Der geheime Schlüssel / Die drei Fragezeichen Bd.119 - Various authors

Der geheime Schlüssel / Die drei Fragezeichen Bd.119

Various authors 

Erzählt v. Andre Marx. Nach d. Buchreihe v. Alfred Hitchcock
 
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Der geheime Schlüssel / Die drei Fragezeichen Bd.119

Ein neuer Fall für das berühmteste Detektivteam der Jugendliteratur
Seltsam - innerhalb kürzester Zeit suchen mehrere Kunden auf dem Schrottplatz von Onkel Titus nach altem Blechspielzeug der Firma Kopperschmidt. Woher kommt das plötzliche Interesse an den mechanischen Spielzeugen? Als einem der Kunden eine verschlüsselte Rätselbotschaft aus der Tasche fällt, ist der detektivische Ehrgeiz der drei ??? geweckt: Welches Geheimnis verbergen die zerstrittenen Kopperschmidt-Erben?
Ein spannender Fall für die Kult-Detektive.


Produktinformation

  • 119
  • Verlag: Cbj
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 153 S.
  • Seitenzahl: 160
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 182mm x 126mm x 17mm
  • Gewicht: 176g
  • ISBN-13: 9783570217412
  • ISBN-10: 3570217418
  • Best.Nr.: 25574710
Andre Marx schreibt seit 1997 für die Reihe "Die drei ???" und begeistert Krimifans und Rezensenten. Seit 2007 lässt er "Das Wilde Pack" spannende Abenteuer erleben.

Leseprobe zu "Der geheime Schlüssel / Die drei Fragezeichen Bd.119"

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Als Justus Jonas das Blech-Äffchen auf den Boden stellte, begann dieses, wie verrückt im Kreis zu hüpfen und die Metallscheiben in seinen Händen scheppernd gegeneinanderzuschlagen. Währenddessen surrte der Schlüssel in seinem Rücken so lange gegen den Uhrzeigersinn, bis die mechanische Feder im Innern des Spielzeugs ihre Spannung verloren hatte und das Äffchen mit einem letzten Scheppern zum Stehen kam. Justus sah die junge Frau, die sich nach altem Blechspielzeug erkundigt hatte, Beifall heischend an. Doch die Dame mit dem dunklen Haar und den vielen Sommersprossen verzog nur missmutig den Mund.

"Das ist nicht ganz das, was mir vorschwebte", sagte sie.

"Ach so", antwortete Justus. Aus den Augenwinkeln suchte er das Gelände des Gebrauchtwarencenters Titus Jonas nach seinem Onkel und seiner Tante ab, denen das Geschäft gehörte. Diese Kundin schien ein schwieriger Fall zu sein. Und die überließ er lieber seinen Erziehungsberechtigten, schließlich war er hier nur die Aushilfe. Doch weder Onkel Titus noch Tante Mathilda waren irgendwo zu sehen. "Woran hatten Sie denn gedacht? Ich glaube, wir haben irgendwo noch aufziehbare Blechautos. Ich müsste meinen Onkel fragen, ob -"

"Es ist nicht wichtig, was für ein Spielzeug es ist", unterbrach ihn die Frau und straffte ihr dunkles Kostüm.

"Es ist nur wichtig, wer es hergestellt hat. Ich suche ausschließlich Stücke der Firma Kopperschmidt. Um genau zu sein: ein Spielzeug, zu dem dieser Schlüssel passt." Sie kramte in ihrer teuer aussehenden schwarzen Handtasche und hielt Justus einen kleinen Schlüssel unter die Nase, der in einem siebeneckigen, hohlen Metallstift endete. Justus nahm ihn entgegen und betrachtete ihn genauer. In kleinen, geschwungenen Buchstaben war der Name >Kopperschmidt< eingraviert, außerdem ein Logo, das einen stilisierten Schlüssel darstellte. "Tja", sagte Justus ratlos. "Ich muss gestehen, ich habe keine Ahnung, ob wir etwas von der Firma Kopperschmidt hier haben. Aber ich werde meinen Onkel fragen, da kommt er gerade. Einen Augenblick!"

Justus war froh, Onkel Titus endlich erspäht zu haben und sich von der Kundin loseisen zu können. Er eilte auf den kleinen, drahtigen Mann mit dem riesigen schwarzen Schnurbart zu. "Onkel Titus! Da drüben fragt eine Kundin nach Blechspielzeug von der Firma Kopperschmidt. Sagt dir das was?"

"Kopperschmidt? Aber natürlich. Das sind sehr wertvolle Sammlerstücke. Doch ich befürchte, dass ich momentan keine vorrätig habe. Letzte Woche habe ich das letzte verkauft."

"Sicher?"

"Absolut sicher. Heute früh war nämlich schon einmal jemand da und hat danach gefragt."

Justus zuckte mit den Schultern und kehrte zu der Kundin zurück. Die war nicht sehr begeistert. "Man hatte mir gesagt, dass ich auf dem Schrottplatz von Titus Jonas alles finde."

"Gebrauchtwarencenter", korrigierte Justus die Dame.

"Und gewöhnlich stimmt das auch. Aber wir können selbstverständlich keine Garantie dafür geben, dass wir jederzeit alles am Lager haben. Vielleicht schauen Sie einfach mal wieder vorbei. Es ist durchaus denkbar, dass wir schon in einigen Tagen -"

"Wäre es möglich, mich zu informieren, wenn etwas von Felix Kopperschmidt hereinkommt?" Die Kundin kramte ein weiteres Mal in ihrer Handtasche.

"Selbstverständlich. Wir sind stets bemüht, unsere Kunden zufriedenzustellen. Wenn Sie mir Ihre Adresse -"

Sie presste Justus mit ihrem Zeigefinger eine Visitenkarte gegen die Brust. "Ruf mich an!"

Es geschah nicht oft, dass Justus Jonas sprachlos war. Doch nun konnte er nur wortlos die Karte entgegennehmen und nicken. Einen Augenblick später hatte die Kundin auf dem Absatz kehrtgemacht und strebte dem Ausgang zu.

Justus sah ihr kopfschüttelnd nach und warf schließlich einen Blick auf die Visitenkarte. Dort stand:
Caitlin Kopperschmidt - Rechtsanwältin Am nächsten Tag nach der Schule betrat der Zweite Detektiv Peter Shaw den Schrottplatz und ging zielstrebig auf den staubigen, alten Campinganhänger zu, der am Rande des Geländes in der Sonne stand. Auf den ersten Blick hätte man meinen können, der Anhänger gehöre genauso zum Schrott wie die ausgeschlachteten Autowracks und die kaputten Kücheneinrichtungen drum herum. Doch das war nur der äußere Schein. Im Innern des Wohnwagens hatten sich Peter, Justus und ihr gemeinsamer Freund Bob Andrews ein Detektivbüro eingerichtet, die Zentrale, die mit allen technischen Finessen ausgestattet war. Dies war ihr Hauptquartier, ihre Operationsbasis, wenn sie gerade an einem Fall arbeiteten - oder auch nur ihr Treffpunkt in der Freizeit, wo sie stundenlang vor dem Computer oder Fernseher saßen.

Auf der Treppe entdeckte Peter einen Briefumschlag, den vermutlich Tante Mathilda dort deponiert hatte. Neugierig nahm er ihn zur Hand. Der Brief war an Justus adressiert und in New York abgestempelt. Und die Absenderin war - Lys de Kerk.

Peter stutzte. Lys. Justus' Freundin. Oder Ex-Freundin.

Peter hatte Lys schon seit Monaten nicht mehr gesehen und Justus hatte seit mindestens ebenso langer Zeit kein Wort über sie verloren. Es war dem Zweiten Detektiv schon lange komisch vorgekommen, dass Lys auf einmal keine Rolle mehr in Justus' Leben zu spielen schien. Aber er hatte sich auch nie getraut nachzufragen. Dieser Brief würde vielleicht erklären, was Justus so lange Zeit nicht über die Lippen gebracht hatte. Einen Augenblick lang überlegte Peter, ob er den Umschlag nicht mithilfe von heißem Wasserdampf heimlich öffnen und dann ... " nein. Er rief sich innerlich zur Ordnung und stieß die Tür zur Zentrale auf. Im dunklen, warmen Inneren herrschte wie üblich das Chaos. Bob, der für Recherchen und Archiv verantwortliche Detektiv, tippte ihren letzten Fallbericht in den Computer, während Justus in ein dickes Buch vertieft war. "Sie haben Post", imitierte Peter eine Computerstimme und legte ihm den Umschlag zwischen die Seiten. Dabei ließ er Justus nicht aus den Augen.

Justus warf einen Blick auf den Brief und legte ihn auf den Schreibtisch. "Danke." "Willst du den Brief nicht lesen?" "Doch. Sicher." "Na, dann mach ihn auf!" "Später." "Wie - später?"

"Später. Wenn du mir dabei nicht über die Schulter siehst."

"Na, hör mal! Das würde ich doch nie tun!"

"Nein?" Justus legte das Buch weg, öffnete den Brief und faltete ihn auseinander, ohne eine Miene zu verziehen.

Peter, der fast vor Neugier verging, zwang sich, woanders hinzusehen.

Bob grinste in sich hinein, während er vorgab, das Geplänkel der beiden nicht zu bemerken.


Kundenbewertungen zu "Der geheime Schlüssel / Die drei Fragezeichen Bd.119"

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Bewertung von Johanna aus Mössingen am 31.05.2011   ausgezeichnet
Es geht um die Geschwister Kathlin, Greig und Jeremy. Diese sind seit dem Tod ihrer Mutter total zerstritten, da es einen riesigen Erbstreit gab. Doch plötzlich verschwindet ihr Vater, Felix Kopperschmidt und hinterlässt jedem ein seltsames Rätsel und schickt jedem Kind ein Päckchen mit je einem Teil eines "Schlupfkrabblers". Felix Kopperschmidt war Uhrmacher und stellte qualitativ hochwertiges Spielzeug aus Kupfer etc. her, das mechanisch von einem Uhrwerk betrieben wird. Auch den "Schlupfkrabbler" hatte er hergestellt und so an seine Kinder verteilt, das dieser nur mit allen drei Teilen der Kinder funkitioniert. Die drei ??? finden das Rätsel von Jeremy, das dieser verloren hat, als er den "Gebrauchtwarencenter Titus Jonas" betreten hat, auf der Suche nach Ersatzteilen. Zusammen mit einem Freund von Felix, wollen die drei die Geschwister wieder zusammenbringen, damit diese das Rätsel um ihren verschwundenen Vater klären können.
Doch ihre Familiensitzung erfolgt nicht so erfolgreich, sie können zwar alles zusammen bauen, aber es kommt nur ein zweites Rätsel zum Vorschein und die drei ??? sollen sich nicht mehr einmischen. Das passt ihnen gar nicht, bis sie von Jeremy beauftragt werden, weiter zu ermitteln. Was finden sie heraus?
Werden sich die Geschwister versöhnen, um ihren Vater wiederzufinden???
Selber lesen^^
Ich fand dieses Buch sehr schön, es ist, wie
immer etwas ganz anderes. Man erfährt beim Lesen nebenbei noch etwas von Mechanik. Ich finde es auch super, das dieses Buch von Streit und Versöhnung handelt. Dieses Buch hat natürlich Spannung, da man wissen will, wie es mit den Rätseln weitergeht. Diese sind abgedruckt und man kann mitraten, damit es nicht langweilig wird. Am Ende versöhnen sie sich doch, durch die Botschaft ihres Vaters, der nur das mit seinem Verschwinden erreichen wollte. Und dieser taucht auch wieder auf, es gibt also ein Happy End. Ich empfehle es deshalb an alle ab ca. 8 Jahre weiter und für Drei ???- Fans ist es ein absolutes Muss, auch wenn es kein altes Exemplar ist. Auch Krimifans können dieses Buch lesen.

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Bewertung von Davy Jones aus Hamburg am 27.04.2010   ausgezeichnet
Auf dem Schrottplatz Titus Jonas erkundigen sich plötzlich sehr viele Kunden nach Spielzeugen der Firma Kopperschmitt. Die drei ??? wundert das und sie stellen Nachforschungen an. Sie finden heraus, dass die Einzelteile eines Spielzeugs einen Schlupfkrabbler bilden, der dann den Eintritt zu einem Versteck, in dem Haus der einen Kopperschmitttochter, freigibt. In diesem Versteck war ein Foto der Familie Kopperschmitt, die sich nach dem ganzen Aufwand endlich wieder vertragen hat. Das war das Ziel der ganzen Sache und des Vaters.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es mal eine andere Bedeutung hat. Ich empfehle das Buch weiter.

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