selbst davon überzeugen und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte beginnt eher langsam, die Autorin beschreibt im ersten Drittel des Buches ausführlich, wie das alltägliche Leben von Logan und Maya aussieht und auch wie es dazu gekommen ist. Zudem lernt man auch die Geschwister und die Mutter der beiden kennen. Dieser Teil ist sehr wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte, da man als Leser so die Gefühle von Lochan und Maya verstehen und nachvollziehen kann. Und obschon in diesem ersten Teil die ganze Geschichte erst langsam aufgebaut wird wurde mir nie langweilig, die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt.

Im zweiten Drittel der Geschichte entwickelt sich die Beziehung zwischen Lochen und Maya in eine Richtung, die für Geschwister unüblich ist. Als Leser konnte ich diese Entwicklung sehr gut nachempfinden, da die Gefühle der beiden wirklich schön und authentisch dargestellt werden und sich die Gefühle auch langsam entwickelt und nicht einfach plötzlich da sind. Dennoch fand ich diesen Teil am schlechtesten, da es für mich ein bisschen viel hin und her war, weil ihre Liebe verboten ist und sie sie unterdrücken müssen, es aber nicht können, aber das was sie tun falsch ist, es sich aber nicht so an fühlt...

Der letzte Teil ist sehr nerven aufreibend und emotional, die ganzen Probleme steigern sich noch und irgendwann gerät dann alles völlig außer Kontrolle und nachdem das Buch zu Ende war konnte ich immer noch nicht richtig verstehen, wie es so kommen konnte. Taschentücher sehr empfohlen!

Tabitha Suzuma erzählt die Geschichte sowohl aus der Sicht von Lochan, als auch aus der von Maya, die beiden wechseln sich Kapitelweise ab.

Lochan ist ein sehr interessanter Charakter, er ist unglaublich Intelligent, aber dennoch ist die Schule für ihn die Hölle, da er extrem schüchtern ist. Er sagt wirklich nie etwas, beantwortet keine Fragen und spricht mit niemandem, wenn er nicht unbedingt muss. Daher ist er auch ein Außenseiter und hat keine Freunde. Gegenüber seinen Geschwistern ist er aber vollkommen normal, dort macht ihm seine Schüchternheit keinerlei Probleme. Er ist sehr ernst, aber er liebt seine Geschwister über alles und nimmt für sie unglaubliche Belastungen auf sich.

Maya ist mehr der typische Teenager, sie ist nicht schlecht in der Schule, aber auch nicht außerordentlich gut. Zudem hat sie eine beste Freundin Francie und ist auch sonst nicht unbeliebt, nur hat sie außerhalb der Schule nicht sehr viel Zeit, etwas mit ihren Freunden zu unternehmen. Sie nimmt alles sehr viel leichter als Lochan und ist oft die, die versucht zu schlichten, wenn es einen Streit gibt.

Ansonsten gibt es nicht allzu viele Nebencharakter, außer die Geschwister der beiden, die alle auch sehr interessante und gut ausgearbeitete Charakter sind und über die ihr im Buch mehr lesen könnt.

Das Cover finde ich sehr schön und das Herz aus Stacheldraht sehr passend. Die roten Blütenblätter haben nicht unbedingt einen Bezug auf die Geschichte, sehen aber sehr schön aus und stehen vielleicht für die Liebe von Maya und Lochan.
Der Titel passt auch echt gut, besonders der Untertitel, obwohl er für meinen Geschmack etwas lang ist.
Aber es ist genau die Frage, die man sich als Leser auch immer wieder stellt, während man die Geschichte von Lochan und Maya liest.

Fazit:
Eine schön erzählte Geschichte, die berührt und zum Nachdenken anregt.

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Bewertung von Kerry aus Berlin am 11.12.2011   sehr gut
Lochan und Maya sind die ältesten von 5 Geschwistern in einer Problemfamilie. Der Vater verließ die Familie vor 5 Jahren und die Mutter der Kinder gab sich seither immer mehr dem Alkohol und jungen Liebhabern hin. Lochan und Maya springen immer mehr als Ersatzeltern für ihre jüngeren Geschwister ein. Neben der Schule müssen die beiden immer mehr den Alltag für die ganze Familie organisieren.

Beide waren schon immer, obwohl Geschwister, auch die besten Freunde. Maya ist 16 und auf Grund der von ihr übernommenen Verantwortung schon viel reifer, als ihre 16 Jahre vermuten lassen. Lochan, das Familienoberhaupt, ist 17 und ebenfalls schon viel zu reif für sein Alter. In der Familie managt er alles, von der Betreuung der jüngeren Geschwister, über den Haushalt bis zur Zahlung der Rechnungen. Auch will er nach der Schule eine Universität in der Nähe besuchen, um weiterhin seine Familie zu unterstützen. Doch so selbstbewusst und fürsorglich er innerhalb der Familie ist, umso unsicherer ist er im Umgang mit anderen Menschen. In der Schule ist er ein Einser-Schüler, doch schafft er es nicht, mit anderen verbal zu kommunizieren.

Die Verantwortung für die Familie schweißt Lochan und Maya immer mehr zusammen und ohne dass sie es wahr haben wollen, verlieben sich die beiden ineinander. Nach und nach erkennen sie dies und versuchen, gegen ihre Gefühle anzukämpfen, doch erfolglos. Sie wissen, dass ihre Gefühle für einander falsch sind, ja gerade zu illegal und dennoch kommen sie nicht dagegen an. Sie beschließen, nur so weit zu gehen, wie sie es für sicher halten, denn sollte jemals rauskommen, was sie für einander empfinden, würde das Jugendamt die jüngeren Geschwister in Pflege nehmen und somit alle von einander trennen.

Doch trotz aller Vernunftgründe und der Gefahr entdeckt zu werden, gehen sie immer größere Risiken ein, um ihre Liebe zu leben ...


In diesem Buch widmet sich die Autorin einem sehr heiklen Thema: Inzest. Sehr einfühlsam zeigt sie den Weg auf, den die Protagonisten gehen, wie ihre Gefühle für einander entstehen und wie sie versuchen, dieser ungewöhnlichen Situation Herr zu werden und wie sie scheitern. Der Schreibstil ist sehr sanft und einfühlsam, die Figuren weisen sehr viel Tiefe auf, wobei ich diese anfangs stärker bei der Figur der Maya, als bei der Figur des Lochan wahrgenommen habe. Alles in allem aber ein sehr lesenswertes Buch über ein Tabuthema.

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Bewertung von dreamer aus http://the-dreamerland.blogspot.com/ am 10.09.2011   ausgezeichnet
Lochan liebt Maya.
Es gibt keine Gesetze und keine Grenzen für Gefühle

~~~Meine Meinung~~~
Wollt ihr die hier wirklich wissen? Wenn ja haltet euch fest, setzt euch nieder, vermeidet einfach am Boden aufzuschlagen, denn ich fand dieses Buch wundervoll, emotional, eine wahre Acherbahn der Gefühle.

Zu allererst fange ich mit der Aufmachung auf, um nicht gleich zu tief einzutauchen. Schon im Original hat mich das Cover fasziniert, genau deshalb habe ich das allererste Mal genauer hingesehen bei "Forbidden" (eng. "Forbidden") und ich habe es nicht bereut. Der Oetinger Verlag hat dann mit den Rosenblüten, die selbst noch zu sehen sind wenn man den Umschlag abnimmt, einen schönen, hellen romantischen Touch eingefügt der im Original nicht vorhanden ist, weil das Thema ja doch sehr ernst ist, nehme ich mal an.

Nun aber zu wichtigerem. Die Autorin hat hier auf jeden Fall etwas erschaffen, dass mich selbst noch eine ziemliche Zeit beschäftigen wird. Ihr Schreibstil bleibt im ganzen Buch so schön und flüssig zu lesen, dass ich hierfür gerademal insg. 5 Stunden an dem Buch gelesen habe. Sie verpackt ihr Buch so, dass sie Lochan und Maya jeweils die Führung überlässt. So erfahren wir von beiden recht viel und erleben, was der jeweils andere in einem Moment dachte, was in ihm/ihr vorging.Genau das gefiel mir und auch das langsame aufeinender zubewegen der beiden, auch wenn es doch so aussichtslos scheint.

Was das ganze Thema des Buches angeht, die Liebe zwischen Bruder und Schwester, die Probleme, weil die Mutter sich nicht kümmert um ihre Kinder, kamen hier so schleichend, dass ich oft das Buch zuklappen musste, um mich zu beruhigen, weil mich alles so aufgewühlt hat. Den hier geht es nicht um irgendeine kranke, perverse Liebesgeschichte, es ist eine Geschichte, über eine Liebe, die durch die Gesellschaft nicht erlaubt ist, eine Liebe die man sich doch nicht aussuchen kann und wo es heutzutage doch schon so vieles auf der Welt gibt immer noch als ekelhaft angesehen wird. Dieses Buch ist meiner Meinung ein appell an die Gesellschaft auch hier noch einmal nachzudenken, denn solange hier niemanden Leid zugefügt wird, ist selbst eine solche Beziehung nicht schlimm, zumindest sollte deswegen niemand eingesperrt werden, wenn es einvernehmlich ist und die beiden sich wirklich lieben, wie Maya und Lochan in diesem Buch.

Ein weiteres Problem das hier behandel wird ist, dass die Mutter ihre Kinder vernächlässigt. Maya und Lochan mussten schon sehr früh erwachsen werden und haben alles was die Familie angeht geregelt. Doch immer war das die Angst das das Jugendamt sie auseinanderreißt - was ich zum Beispiel in unsrer Gesellschaft auch ein Knackpunkt ist, dass die Familie dann auseinandergerissen wird, durch die Unfähigkeit einiger Erziehungsberechtigter.Unfähr ist das einzige, dass mir hier einfällt!

Nun aber zum Tiefgang und den Charakteren, meinen Lieblingsthema. Ich war von Beginn ein Herz und eine Seele für dieses Buch. Unglaublich erscheint mir so manche Passage, weil die beiden ja wissen das es nicht geht, aber sie können nicht ohneeinander und das macht die Geschichte zu so etwas besonderem. Die Zerrissenheit. Lochan, der sich ständig Vorwürfe macht. Maya, die nicht an die Konsequenzen denken will. Mir als Leser zeriss es oft das Herz, als die beiden sich im Geheimen Küsse stahlen, die gewisperten Worte und die Berührungen. Es gab Momente in denen ich nur vor mich hin schluchzte und nicht wusste, ob ich jetzt weiterlesen sollte oder nicht.

~~~Fazit~~~
Eines der anrührendsten Bücher die ich je gelesen habe. Hier wird ein Tabu gehandelt, dem man heutzutage vielleicht schon etwas offener gegenüberstehen sollte. Die Geschichte von Maya und Lochan ist vieles, aber sicher nicht leicht zu verdauen. Mit Tränen im Gesicht gebe ich 5 von 5 Wölkchen.

Mein Dank an Lovelybooks.de und den Oetinger Verlag für die großzügige Unterstützung mit diesem Buch.

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Bewertung von Eva L. aus Osnabrück am 30.08.2011   sehr gut
Dieses Buch zu bewerten fällt mir wirklich schwer. Ich habe lange darüber nachgedacht, doch kann immer noch nicht genau sagen, wie (gut) es mir letztendlich gefallen hat. Denn das Thema, mit dem sich „Forbidden“ auseinandersetzt, ist wirklich kein Leichtes. Inzest - Liebe zwischen Geschwistern, die weit über das „normale“ Maß hinausgeht… Doch was ist „normal“? Klar ist: ein sexuelles Verhältnis zwischen in gerader Linie Verwandten (Eltern – Kinder/ (Ur)Großeltern – Enkel/ Geschwister…) ist in Deutschland und vielen anderen Staaten verboten und wird mit Gefängnis bestraft. Das ist sicherlich auch gut so, denn oftmals beruht eine derartige „Beziehung“ ja nicht auf gegenseitigem Einverständnis. Und doch muss ich sagen, dass ich irgendwie verstehen kann, warum Maja und Lochan sich ineinander verliebt haben.

Diese beiden Jugendlichen haben sich, seitdem sie Kinder waren, um ihre jüngeren Geschwister gekümmert. Sie haben nicht nur mal nachmittags auf sie aufgepasst – sie haben sich um sie gekümmert, wie es Eltern tun. Lochan in der Rolle des Vaters, Maya in der der Mutter, beide zusammen wie ein Paar, das sich um seine drei gemeinsamen Kinder kümmert. Alleine wäre keiner von beiden in der Lage gewesen, Kit, Willa und Tiffin vor einer Herausnahme aus der Familie durch das Jugendamt zu bewahren. Sie mussten zusammen halten, ihr ganzes Leben lang, um ihre Familie zu beschützen, und ich finde es da nicht sehr verwunderlich, dass sie sich ineinander verlieben. Sie leben seit Jahren in einer paarähnlichen Beziehung, kennen es nicht anders und können sich nicht vorstellen, jemals eine Partnerschaft mit jemand anderem als dem Bruder/ der Schwester einzugehen. Durchaus verständlich in meinen Augen.

Natürlich wird Inzest von der Autorin nicht befürwortet, es ist in jedem Augenblick klar, dass Maya und Lochan etwas Verbotenes tun. Und doch bringt sie dem Leser die Gefühle der Geschwister so nahe, dass man gar nicht anders kann, als zumindest einen Funken Verständnis für die beiden aufzubringen. Das hat mir sehr gut an diesem Buch gefallen.

„Forbidden“ ist kein Buch, das man einfach so weg liest. Es lässt ein Gefühl der Beklemmung entstehen und regt stark zum Nachdenken an. Wer locker- flockige Unterhaltung sucht, ist mit diesem Buch absolut falsch beraten. Die Geschichte klingt lange nach und hinterlässt auch einen etwas schalen Beigeschmack… und doch kann man sich ihr nicht entziehen. Wie gut ich dieses Buch nun wirklich fand, kann ich immer noch nicht sagen. Aber es hat mich sehr beeindruckt und wird sicherlich noch lange in meinem Kopf sein.

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