Auf der Sonnenseite - Kordon, Klaus

Klaus Kordon 

Auf der Sonnenseite

Roman

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Produktbeschreibung zu Auf der Sonnenseite

Kordon, der meisterhafte Chronist deutscher Geschichte, erzählt den zweiten Teil einer bewegenden Lebensgeschichte:
Das »Krokodil im Nacken« ist besiegt: Lenz, das Alter ego von Klaus Kordon, lebt nun, nach der Ausreise aus der DDR, im Westen. Wie das Leben auf der Sonnenseite aussieht, erzählt Kordon in vielen Episoden - mit großer Authentizität und viel Gespür für historische Momente.

Darauf haben Manfred Lenz und seine Frau Hannah sehnsüchtig gewartet: Endlich dürfen ihre beiden Kinder in den Westen ausreisen. Nach Stasi-Haft und Kinderheim ist die Familie wieder vereint.
Wie ein Fotoalbum aus Worten erzählt dieser Roman vom Neuanfang im westdeutschen Wirtschaftswunderland. Von glücklichen Tagen und von Lenz Reisen als Exportkaufmann durch Osteuropa und später als Schriftsteller nach Australien und Südamerika. Aber ist er wirklich »auf der Sonnenseite« oder verwechselt man im Westen Demokratie mit Gewinnstreben? Die Zeit des Terrorismus in der BRD verfolgt er mit gemischten Gefühlen, ebenso die Er eignisse des Jahres 1989, die zum Untergang seines ehemaligen Staates führen.
Nach dem packenden Zeitpanorama »Krokodil im Nacken« (1943-1973) setzt Kordon mit »Auf der Sonnenseite« (1973-1989) seine bewegende Lebensgeschichte fort - vierzig Jahre unterschiedliches Leben, Denken und Fühlen in Ost und West sind nicht so leicht zu überwinden.

Produktinformation


  • Verlag: Beltz
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 297 S.
  • Seitenzahl: 267
  • Best.Nr. des Verlages: 81059
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 214mm x 145mm x 27mm
  • Gewicht: 490g
  • ISBN-13: 9783407810595
  • ISBN-10: 3407810598
  • Best.Nr.: 26390020

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Dies ist die Fortsetzung eines ersten, trotz leichter Fiktionalisierung sehr autobiografischen Bandes von Klaus Kordon. In "Das Krokodil im Nacken" erzählte er von seiner Kindheit und Jugend in der DDR, bis zur missglückten Republikflucht, die ihn ins Gefängnis brachte. Die Fortsetzung berichtet nun vom Leben in der Bundesrepublik. Es zeigt sich, dass das Einleben in die andere Gesellschaft keineswegs einfach ist. Von den Mühen des Alltags erzählt Kordon und die Rezensentin Maria Frise muss gestehen, dass das manchmal, weil der Autor nichts dramatisiere, nicht gerade wahnsinnig spannend zu lesen ist. Eine Art Happy End aber gibt es doch. Nach dem Mauerfall nämlich gelinge Kordon seine ganz persönliche Wiedervereinigung mit seiner Heimatstadt Berlin.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.04.2010

Freigekauft ins Niemandsland
Klaus Kordon erzählt sein Leben weiter

Wie kein zweiter Jugendschriftsteller versteht es Klaus Kordon, mit dem Schicksal seiner fiktiven Helden beim Leser Verständnis für reale Geschichte zu wecken: Er beschreibt alltägliche, aber auch dramatische Szenen vor einem historischen Hintergrund. Mit großem Erfolg hat er auf diese Weise deutsche Geschichte, vornehmlich der letzten hundertfünfzig Jahre, derart spannend erzählt, dass neben den Jugendlichen auch viele Erwachsene zu seinen Büchern greifen.

Daneben hat er aber auch seine eigene Biographie zum Thema zeitgeschichtlicher Bücher gemacht. Im ersten Teil, erschienen 2002 unter dem Titel "Krokodil im Nacken", erzählt er kaum verschlüsselt von seiner Kindheit und Jugend in der DDR. Manfred Lenz, sein Alter Ego, hat im Gefängnis Zeit genug, sich daran zu erinnern, auch daran, wie es zu seiner Verhaftung kam: Er hatte zusammen mit seiner Frau und den beiden Kindern versucht, über Bulgarien und die Türkei in den Westen zu gelangen. Manfred und seine Frau Hannah wurden (wie Klaus Kordon und seine Frau) nach zwei Jahren Haft von der Bundesregierung freigekauft. …

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»Eine deutsch-deutsche Geschichte, die unter die Haut geht.« Brigitte »Klaus Kordons Leben reicht für viele Leben. Und für Dutzende Romane.« Die Welt »Wie kein zweiter Jugendschriftsteller vertsteht es Klaus Kordon, mit dem Schicksal seiner fiktiven Helden beim Leser Verständnis für reale Geschichte zu wecken.« Frankfurter Allgemeine Zeitung »>Krokodil im Nacken< und >Auf der Sonnenseite< sind Kordons persönlichste Bücher; seine Stärke ist die scharfe Beobachtungsgabe.« Die Welt »>Auf der Sonnenseite< ist ein sehr solides und sympathisches, ein sehr ehrliches und nachdenkliches Buch geworden. Eine höchst informative, politisch wie historisch interessante Chronik der 70er und 80er Jahre. Aber eher ein Bericht als ein Roman. Ein Grund mehr, das >Krokodil im Nacken< noch einmal zu lesen!« Deutschlandradio Kultur »>Krokodil im Nacken< und >Auf der Sonnenseite< sind Kordons persönlichste Bücher, seine Stärke ist eine scharfe Beobachtungsgabe. Eindringlich erfährt der Leser, welche tiefen Spuren die >große< Geschichte in das Leben des Einzelnen eingräbt, welche Narben sie hinterlässt.« Berliner Morgenpost »Auf der Sonnenseite ist ein spannender Versuch, …

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Klaus Kordon, geb. 1943 in Berlin, war Transport- und Lagerarbeiter. Er studierte Volkswirtschaft und unternahm als Exportkaufmann Reisen nach Afrika und Asien, insbesondere nach Indien. Klaus Kordon ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt heute als freischaffender Schriftsteller in Berlin. Zahlreiche seiner Veröffentlichungen wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Für sein Gesamtwerk erhielt er den Alex-Wedding-Preis der Akademie der Künste zu Berlin und Brandenburg.

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Kundenbewertungen zu "Auf der Sonnenseite" von "Klaus Kordon"

Durchschnittliche Kundenbewertung 5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 1 Bewertung)

Bewertung von buchkind aus Groß-Gerau am 08.12.2011 ***** ausgezeichnet
Ich habe von Klaus Kordon "Krokodil im Nacken" gelesen, das mich absolut begeisterte. Als es zu Ende war, hoffte ich auf eine Fortsetzung. Als diese jetzt erschien, musste ich sie sofort haben. Ich wurde nicht enttäuscht. In "Auf der Sonnenseite" erzählt der Autor die Geschichte von Manne Lenz und seiner Familie weiter, nachdem sie in die Bundesrepublik ausgereist waren. Die Hauptperson Manne (also wohl der Autor) bewahrt sich immer einen objektiven Blick auf die Verhältnisse, die Menschen, die Politik. Es ist eine spannende Geschichte, aber auch ein Stück Zeitgeschichte, in dem man sich - je nach Alter - selbst wiederfindet. Nicht nachvollziehbar ist für mich die Klassifizierung als Jugendbuch. Meines Erachtens sollte man beide Bücher - ob Jugenlicher oder Rentner - lesen. Als Begleitbuch in der Schule zum Thema jüngste deutsche Geschichte sicherlich sinnvoll. Absolut empfehlenswert!

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  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 214mm x 145mm x 27mm
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Produktbeschreibung zu "Auf der Sonnenseite"

Kurzbeschreibung

Kordon, der meisterhafte Chronist deutscher Geschichte, erzählt den zweiten Teil einer bewegenden Lebensgeschichte:
Das »Krokodil im Nacken« ist besiegt: Lenz, das Alter ego von Klaus Kordon, lebt nun, nach der Ausreise aus der DDR, im Westen. Wie das Leben auf der Sonnenseite aussieht, erzählt Kordon in vielen Episoden - mit großer Authentizität und viel Gespür für historische Momente.

Beschreibung

Darauf haben Manfred Lenz und seine Frau Hannah sehnsüchtig gewartet: Endlich dürfen ihre beiden Kinder in den Westen ausreisen. Nach Stasi-Haft und Kinderheim ist die Familie wieder vereint.
Wie ein Fotoalbum aus Worten erzählt dieser Roman vom Neuanfang im westdeutschen Wirtschaftswunderland. Von glücklichen Tagen und von Lenz Reisen als Exportkaufmann durch Osteuropa und später als Schriftsteller nach Australien und Südamerika. Aber ist er wirklich »auf der Sonnenseite« oder verwechselt man im Westen Demokratie mit Gewinnstreben? Die Zeit des Terrorismus in der BRD verfolgt er mit gemischten Gefühlen, ebenso die Er eignisse des Jahres 1989, die zum Untergang seines ehemaligen Staates führen.
Nach dem packenden Zeitpanorama »Krokodil im Nacken« (1943-1973) setzt Kordon mit »Auf der Sonnenseite« (1973-1989) seine bewegende Lebensgeschichte fort - vierzig Jahre unterschiedliches Leben, Denken und Fühlen in Ost und West sind nicht so leicht zu überwinden.

17.04.2010

Freigekauft ins Niemandsland
Klaus Kordon erzählt sein Leben weiter

Wie kein zweiter Jugendschriftsteller versteht es Klaus Kordon, mit dem Schicksal seiner fiktiven Helden beim Leser Verständnis für reale Geschichte zu wecken: Er beschreibt alltägliche, aber auch dramatische Szenen vor einem historischen Hintergrund. Mit großem Erfolg hat er auf diese Weise deutsche Geschichte, vornehmlich der letzten hundertfünfzig Jahre, derart spannend erzählt, dass neben den Jugendlichen auch viele Erwachsene zu seinen Büchern greifen.

Daneben hat er aber auch seine eigene Biographie zum Thema zeitgeschichtlicher Bücher gemacht. Im ersten Teil, erschienen 2002 unter dem Titel "Krokodil im Nacken", erzählt er kaum verschlüsselt von seiner Kindheit und Jugend in der DDR. Manfred Lenz, sein Alter Ego, hat im Gefängnis Zeit genug, sich daran zu erinnern, auch daran, wie es zu seiner Verhaftung kam: Er hatte zusammen mit seiner Frau und den beiden Kindern versucht, über Bulgarien und die Türkei in den Westen zu gelangen. Manfred und seine Frau Hannah wurden (wie Klaus Kordon und seine Frau) nach zwei Jahren Haft von der Bundesregierung freigekauft. …

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Kundenbewertungen zu "Auf der Sonnenseite" von "Klaus Kordon"

Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 1 Bewertung):
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Bewertung von buchkind aus Groß-Gerau am 08.12.2011
*****
ausgezeichnet
Ich habe von Klaus Kordon "Krokodil im Nacken" gelesen, das mich absolut begeisterte. Als es zu Ende war, hoffte ich auf eine Fortsetzung. Als diese jetzt erschien, musste ich sie sofort haben. Ich wurde nicht enttäuscht. In "Auf der Sonnenseite" erzählt der Autor die Geschichte von Manne Lenz und seiner Familie weiter, nachdem sie in die Bundesrepublik ausgereist waren. Die Hauptperson Manne (also wohl der Autor) bewahrt sich immer einen objektiven Blick auf die Verhältnisse, die Menschen, die Politik. Es ist eine spannende Geschichte, aber auch ein Stück Zeitgeschichte, in dem man sich - je nach Alter - selbst wiederfindet. Nicht nachvollziehbar ist für mich die Klassifizierung als Jugendbuch. Meines Erachtens sollte man beide Bücher - ob Jugenlicher oder Rentner - lesen. Als Begleitbuch in der Schule zum Thema jüngste deutsche Geschichte sicherlich sinnvoll. Absolut empfehlenswert!
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Perlentaucher-Notiz zur FAZ-Rezension

17.04.2010

Dies ist die Fortsetzung eines ersten, trotz leichter Fiktionalisierung sehr autobiografischen Bandes von Klaus Kordon. In "Das Krokodil im Nacken" erzählte er von seiner Kindheit und Jugend in der DDR, bis zur missglückten Republikflucht, die ihn ins Gefängnis brachte. Die Fortsetzung berichtet nun vom Leben in der Bundesrepublik. Es zeigt sich, dass das Einleben in die andere Gesellschaft keineswegs einfach ist. Von den Mühen des Alltags erzählt Kordon und die Rezensentin Maria Frise muss gestehen, dass das manchmal, weil der Autor nichts dramatisiere, nicht gerade wahnsinnig spannend zu lesen ist. Eine Art Happy End aber gibt es doch. Nach dem Mauerfall nämlich gelinge Kordon seine ganz persönliche Wiedervereinigung mit seiner Heimatstadt Berlin.

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»Eine deutsch-deutsche Geschichte, die unter die Haut geht.« Brigitte »Klaus Kordons Leben reicht für viele Leben. Und für Dutzende Romane.« Die Welt »Wie kein zweiter Jugendschriftsteller vertsteht es Klaus Kordon, mit dem Schicksal seiner fiktiven Helden beim Leser Verständnis für reale Geschichte zu wecken.« Frankfurter Allgemeine Zeitung »>Krokodil im Nacken< und >Auf der Sonnenseite< sind Kordons persönlichste Bücher; seine Stärke ist die scharfe Beobachtungsgabe.« Die Welt »>Auf der Sonnenseite< ist ein sehr solides und sympathisches, ein sehr ehrliches und nachdenkliches Buch geworden. Eine höchst informative, politisch wie historisch interessante Chronik der 70er und 80er Jahre. Aber eher ein Bericht als ein Roman. Ein Grund mehr, das >Krokodil im Nacken< noch einmal zu lesen!« Deutschlandradio Kultur »>Krokodil im Nacken< und >Auf der Sonnenseite< sind Kordons persönlichste Bücher, seine Stärke ist eine scharfe Beobachtungsgabe. Eindringlich erfährt der Leser, welche tiefen Spuren die >große< Geschichte in das Leben des Einzelnen eingräbt, welche Narben sie hinterlässt.« Berliner Morgenpost »Auf der Sonnenseite ist ein spannender Versuch, …

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Rezension

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Autorenporträt zu "Klaus Kordon"

Klaus Kordon, geb. 1943 in Berlin, war Transport- und Lagerarbeiter. Er studierte Volkswirtschaft und unternahm als Exportkaufmann Reisen nach Afrika und Asien, insbesondere nach Indien. Klaus Kordon ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt heute als freischaffender Schriftsteller in Berlin. Zahlreiche seiner Veröffentlichungen wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Für sein Gesamtwerk erhielt er den Alex-Wedding-Preis der Akademie der Künste zu Berlin und Brandenburg.

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